{"id":559,"date":"2013-01-22T10:08:21","date_gmt":"2013-01-22T09:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/manufaktuhr.info\/?p=559"},"modified":"2013-01-22T10:08:21","modified_gmt":"2013-01-22T09:08:21","slug":"a-lange-sohne-grand-complication","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manufaktuhr.info\/?p=559","title":{"rendered":"A. Lange &#038; S\u00f6hne GRAND COMPLICATION"},"content":{"rendered":"<p><em>Limitiert auf nur sechs Exemplare: Der komplizierteste und exklusivste Zeitmesser von A. Lange &amp; S\u00f6hne f\u00fchrt in die h\u00f6chsten Regionen der Feinuhrmacherei.<\/em><\/p>\n<p>Die GRAND COMPLICATION von A. Lange &amp; S\u00f6hne wartet mit einer Vielfalt faszinierender Funktionen auf und beweist einmal mehr die F\u00e4higkeit der s\u00e4chsischen Meisteruhrmacher, ihre traditionsreiche Kunst zu immer neuen H\u00f6hen zu f\u00fchren. Unter dem \u00fcbersichtlich gestalteten Email-Zifferblatt verbindet das uhrmacherische Meisterwerk mit der Kalibernummer L1902 eine Vielzahl aufwendig finissierter Einzelteile zum Kanon der anspruchsvollsten Komplikationen, die die Feinuhrmacherei zu bieten hat: Schlagwerk mit gro\u00dfem und kleinem Gel\u00e4ut, Minutenrepetition, Rattrapante-Chronograph mit Minutenz\u00e4hler und blitzender Sekunde sowie ewiger Kalender mit Mondphasenanzeige.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ALS_912_032_FS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"558\" data-permalink=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/?attachment_id=558\" data-orig-file=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ALS_912_032_FS-e1465131397159.jpg\" data-orig-size=\"1405,1715\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Lange Uhren GmbH FG\/11\/2012&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Fusion x64 TIFF File&quot;}\" data-image-title=\"Fusion x64 TIFF File\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ALS_912_032_FS-e1465131397159-246x300.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ALS_912_032_FS-e1465131397159-839x1024.jpg\" class=\"aligncenter size-large wp-image-558\" title=\"Fusion x64 TIFF File\" src=\"https:\/\/manufaktuhr.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ALS_912_032_FS-723x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"906\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Entwicklung der GRAND COMPLICATION ist eine abenteuerliche Expedition ins Reich der Komplikationen. Das Ergebnis ist eine in jeder Beziehung au\u00dfergew\u00f6hnliche Uhr, die die Genialit\u00e4t der Vorfahren aus der Lange-Dynastie reflektiert und mit der Meisterschaft der Uhrmacher von heute verbindet.<\/p>\n<p><strong>Ein Klang von h\u00f6chster Reinheit<\/strong><\/p>\n<p>Zwei sorgf\u00e4ltig von Hand gestimmte Tonfedern erzeugen den feinen Klang der Minutenrepetition und der selbstschlagenden Stunden und Viertelstunden. Die GRAND COMPLICATION verf\u00fcgt \u00fcber ein Schlagwerk, das als gro\u00dfes Gel\u00e4ut (grande sonnerie) oder kleines Gel\u00e4ut (petite sonnerie) selbst\u00e4ndig die Zeit angibt. Als grande sonnerie schl\u00e4gt es zu jeder Viertelstunde zuerst die volle Stunde auf der tiefer gestimmten Tonfeder und dann die Viertelstunde als Doppelschlag auf beiden Tonfedern. Die petite sonnerie gibt die Viertelstunden auf beiden Tonfedern mit ein, zwei oder drei Doppelschl\u00e4gen an. Zur vollen Stunde schl\u00e4gt sie die Stundenzahl auf der tiefer gestimmten Tonfeder.<\/p>\n<p>Die grande sonnerie gilt nicht von ungef\u00e4hr als eine der anspruchsvollsten Komplikationen der Feinuhrmacherei. Denn sie stellt extreme Anforderungen an das perfekte Zusammenspiel von kunstvoller Konstruktion, h\u00f6chster Materialqualit\u00e4t und Fingerspitzengef\u00fchl des Uhrmachers. \u201eFrei, ohne Spiel\u201c muss er die beweglichen Teile so exakt aufeinander abstimmen, dass sie einen pr\u00e4zisen Anschlag und einen Klang von h\u00f6chster Reinheit erzeugen.<\/p>\n<p>Das Schlagwerk wird von einem der insgesamt drei Federh\u00e4user angetrieben. Sie werden \u00fcber die Krone aufgezogen. Das Drehen der Krone im Uhrzeigersinn spannt die Federh\u00e4user f\u00fcr das Laufwerk und die Blitzsekunde. In entgegengesetzter Richtung wird das Schlagwerk-Federhaus aufgezogen.<\/p>\n<p>Eine Minutenrepetition gibt die Zeit au\u00dferdem bei Bedarf durch Bet\u00e4tigen des seitlichen Repetitionsschiebers mittels der beiden Tonfedern an: Die Stunden schl\u00e4gt sie mit dem tiefer gestimmten Ton, die Viertelstunden als Doppelschlag und die Minuten erklingen im h\u00f6heren Ton. Um 7.52 Uhr beispielsweise erklingen sieben tiefere T\u00f6ne, drei Doppelschl\u00e4ge und sieben h\u00f6here T\u00f6ne.<\/p>\n<p><strong>Auf die F\u00fcnftelsekunde genau<\/strong><\/p>\n<p>Beim Chronographen der GRAND COMPLICATION handelt es sich um einen Eindr\u00fccker-Chronographen (chronographe monopoussoir) mit Rattrapante-Funktion und blitzender Sekunde (seconde foudroyante). Diese seltene Zusatzfunktion erlaubt es, die gemessene Zeit auf die F\u00fcnftelsekunde genau abzulesen. Dazu springt der Zeiger aus gebl\u00e4utem Stahl auf dem unteren Hilfszifferblatt bei laufendem Chronographen in f\u00fcnf Schritten pro Sekunde um seinen Mittelpunkt. Der Zeiger gibt damit exakt die Unruhfrequenz von 2,5 Hertz wieder.<\/p>\n<p>Im Zentrum des Hauptzifferblatts verf\u00fcgt die Uhr \u00fcber einen Chronographenzeiger aus Gold und einen Schleppzeiger aus gebl\u00e4utem Stahl zum Stoppen der Zwischenzeiten. Sie beginnen zusammen mit der blitzenden Sekunde zu laufen, sobald man den Dr\u00fccker zwischen 1 und 2 Uhr bet\u00e4tigt. Nach jeder Umdrehung der Zentrumszeiger r\u00fcckt der Minutenz\u00e4hler bei 12 Uhr um einen Teilstrich vor.<\/p>\n<p>Dr\u00fcckt man nun die linke Taste zwischen 10 und 11 Uhr, bleibt der Schleppzeiger aus gebl\u00e4utem Stahl stehen und zeigt die Zwischenzeit an, w\u00e4hrend der goldene Chronographenzeiger unbeirrt weiterl\u00e4uft. Bet\u00e4tigt man den linken Dr\u00fccker erneut, holt der Schleppzeiger den Chronographenzeiger blitzartig wieder ein und l\u00e4uft synchron mit ihm weiter. Ein Druck auf die rechte Taste stoppt alle vier Zeiger des Chronographen und eine weitere Bet\u00e4tigung l\u00e4sst sie auf Null zur\u00fcckspringen. Die Steuerung der beiden Mechanismen erfolgt im klassischen Stil pr\u00e4zise und sicher \u00fcber zwei Kolonnenr\u00e4der, je eines f\u00fcr die Abl\u00e4ufe des Chronographen beziehungsweise der Rattrapante-Funktion.<\/p>\n<p><strong>Ein Kalender f\u00fcr die Ewigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Der Mechanismus des ewigen Kalenders orientiert sich am Gregorianischen Kalender. Dabei ber\u00fccksichtigt er nicht nur die unterschiedlichen Monatsl\u00e4ngen innerhalb eines Jahres, sondern auch den 29. Februar in Schaltjahren. Erst 2100 muss der Mechanismus um einen Tag korrigiert werden. Dann greift im Gregorianischen Kalender die Sonderregelung, dass das Schaltjahr entf\u00e4llt, wenn die Jahreszahl durch 100 teilbar ist. Die genauen Monatsl\u00e4ngen sind durch Aussparungen im sogenannten 48er Rad kodiert und werden durch den Datum-Schalthebel mechanisch abgelesen. Je tiefer die abgetastete Aussparung ist, desto k\u00fcrzer ist der aktuelle Monat.<\/p>\n<p>Eine weitere Besonderheit des Kalenders ist, dass er alle Anzeigen (mit Ausnahme der Mondanzeige) exakt um Mitternacht weiterschaltet. Die Kalenderanzeigen befinden sich bei 3, 9 und 12 Uhr. Das linke Hilfszifferblatt zeigt das Datum, das obere den Monat im Vierjahreszyklus und das rechte den Wochentag. In der oberen H\u00e4lfte der Anzeige f\u00fcr die Blitzsekunde bildet die mit blauem Email ausgelegte Mondscheibe aus massivem Gold die Dauer der synodischen Umlaufzeit des Erdtrabanten pr\u00e4zise ab.<\/p>\n<p><strong>Hommage an eine gro\u00dfe Tradition<\/strong><\/p>\n<p>Das Pendant zum komplexen Werk der GRAND COMPLICATION bildet ein mehrteiliges wei\u00dfes Emailzifferblatt mit arabischen Ziffern, Chemin-de-Fer-Minuterie, sowie den vier charakteristischen, symmetrisch angeordneten Hilfszifferbl\u00e4ttern. F\u00fcr jedes der insgesamt f\u00fcnf Teilzifferbl\u00e4tter sind mehrere langwierige Arbeitsg\u00e4nge erforderlich, um am Ende ein vollkommenes Gesamtzifferblatt zu erreichen. Im Inneren des exklusiven Handaufzugswerks arbeitet ein Hemmsystem mit 18 000 Halbschwingungen pro Stunde. Eine besondere Hommage an die von Ferdinand A. Lange begr\u00fcndete s\u00e4chsische Uhrmachertradition ist der Glash\u00fctter Ankergang, der auf eine seiner fr\u00fchen Erfindungen zur\u00fcckgeht. Anker und Ankerrad bestehen dabei aus geh\u00e4rtetem 18-kar\u00e4tigem Gold. Der Anker ist so konstruiert, dass er vollkommen ausbalanciert ist. Eine leichte W\u00f6lbung der verdeckten Paletten verhindert eine Adh\u00e4sion zwischen Ankerrad und Paletten. Die perfekte Ausf\u00fchrung dieser feinsinnigen Konstruktionsmerkmale tr\u00e4gt dazu bei, die Pr\u00e4zision der Uhr weiter zu erh\u00f6hen. Das Schwingsystem ist mit einer im eigenen Haus gefertigten Spirale ausgestattet. Nach Vollaufzug verf\u00fcgt das Laufwerk \u00fcber eine Gangautonomie von 30 Stunden.<\/p>\n<p>Alle Teile des komplexen Handaufzugwerks sind nach h\u00f6chsten Lange-Qualit\u00e4tskriterien gefertigt und aufwendig von Hand finissiert. Dabei haben die Lange\u2019schen Meisteruhrmacher den Dekorationsaufwand an manchen Stellen auf die Spitze getrieben: Alle Chronographenhebel wurden mit einer Schwarzpolitur versehen. Das exklusive Sammlerobjekt im 50 Millimeter messenden Rotgoldgeh\u00e4use ist auf sechs Exemplare limitiert. So ist die GRAND COMPLICATION nicht nur ein technisch vollkommenes Meisterst\u00fcck, sondern auch ein seltenes uhrmacherisches Kunstwerk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Limitiert auf nur sechs Exemplare: Der komplizierteste und exklusivste Zeitmesser von A. Lange &amp; S\u00f6hne f\u00fchrt in die h\u00f6chsten Regionen der Feinuhrmacherei. Die GRAND COMPLICATION von A. 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