Das Junghans Jahr 2018 – Fragen an Matthias Stotz

Herr Stotz, wie verlief das Jahr 2018 für die Uhrenfabrik Junghans?

2018 war die Branche von großen Umwälzungen geprägt. Auch für uns war es ein bewegtes Jahr. Wir haben unseren Rückzug aus den Warenhäusern vollzogen, um noch enger mit dem Fachhandel zusammenzuarbeiten und Junghans in einem passenderen Rahmen zu präsentieren. Zahlreiche Händler haben mit uns erfolgreiche Präsentationen in den Geschäften umgesetzt, die zu spürbar höherer Frequenz geführt haben. Leider war dies in 2018 aber nicht die Regel. Unter dem Strich muss man klar feststellen: dort, wo besondere Leistung geboten wird, schätzen dies die Endverbraucher. Somit haben wir trotz der schwierigen Zeit Zuwächse bei diesen Kunden generieren können.

Was waren Ihre persönlichen Highlights?

Im Jahr 2018 waren für mich persönlich drei Momente besonders wichtig. Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit konnten wir im Juli unsere neue Funkwerkegeneration vorstellen, die unter anderem eine klassische Bedienung über die Krone bietet. Mit den neuen Modellen Meister und max bill MEGA konnten wir die Brücke zwischen 30 Jahren Know-how in der Funktechnologie und unserem klassischen Design schlagen.

Ein weiteres Highlight war für mich die Eröffnung des Junghans Terrassenbau Museums. Das Industriedenkmal wurde über 1,5 Jahre denkmalgerecht saniert und beherbergt nun tolle Ausstellungsstücke, die dem Besucher eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Uhrenfertigung im Schwarzwald bieten. Last but not least ist der Launch unserer neuen Kommunikationskampagne Stil leben ein großer Schritt für die Marke. Im Mittelpunkt unserer Motive steht die Hand – exakt der Ort, an dem man eine Junghans mit Stolz trägt.

Erklären Sie uns kurz „Stil leben“?

Das Tragen einer Uhr ist seit jeher, heute vielleicht noch mehr als zuvor, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Haltung. Die eigene Uhr sagt viel über uns aus. Im Idealfall rundet sie den Stil des Trägers perfekt ab. Wir bei Junghans machen Zeitmesser, die den eigenen Stil unterstreichen– ob dieser modern, klassisch oder puristisch geprägt ist. Dementsprechend stilvoll ist auch unser Kommunikationsmotiv:

Im Fokus unserer Kampagne steht die Hand in ihren künstlerischen Ausprägungen. Sie ist ja nicht nur der Ort, an dem man die Uhr trägt, sondern symbolisiert sowohl das Handwerk als auch die gestalterische Schaffenskraft.

Was dürfen wir von Junghans im Jahr 2019 erwarten?

2019 haben wir einen Schwerpunkt gleich zu Beginn des Jahres. Den Auftakt bilden zwei Wintersport-Events, die wir als ‚Official Timing Partner‘ begleiten, die FIS Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld / Österreich und die FIL-Rennrodel-Weltmeisterschaft in Winterberg / Sauerland. Darüber hinaus werden wir zusätzlich zu unserer Präsenz auf der Inhorgenta und in Basel vier weitere Termine unseres neuen Ausstellungskonzeptes ‚Junghans Grenzenlos‘ anbieten, wo sichunsere Partner über die Neuheiten, die kommunikativen Schwerpunkte 2019 und deren Umsetzung vor Ort informieren können. Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird auch eine große Rolle spielen: direkt zum Eröffnungsfestival, das in der Akademie der Künste vom 16. bis 24. Januar 2019 in Berlin stattfindet, starten wir mit einer Großflächen-Kampagne in der Bundeshauptstadt. All diese Themen möchten wir gemeinsam mit dem Fachhandel bespielen und hoffen auf ein erfolgreiches Jahr für unsere Partner.

Was erwarten Sie persönlich vom Jahr 2019?

Erwarten ist vielleicht zu hoch gegriffen – man kann hoffen oder wünschen. Ich wünsche mir, wie vermutlich die meisten anderen Menschen auch, dass meine Familie und ich gesund bleiben sowie Zufriedenheit und beruflichen Erfolg.

Immer einen Tick präziser – Die neue Junghans Meister MEGA ist ein Meisterwerk an Stil und Präzision

Ein ausdrucksstarkes Design, ein intelligentes Funk-Manufakturwerk und über 150 Jahre Erfahrung im Uhrenbau. Diese drei Komponenten bilden das Fundament der Weltneuheit von Junghans: die Meister MEGA. Eine Uhr, die von den Designern in Schramberg entworfen und deren Werk von den hauseigenen Technikern entwickelt wurde. Gestaltet ist sie in der Tradition der Meister-Linie. Ein ausgewogenes Zifferblatt mit harmonischen Proportionen zeugt vom eleganten Stil des Zeitmessers. Die auf der Uhr abgebildeten Kontinente stellen klar – die Meister MEGA ist in der Welt zuhause.Das neue Funkwerk J101 der Meister MEGA garantiert überall absolute Präzision. Die Basis dafür liegt in vier Jahren Entwicklungsarbeit und über 30 Jahren Know-how in der Funktechnologie. Das gesamte Werk besteht aus insgesamt 146 Komponenten, die auf strengste Präzisionskriterien getestet werden: So wird die Werkplatte an 1462 Messpunkten auf eine Genauigkeit von 5 Mikrometern geprüft. Diese Genauigkeit in der Produktion spiegelt sich auch in der Genauigkeit der Uhr wider. Auf drei Kontinenten wird die Uhrzeit über ein Funksignal empfangen, das eine Abweichung von gerade ein- mal 0,006 Sekunden in einer Million Jahren hat. Befindet sich die Uhr außerhalb des Empfangsbereichs, läuft sie automatisch mit der Genauigkeit eines besonders präzisen Quarzwerks wei- ter – mit einer Zeitabweichung von maximal 8 Sekunden im Jahr. Das Know-how von Junghans zeigt sich vor allem in den in Schramberg entwickelten Technologien, die für das komfortable Handling der Meister MEGA sorgen.

Die ITC Technologie (Intelligent Time Correction) sorgt dafür, dass 1440 Mal am Tag die Position des Sekundenzeigers mit der zuletzt empfangenen Zeitinformation verglichen und falls nötig auch korrigiert wird. Für eine noch genauere Ablesbar- keit steht die SHM Technologie (Smart Hand Motion), die dafür sorgt, dass die Uhr dank des Sekundenzeigers in Halbsekundenschritten immer einen Tick präziser ist. Zudem wird die Bewe- gung von Sekunden- und Minutenzeiger sowie der Sprung des Datums Sekundenbruchteile vor dem Zeitsprung ausgelöst – für die exakteste Anzeige der tatsächlichen Zeit. Der Träger kann sich jederzeit auf einen korrekten Datumssprung verlassen, da sich die Anzeige auch im Quarz- modus und in Monaten mit 30 oder weniger Tagen automatisch vom letzten Tag des Monats auf den 1. des Folgemonats umstellt.

Die Meister MEGA von Junghans ist nicht nur präzise, sie ist auch komfortabel zu bedienen. Eine Zeitsynchronisation des Werks findet automatisch jeden Tag statt. Reist man in eine andere Zeitzone, kann die Zeit über die Krone wahlweise in Stundenschritten oder über die eingespeicherten Zeitzonen eingestellt werden – ohne die Präzision der Sekunde zu verlieren. Darüber hinaus hat jeder Träger außerhalb der Senderbereiche die Möglichkeit, die Uhr mit der Junghans MEGA-App auf eine eigene, individuelle Uhrzeit einzustellen.

Die Meister MEGA von Junghans – ein Zeitmesser, der Stil und Präzision weltweit vereint.

 

 

Neues Junghans Terrassenbau Museum in Schramberg mit einem Festakt eröffnet

Photo by Matthias Hangst/Getty Images for Terrassenbau Museum Junghans

Es ist das neue Highlight für Schramberg und die Region: Mit einem Festakt wurde am 15. Juni 2018 das Junghans Terrassenbau Museum eröffnet. Neben historischen Schwarzwalduhren sind hier Musikuhren, Orchestrien, die Geschichte der Familie und der Firma Junghans sowie die Entwicklung der Zulieferindustrie für die Uhrenfertigung zu sehen.

Zur feierlichen Eröffnung des Junghans Terrassenbau Museums waren viele geladene Gäste gekommen. Unser Bild zeigt (von links): Uhrensammler Heinrich Engelmann, Staatssekretärin Katrin Schütz, Landtagsabgeordneter Stefan Teufel, Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel mit Ehefrau Edeltraud, Oberbürgermeister Thomas Herzog, Museums-Eigentümer Dr. Hans-Jochem Steim und Landrat Wolf-Rüdiger Michel. Bild: Junghans

Hausherr und Eigentümer Dr. Hans-Jochem Steim konnte zur Feier hochrangige Gäste begrüßen, darunter die ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Stefan Mappus, den Präsidenten des Landesdenkmalamtes Prof. Claus Wolf, Nachfahren des Firmengründers Erhard Junghans sowie Gerd-Rüdiger Lang, Gründer des renommierten Uhrenherstellers Chronoswiss. Als Gastrednerin war Katrin Schütz, Staatssekretärin im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, nach Schramberg gekommen.

Lobenswerte Investition in die Heimat

Katrin Schütz bezeichnete den Junghans Terrassenbau als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. „Umso mehr freut es mich, dass das ehemalige Produktionsgebäude nun denkmalgerecht als Uhrenmuseum genutzt wird. Und sie hob insbesondere das Engagement von Dr. Hans-Jochem Steim hervor, den sie als Vorbild bezeichnete: „Ohne die Leidenschaft von gestandenen und risikobereiten Unternehmerpersönlichkeiten könnten derartige Projekte wie die Umnutzung des Gebäudes zu einem Uhrenmuseum nicht realisiert werden. Solche Investitionen in die Heimat sind äußerst lobenswert und enorm wichtig, um eine gesunde Wirtschaftsstruktur in unserem Land zu erhalten.“ Schramberg könne mit dem 100 Jahre alten Junghans Terrassenbau ein einzigartiges Industriedenkmal vorweisen.

Beim Rundgang durch das neue Junghans Terrassenbau Museum (von links): Matthias Stotz (Geschäftsführer Uhrenfabrik Junghans), Staatssekretärin Katrin Schütz und Dr. Hans-Jochem Steim, Eigentümer der Uhrenfabrik Junghans und des Junghans Terrassenbau Museums. Bild: Junghans

„Wenn eine Uhr aufhört zu ticken, bleibt die Zeit stehen“, zitierte die Staatssekretärin den Aphoristiker Siegfried Wache. Manchmal könne es von Vorteil sein, wenn die Zeit – wie beim Junghans Terrassenbau – still stehe. „Für die Denkmalpflege war es ein Segen, konnte doch zum Beispiel der Fensterbestand zu 100 Prozent erhalten werden“, sagte Katrin Schütz. Für die Uhrenfabrik Junghans freue sie sich allerdings, dass die Uhr immer weiter tickt und die Traditionsfirma nach dem Motto „In der Welt zuhause, in Schramberg daheim“ wieder erfolgreich am Markt agiere. Dies ist unter anderem das Verdienst von Geschäftsführer Matthias Stotz, der den Einsatz der Eigentümerfamilie Steim für Junghans und das Terrassenbau Museum hervorhob. In der Ausstellung werde auch deutlich, wie viel Liebe – manche nennen es Arbeit – in eine Uhr fließe.

Junghans ist Mythos und Realität

Die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt Schramberg hob Oberbürgermeister Thomas Herzog hervor: „Junghans ist Mythos und Realität zugleich. Mythos aufgrund von 150 Jahren bewegender Firmengeschichte, Realität durch die nach wie vor bestehende und von der Unternehmerfamilie Steim wieder zu wirtschaftlichem Erfolg geführte Firma, die bis heute zu den wichtigsten Markenbotschaftern der Stadt gehört.“ Junghans war 1903 die größte Uhrenfabrik der Welt und habe durch ihren Aufstieg im 20. Jahrhundert die Entwicklung von Schramberg maßgeblich geprägt.

Landrat Wolf-Rüdiger Michel überreichte einen Scheck der Sparkassenstiftung und würdigte das große Engagement von Dr. Hans-Jochem Steim für dieses Projekt.

Bild: Junghans

Die Konzeption für das neue Junghans Terrassenbau Museum stammt vom Atelier Brückner aus Stuttgart und dem Schramberger Ausstellungsgestalter Arkas Förstner. Prof. Uwe Brückner hob die Faszination des Gebäudes hervor. Bei der ersten Begegnung sei er sofort begeistert gewesen von den Terrassen und dem ungewöhnlichen Parcours: Zuerst fährt man mit dem neuen Schrägaufzug in die oberste Etage, um dann durch die einzelnen Etagen nach unten zu gehen. Es sei stets klar gewesen, dass man den GalerieCharakter der 42 Meter langen Terrassen erhalten wolle.

Arkas Förstner sprach von einer einmaligen, großen sowie herausfordernden Aufgabe, und angesichts des überschaubaren personellen Museumsstabes von einem Paradebeispiel für ein Hochleistungsnetzwerk im ländlichen Raum. „Dieses Netzwerk war der Garant und ist das Geheimnis, wie solch ein Werk in so kurzer Zeit realisiert werden konnte“, unterstrich der neue Museumsleiter. Entscheidenden Anteil daran hatte der Schramberger Architekt Jürgen Bihlmaier, der mit seiner Planung die Belange von Denkmalschutz, Brandschutz, Barrierefreiheit und Haustechnik in Einklang bringen musste. Wie dies in dem vom Stuttgarter Architekten Philipp Jakob Manz zwischen 1916 und 1918 geplanten und errichteten Junghans Terrassenbau gelungen ist, beeindruckte die Festgäste beim ersten Rundgang stark.

Beeindruckt waren die Gäste, als Dr. Hans-Jochem Steim ein selbstspielendes Phonoliszt-Violina Geigenorchestrion aus dem Jahr 1912 in Gang setze. Interessiert lauschen Matthias Stotz (Geschäftsführer Uhrenfabrik Junghans), Ministerpräsident a. D. Stefan Mappus, Staatssekretärin Katrin Schütz, Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Oberbürgermeister Thomas Herzog den Klängen des Instruments. Bild: Junghans

Uhrengeschichte spannend erzählt

Das neue Junghans Terrassenbau Museum ist keine verstaubte Sammlung von Zeitmessern, sondern eine abwechslungsreiche Zeitreise durch die Geschichte der Uhrenfertigung im Schwarzwald vom 18. Jahrhundert bis heute. Außergewöhnliche Zeitmesser sind ebenso zu sehen wie Uhrfedern, die einen ganzen industriellen Wirtschaftszweig in Schramberg hervorbrachten. Spannend erzählt wird die Geschichte der Familie und der Firma Junghans und deren Bedeutung für die gesamte Raumschaft Schramberg. Die Möglichkeiten zur Interaktion, Hörstationen und Filme machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Im neuen Junghans Shop in Terrasse 2 können die Besucher die aktuelle Junghans Uhrenkollektion erleben, hier befindet sich auch der Werksverkauf.

Info: Das Junghans Terrassenbau Museum ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich

Junghans Meister Chronoscope Terrassenbau: die Jubiläumsuhr

Spiegel der Geschichte: zum 100-jährigen Jubiläum eines der architektonischen Meisterwerke von Philipp Jakob Manz stellt Junghans die limitierte Meister Chronoscope Terrassenbau vor.

Der Terrassenbau in Schramberg ist eines der weltweit spektakulärsten Industriegebäude in Hanglage. Anfang des 20. Jahrhunderts war Junghans größter Uhrenhersteller der Welt: die Nach- frage nach Junghans-Uhren war so groß, dass auch ein steigender Bedarf nach Arbeitsplätzen im bereits eng bebauten Tal in Schramberg aufkam. Der neunstufige Terrassenbau wurde in weniger als zwei Jahren direkt am Hang errichtet. Und so profitierte ab 1918 jeder Uhrmacher an seinem Arbeitsplatz vom direkten Tageslicht. Das Gebäude war über Jahrzehnte das Herzstück der Uhrenfabrik Junghans. Vor allem zur Blütezeit der Mechanik in den 50er und 60er Jahren entstanden in Schramberg zahlreiche Kaliber. Die Fertigung der Komponenten fand im vorgelagerten Hoch- bau statt, die Kaliber- und Uhrenmontage im Terrassenbau. Die oberste Etage wurde für die Arbeiten genutzt, die allerhöchste Konzentration, Zeit und absolute Hingabe für die Uhrmacher erforderten: die Montage und Regulierung der Chronometer. 2018 feiert das Denkmal der Industriearchitektur sein 100-jähriges Jubiläum, 100 Jahre Architekturgeschichte werden nun mit einem ganz besonderen Zeitmesser gewürdigt – der limitierten Meister Chronoscope Terrassenbau.

In einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren erscheint die Meister Chronoscope Terrassenbau mit einem 18-kt. Roségold-Gehäuse zum Preis von 7.950,– €. Inspiration für das champagnerfarbene Zifferblatt mit den drei silbermatten Totalisatoren waren die Treppenaufgänge im Terrassenbau, die in Beige und Weiß gehalten sind.

Limitiert auf 1000 Uhren ist die Edelstahlvariante mit einem matt versilberten Zifferblatt. Sie hat einen Preis von 2.140,– €

Beide Modelle greifen die prägenden Elemente des Industriedenkmals in Schramberg in ihrer Gestaltung auf: das originale Mäander-Design der Wandverzierungen im Terrassenbau stellt die Minuterie dar, das Dunkelgrün der Wandfliesen in den Aufgängen findet sich im Alligator-Lederband der Jubiläums-Zeitmesser wieder. Und einen direkten Blick auf das architektonische Werk liefert der Gehäuseboden: ein graviertes Abbild des Terrassenbaus.

Die Meister Chronoscope Terrassenbau – ein meisterhafter Zeitmesser als Hommage für ein Meisterwerk der Architektur.

Inhorgenta 2018: Die Junghans FORM in urbanem Grau

Dublin, Kopenhagen, Berlin oder Warschau – boomende Großstädte sind angesagt, ihr eigener architektonischer und kultureller Stil hat seinen ganz besonderen Reiz. Ob unverputzter roter Ziegelstein, glatter grauer Beton oder freiliegende Stahlstreben, die den Charme einer beliebten Szenebar ausmachen: urbaner Stil spiegelt den Zeitgeist wider und entsteht aus der Verbindung von alten und neuen Elementen – oftmals reduziert und aufregend zugleich.

In diese Bildwelt fügt sich die FORM von Junghans perfekt ein – ein Zeitmesser, der mit klaren Linien und gestalterischen Details überzeugt. Die neuen Modelle mit Zifferblättern in einem hellen Taupe oder einem dunklen Anthrazitgrau schaffen Raum für Abwechslung. Eine quadratisch geprägte Minuterie sowie die konkave Wölbung des Zifferblattes schaffen eine bemerkenswerte Dreidimensionalität.

Die FORM A ist mit einem mechanischen Automatikwerk ausgestattet, das durch den getönten Sichtboden entdeckt werden kann und so auch in der Rückansicht minimalistisch auftritt.

Im Inneren des 3-Zeiger-Modells FORM Quarz und des Chronoscopemodells FORM C sorgen Quarzwerke für die präzise Zeitanzeige.

Die neuen, stilsicheren Modelle erweitern die FORMvielfalt bei Junghans – und sind in den urbanen Zentren der Welt, wo das Leben pulsiert, zuhause.

Die Linie Junghans FORM

Inspiriert vom urbanen Zeitgeist hat die Uhrenfabrik Junghans eine Uhrenfamilie kreiert, die ihren eigenen Prinzipien folgt. Die langjährige Erfahrung der Junghans-Designer ist die Basis für das schlichte und moderne Design der FORM: klare Linien und eine konsequente Formensprache prägen den Stil dieser Zeitmesser. Die formtypische Seitenansicht und das geometrische Spiel zwischen konkavem Zifferblatt und konvexer Gehäuseform, die zudem für den angenehmen Tra- gekomfort sorgt, sind die maßgeblichen Gestaltungselemente dieser Linie. Die Zifferblätter über- zeugen mit einer bemerkenswerten Dreidimensionalität und besonderem Tiefeneffekt. Die Jung- hans FORM – gestaltet für das moderne, urbane Leben.

Technische Daten FORM A

Werk: Automatikwerk J800.2 mit einer Gangreserve bis zu 38 Stunden, Datum-Schnellkorrektur, Rotor geschliffen mit graviertem Junghans Logo

Gehäuse: Edelstahl Ø 39,3 mm, Höhe 9,5 mm, flaches, einseitig entspiegeltes Saphirglas, 4-fach verschraubter Sichtboden mit getöntem Mineralglas

Zifferblatt: konkaves Zifferblatt in den Farben Anthrazit oder Taupe, quadratisch geprägte Minuterie, Stunden- und Minutenzeiger mit umweltfreundlicher Super-Luminova- Leuchtmasse

Armband: Taupefarbenes Lederband mit Kontrastkante und Unterleder in Schwarz, Dornschließe aus Edelstahl, Massives Edelstahlarmband mit Faltschließe oder Milanaiseband aus Edelstahl mit Sicherheitsschließe

Wasserdichtheit: bis 5 bar

Preise: 840,– € mit Lederband, 870,– € mit Milanaiseband und 940,– € mit Edelstahlarmband

 

Technische Daten FORM C

Werk: Quarzwerk J645.85 mit dezentraler Sekunde auf 6 Uhr, Chronoscope: Zentrale Stoppsekunde, 30-Minuten- und 12-Stundenzähler auf 12 Uhr

Gehäuse: Edelstahl Ø 40,0 mm, Höhe 10,5 mm, flaches, einseitig entspiegeltes Saphirglas, 4-fach verschraubter Edelstahlboden

Zifferblatt: konkaves Zifferblatt in den Farben Anthrazit oder Taupe, quadratisch geprägte Minuterie, Minuten- und Stundenzeiger mit umweltfreundlicher Super-Luminova- Leuchtmasse

Armband: schwarzes Lederband mit Kontrastkante und Unterleder in Taupe, Dornschließe aus Edelstahl, Milanaiseband aus Edelstahl mit Sicherheitsschließe

Wasserdichtheit: bis 5 bar

Preise: 449,– € mit Lederband und  479,– € mit Milanaiseband

 

Buchtipp: Martin Fischer – Faszination Junghans – Sieben Jahrzehnte Armbanduhren aus Schramberg!

Das Buch „Faszination Junghans“ beschäftigt sich mit den Armbanduhren des Schwarzwälder Traditionsunternehmens Junghans von den 1920er Jahren bis in die 1990er Jahre hinein. Als zwischenzeitlich größter Uhrenhersteller der Welt und drittgrößter Hersteller von Armbanduhrchronometern in den 60er Jahren produzierte Junghans eine enorme Fülle an unterschiedlichsten Zeitmessern für das Handgelenk.

Gerade die Zeit der Einführung der Armbanduhr bei Junghans in den 1920ern hat Martin Fischer in jahrelanger Arbeit und vielen Gesprächen mit Sammlern und Uhrenhistorikern untersucht und im Buch dokumentiert. So kennen wir jetzt dank seiner Recherche die Konstrukteure der ersten Armbanduhren Kaliber von Junghans. Die ersten Armbanduhren wurden nach seinen Recherchen nicht im Stammhaus in Schramberg, sondern in Schwenningen hergestellt.

In seinem Buch erläutert der Autor Martin Fischer die Besonderheiten der einzelnen Uhrwerke mit Schwerpunkt auf den mechanischen Armbanduhren aus Schramberg. Neben einer nahezu vollständigen Auflistung der Uhrwerke und deren Abbildungen werden Hintergrundinformationen zur Technik, Zusammenarbeit mit anderen Firmen und diverse Prototypen aufgezeigt. In mehreren Sonderkapiteln werden beispielsweise die für Junghans typische Meisterserie, die hochwertigen Chronometer und die heute gesuchten Olympic-Modellen, die zu den Olympischen Spielen 1972 in München aufgelegt wurden, vorgestellt.

Für Freunde und Sammler der deutschen und insbesondere Junghans Armbanduhren ist das Buch eine Quelle vieler Geschichten und Informationen, die bisher so noch nicht veröffentlicht wurden. Auch die gestochen scharfen Aufnahmen der Uhren und deren Werke macht das Buch absolut empfehlenswert.

Faszination Junghans Sieben Jahrzehnte Armbanduhren aus Schramberg
Martin Fischer
1. Auflage 2017
336 Seiten, 21 x 28 cm, durchgehend farbige Abbildungen, Hardcover
ISBN: 978-3-86646-150-5
Preis: 49,90 EUR
Erhältlich im Buchhandel oder hier bei Amazon: http://amzn.to/2FI14lp

Inhorgenta 2018: Die neue FORM Damen von Junghans

Der Minimalismus als Stilrichtung reduziert Mode mit einer schnörkellosen Optik und klaren Linien auf das Wesentliche. Für einen eleganten Auftritt sorgen die konsequenten Schnitte – nicht selten puristisch und immer dezent avantgardistisch.

Diesen minimalistischen Zeitgeist bringt Junghans mit der FORM Damen ans Handgelenk. Der Zeitmesser spricht eine klare Formensprache und folgt konsequent den Design-Prinzipien der FORM-Linie. So zeigt sich die Uhr optisch mit einem ganz besonderen, dreidimensionalen Tiefeneffekt, den sie durch die konkave Wölbung des Zifferblatts und die geprägten Stundenindizes erhält – Details, die die geometrische Gestaltung des Zeitmessers unterstreichen.

Schlicht und leicht in der Anmutung ist die FORM Damen eine Uhr für jede Gelegenheit. Dank der Wechselbänder wird sie schnell und einfach zum farbigen Blickfang. Ob zum Business Outfit mit Blazer und Bleistiftrock oder Casual mit weißem Shirt, Jeans und Sneakers – sie ist mit sämtlichen Looks kombinierbar.

Die Linie Junghans FORM

Inspiriert vom urbanen Zeitgeist hat die Uhrenfabrik Junghans eine Uhrenfamilie kreiert, die ihren eigenen Prinzipien folgt. Die langjährige Erfahrung der Junghans-Designer ist die Basis für das schlichte und moderne Design der FORM: klare Linien und eine konsequente Formensprache prägen den Stil dieser Zeitmesser. Die formtypische Seitenansicht und das geometrische Spiel zwischen konkavem Zifferblatt und konvexer Gehäuseform, die zudem für den angenehmen Tragekomfort sorgt, sind die maßgeblichen Gestaltungselemente dieser Linie. Die Zifferblätter überzeugen mit einer bemerkenswerten Dreidimensionalität und besonderem Tiefeneffekt. Die Junghans FORM – gestaltet für das moderne, urbane Leben.

Technische Daten

Werk: Quarzwerk J645.36

Gehäuse: Edelstahl Ø 34,1 mm, Höhe 7,0 mm, flaches, einseitig entspiegeltes Saphirglas

Zifferblatt: konkaves Zifferblatt, versilbert matt, geprägte Stundenindexe, Zeiger mit umweltfreundlicher Super-Luminova-Leuchtmasse

Armband: Milanaiseband aus Edelstahl mit Sicherheitsfaltschließe, Lederarmband mit Dornschließe, Wechselbänder in aktuellen Trendfarben mit Quick Release für einen schnellen und einfachen Bandwechsel

Preis: 399 € mit Lederband und 429 € mit Milanaiseband

 

Inhorgenta 2018: Die neue Junghans max bill in Sandgold – maximal minimal

Die minimalistische Gestaltung der neuen max bill Modelle von Junghans erzeugt maximale Aufmerksamkeit.

Die minimalistische Anordnung und Auswahl von Objekten nach deren Funktion, um eine gestalterische Ordnung zu erlangen, ist charakteristisch für das Bauhaus. Vor allem in der Bauhaus- Architektur, für die hohe Decken, lichtdurchflutete Räume und eine zurückhaltende Inneneinrichtung typisch sind, steht der Minimalismusgedanke im Vordergrund. Denn indem man Design den nötigen Raum gibt, kommt es erst richtig zur Geltung.

Die neuen max bill Modelle von Junghans folgen genau diesem Prinzip: das zurückhaltende Design erhält durch den dezenten, sandgoldenen Ton des Gehäuses den nötigen Raum zur Entfaltung. Das schlichte Zifferblatt in einem hellen Grauton folgt den Prinzipien der Bauhaus-Architektur und rückt das Wichtigste in den Vordergrund: die Zeit. Getreu dem Motto „die Form folgt der Funktion“ zeigen dezente Zeiger, feine Striche und Zahlen die Zeit an. Die minimalistisch gestalteten Elemente setzen das puristische Design des Zeitmessers gekonnt in Szene und verleihen ihm so maximale Aufmerksamkeit.

max bill Automatic

  • Automatikwerk J800.1 mit einer Gangreserve von 38 Stunden
  • Gehäuse 38 mm Edelstahl in einem sandgoldfarbenen Ton PVD-beschichtet
  • matt versilbertes Zifferblatt mit softgrauem Finish mit Ziffern oder Indexen
  • Unverbindlicher Verkaufspreis 955,– €

max bill Quarz

  • Quarzwerk J645.33
  • Gehäuse 38 mm Edelstahl in einem sandgoldfarbenen Ton PVD-beschichtet
  • matt versilbertes Zifferblatt mit softgrauem Finish mit Ziffern oder Indexen
  • Unverbindlicher Verkaufspreis 545,– €

max bill Damen

  • Quarzwerk J643.29
  • Gehäuse 32,7 mm Edelstahl in einem sandgoldfarbenen Ton PVD-beschichtet
  • matt versilbertes Zifferblatt mit softgrauem Finish mit Ziffern oder Indexen
  • Unverbindlicher Verkaufspreis 545,– €

 

 

 

Inhorgenta 2018: Junghans mit positivem Geschäftsjahr

Der Schramberger Uhrenhersteller kann für das Jahr 2017 ein stabiles Ergebnis vorweisen, investiert weiter in den Standort und stärkt den deutschen Fachhandel.

Die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG setzt 2017 die stabile Entwicklung der letzten Jahre fort und schreibt kontinuierlich auch im neunten Jahr nach der Übernahme durch die Familie Steim schwarze Zahlen.

Mit 23,2 Mio. Euro Umsatz konnte das Schramberger Traditionsunter- nehmen mit seinen 115 Mitarbeitern ein positives Ergebnis erzielen – trotz eines Umsatzrückgangs von 5,6 Prozent zum Vorjahr. Auch im letzten Jahr hat Junghans an der strategischen Weiterentwicklung der Distribution festgehalten: der 2016 begonnene Teilrückzug aus Warenhäusern wurde 2017 weiterverfolgt und der komplette Rückzug zum Ende des Jahres eingeleitet. Mit diesem wichtigen Schritt wird der Fachhandel langfristig gestärkt und dem allgemeinen Branchentrend entgegengewirkt – Junghans wird auch weiterhin ein wichtiger und stabiler Partner für den klassischen Fachhandel sein.
Zwei Drittel des Umsatzes wurde 2017 auf dem deutschen Heimatmarkt erzielt. Auch die Internationalisierung des Schramberger Traditionsunternehmens schreitet weiter voran: nachdem 2016 auf dem mittelamerikanischen Kontinent in Mexiko und Panama neue Distributionspartner gewonnen wurden, gelang es 2017, eine neue strategische Partnerschaft für den bedeutenden Markt in den USA zu schließen.

2017 war für die Branche ein schwieriges Jahr und geprägt vom verstärkten Wettbewerb. Dies gilt auch für den Preisbereich, in dem Junghans seit Jahren mit den Meister- und max bill- Modellen strategisch erfolgreich ist. Neben den Klassikern der Linien Meister und JUNGHANS max bill wurde im letzten Jahr auch die neu eingeführte Linie FORM vom Markt gut aufgenommen – ein strategischer Erfolg.

Nicht nur im Bereich der mechanischen Modelle, auch im hart umkämpften Quarzsegment hat sich Junghans gut behaupten können. Die angebotene Bandbreite an Technologien – Mechanik, Quarz, Funk und Solar – entwickelte sich stabil und zeigt, dass die Ausrichtung des Unternehmens im Markt ankommt.

Für die Inhaberfamilie war das zurückliegende Jahr geprägt von großen Investitionen, die auch dieses Jahr fortgesetzt werden: der traditionsreiche Terrassenbau, das Wahrzeichen von Junghans am Standort in Schramberg, wird aufwendig und denkmalgerecht saniert und zu einem Museum umgebaut. Außerdem wurden eine neue Markendarstellung auf den Weg gebracht und wegweisende Investitionen im Bereich der hauseigenen Funktechnologie vorgenommen.

Ausblick 2018

Auf der diesjährigen INHORGENTA MUNICH, der wichtigsten deutschen Messe für die Uhren- und Schmuckbranche, die vom 16. bis 19. Februar in den Hallen der Messe München stattfindet, wird Junghans der Öffentlichkeit die neusten Modelle vorstellen. Auch auf der Baselworld und im Verlauf des Jahres wird es weitere Produktneuheiten geben. Zudem werden auf den Frühjahrsmessen ein neues Kommunikationskonzept und eine neue Markendarstellung präsentiert.

Am Standort in Schramberg schreiten die Umbaumaßnahmen des neunstöckigen, denkmalgeschützten Terrassenbaus voran, die Eröffnung ist für Sommer 2018 geplant. In dem historischen Gebäude, Wahrzeichen der Uhrenfabrik Junghans und gleichzeitig architektonisches Meisterwerk, entsteht ein einmaliges Museum. Neben der Geschichte der Junghans-Uhren, der Gründerfamilie und den technologischen Errungenschaften liegt ein großer Schwerpunkt auf Schwarzwalduhren – bis hin zu Uhren mit Musikspieleinrichtungen und Musikautomaten.

Junghans max bill Jahresedition 2018

Die limitierte max bill Jahresedition 2018 von Junghans ist in jeder Hinsicht ein zweifaches Kunstwerk: einzigartig ist die Rückseite mit dem Motiv sicherheit von Max Bill, das Zifferblatt begeistert mit der puristischen Max Bill-Typographie.

Das Kunstwerk sicherheit ist aus den berühmten grafischen reihen von Max Bill – in diesem Fall aus der Reihe Nr. 5. Dem Bauhausschüler und Künstler war es ein persönliches Anliegen, Kunst- liebhabern die Entstehung von Kunstwerken und deren inneren und äußeren Aufbau in seinen grafischen reihen näherzubringen. Denn ohne Kunstwerke verstanden zu haben, könne man diese zwar lieben, aber sie voll zu genießen sei nur möglich, wenn man auch die Methoden verstehe, die zu ihrer Entstehung geführt haben. So basiert die sicherheit ebenfalls auf der Me- thode der Verwandlung einer Grundidee. Aus vier zu einem Quadrat angeordneten Dreiecken in Gelb, Rot, Blau und Grün entstand durch Drehung und Verschiebung das komplexe Kunstwerk, das im Jahr 2018 den Gehäuseboden der max bill Quarzuhr ziert.

Nach der begehrten Jahresedition 2017, die ein absolutes Highlight für Sammler war, führt Junghans die Tradition der max bill Jahreseditionen 2018 fort. Das puristische Zifferblatt, mit feinen Zeigern, ausgeglichenen Proportionen und charakteristischen Zahlen, entwarf Max Bill 1961 für Junghans. Neu und damit auch ein dezenter Hinweis auf die limitierte Sonderedition sind das grün gedruckte Datum, die grünen Nähte des Kalbslederbandes und das grüne Unter- leder – die Farbe entspricht dem Grünton, der sich neben drei anderen Farben im Motiv auf dem Gehäuseboden zeigt. Die sicherheit stammt, neben den Motiven gegenseitigkeit, aktion, ruhe und gleichgewicht, aus der 5. Reihe fünf quantengleiche quadrate. 1972 sind diese im Rahmen einer Auftragsarbeit für eine Schweizer Versicherung entstanden. Max Bill verstand es, diese Werte, die die Menschen damals wie heute emotional berühren, in Perfektion zu veran- schaulichen.