SIHH 2018: A. Lange & Söhne KLEINE LANGE 1 – Drei feminine Varianten einer einzigartigen Uhr

Drei neue Versionen der KLEINEN LANGE 1 variieren das Zusammenspiel edler Farben und Materialien und schaffen damit drei faszinierende Looks. Die Zifferblätter aus guillochiertem Gold und die Alligator-Lederbänder sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt. Frauen, die ihren Stil gefunden haben und wissen, worauf es bei einer Uhr ankommt, haben die Wahl zwischen zwei Weißgoldvarianten mit Zifferblatt in Purpur bzw. Grau und einer Rotgoldvariante mit braunem Zifferblatt.

Die LANGE 1 ist der Designklassiker von A. Lange & Söhne. Seit 1994 steht sie für das Streben, die besten Uhren der Welt zu bauen. Ohne die Uhr mit dem dezentralen Zifferblatt und dem markanten Großdatum wäre die Traditionsmarke nicht zu dem geworden, was sie heute ist. In technischer und handwerklicher Hinsicht hat die KLEINE LANGE 1 genauso viel zu bieten wie ihre große Schwester. „Klein“ ist bei ihr nur der Gehäusedurchmesser von 36,8 Millimetern.

Das abwechslungsreiche Spiel von Farben und Materialien ist das verbindende Element der drei neuen Interpretationen, die zugleich unterschiedliche Stile repräsentieren: Einen glanzvollen Auftritt verschafft das von einem Weißgoldgehäuse umrahmte purpurfarbene Zifferblatt aus guillochiertem Gold. Vor dem dunklen Hintergrund setzen Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold strahlende Reflexe. Diese Variante ist auf 100 Exemplare limitiert, sie wird nur in den Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich sein. Das graue, ebenfalls guillochierte Zifferblatt des zweiten Weißgoldmodells verströmt kühle Eleganz. Bei der Rotgoldvariante hingegen akzentuiert das guillochierte Zifferblatt mit braunem Farbton den warmen Glanz, der von Gehäuse, Zeigern und Appliken ausgeht. In allen drei Versionen nehmen die Armbänder aus Alligatorleder den jeweiligen Farbton des Zifferblatts auf, um seine Wirkung zu verstärken.

Unter dem dezentral gestalteten Zifferblatt arbeitet das aus der LANGE 1 bekannte Handaufzugkaliber L121.1. Zu seinen technischen Finessen gehören das leistungsstarke Doppelfederhaus, das die Uhr drei Tage laufen lässt, die charakteristische Gang- reserveanzeige AUF/AB, die exakt springende Großdatumsanzeige und die große Exzenter-Unruh mit der im eigenen Haus gefertigten Unruhspirale. Von der bei A. Lange & Söhne gepflegten Handwerkskunst künden die mit einem Glashütter Bandschliff dekorierte Dreiviertelplatine aus Neusilber, acht verschraubte Goldchatons und die Schwanenhals-Feinregulierung auf dem handgravierten Unruhkloben.

SIHH 2018: A. Lange & Söhne SAXONIA THIN in Kupferblau – Sternenhimmel am Handgelenk

Ein kupferblaues Zifferblatt verleiht der flachsten Uhr von A. Lange & Söhne eine faszinierende Tiefenwirkung und elegante Ausstrahlung.

Die elegante Wirkung der neuesten Variante der SAXONIA THIN beruht auf dem Prinzip „less is more“. Ihr edles, nur 6,2 Millimeter hohes Gehäuse aus Weißgold hat einen Durchmesser von 39Millimetern. Die Gehäusefarbe setzt sich in den beiden schlanken Stunden- und Minutenzeigern sowie den zwölf Stundenindizes aus rhodiniertem Gold fort. Zeiger und Appliken treten kontrastreich vor dem Hintergrund des kupferblauen Zifferblatts hervor. Es besteht aus massivem Silber und ist mit einer dünnen Schicht aus dezent schimmerndem Goldfluss belegt. Der edle Schmuckstein entsteht in einem aufwendigen Manufakturprozess, der seinen Ursprung im Venedig des 17. Jahrhunderts hat. Mikroskopisch kleine Kupferoxid-Kristalle beleben das tiefe Blau mit ihrem Spiel der Reflexe, das an die Sterne am mitternachtsblauen Himmel erinnert. Ein dunkelblaues Band aus handgenähtem Alligatorleder rundet die ausdrucksstarke Erscheinung ab.

Das Pendant zur puristischen Eleganz der äußeren Erscheinung ist ein nach höchsten Standards sächsischer Uhrmacherkunst finissiertes Handaufzugswerk. Zu den technischen Besonderheiten des nur 2,9 Millimeter hohen Manufakturkalibers L093.1 gehört ein flaches Federhaus, das trotz seiner kompakten Bauweise mit einer maximalen Gangreserve von 72 Stunden aufwarten kann. Sperr- und Kronrad sind auf der Oberseite mit einem Sonnenschliff dekoriert und sichtbar in die mit einem Glashütter Bandschliff verzierte Dreiviertelplatine integriert. Ein besonderer Blickfang ist die neben der Dreiviertelplatine sichtbare Gangpartie: Unter dem handgravierten Unruhkloben mit der charakteristischen Schwanenhalsfeder arbeitet eine klassische Schraubenunruh mit Unruhspirale aus eigener Fertigung. Drei polierte Goldchatons, die von gebläuten Schrauben gehalten werden, vervollständigen das Bild einer bis ins kleinste Detail vollendeten Lange-Uhr.

SIHH 2018: A. Lange & Söhne SAXONIA MONDPHASE – Neue Varianten mit schwarzem Zifferblatt

Mit schwarzem Zifferblatt und Weiß- oder Rotgoldgehäuse präsentiert sich die SAXONIA MONDPHASE in einem neuen Look. Eine hochpräzise Mondphasenanzeige und das Lange-typische Großdatum akzentuieren das puristische Design der technisch und ästhetisch wegweisenden Automatikuhr.

Funktional, einfach zu bedienen und klar gestaltet – mit diesen Eigenschaften erfüllt die 2016 vorgestellte SAXONIA MONDPHASE alle Kriterien einer Armbanduhr, die man oft und gern tragt. Ein schwarz galvanisiertes Zifferblatt aus massivem Silber verschafft dem Zeitmesser mit den zwei klassischen Komplikationen eine ganz besondere Optik. Das schwarze Armband aus handgenähtem Alligatorleder unterstreicht die kontrastreiche Wirkung.

Die mit 852 Sternen geschmückte Mondphasenanzeige ist auf 122,6 Jahre genau berechnet. Sie ist mit dem Kontinuum des Stundenrads verbunden und – genau wie der Mond selbst – immer in Bewegung. Eine weitere technische Besonderheit des bislang nur mit argentéfarbenem Zifferblatt erhältlichen Modells ist das charakteristische Lange-Großdatum. Passend zum schwarzen Zifferblatt ist es in dieser Variante nicht klassisch weiß mit schwarzem Druck, sondern schwarz mit weißen Ziffern. Die Anordnung des Großdatums und der kleinen Sekunde mit integrierter Mondphasenanzeige auf der vertikalen Mittelachse betont die schlichte Eleganz des Designs.

Ein großer Zentralrotor mit Schwungmasse aus Platin sorgt für den effektiven Aufzug des nach höchsten Standards von Hand finissierten Lange-Manufakturkalibers L086.5. Nach Vollaufzug stellt das großzügig dimensionierte Federhaus eine Gangreserve von 72 Stunden bereit. Eine klassische Schraubenunruh mit freischwingender Lange-Unruhspirale, die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber und der handgravierte Unruhkloben bieten die traditionellen Qualitätsmerkmale, die Kenner weltweit mit dem Uhrwerksdesign von A. Lange & Söhne verbinden.

 

SIHH 2018: A. Lange & Söhne 1815 CHRONOGRAPH in Rotgold Auf die Fünftelsekunde genau

A. Lange & Söhne ergänzt die erfolgreiche Reihe der 1815 CHRONOGRAPH um zwei Rotgoldmodelle. Mit Kolonnenradschaltung, Flyback-Funktion und Pulsometerskala ausgestattet, sind sie wahlweise mit schwarzem oder argentéfarbenem Zifferblatt erhältlich.

Die 1815 CHRONOGRAPH lässt das Herz von Puristen höherschlagen, die sich eine auf die Grundfunktionen reduzierte, technisch vollkommene Stoppuhr wünschen. Der schlanke Chronozentrumzeiger wird durch einen Drücker bei zwei Uhr gestartet. Er gibt die gemessene Zeit auf die Fünftelsekunde genau an. Die Flyback-Funktion erlaubt unmittelbar aufeinanderfolgende Messvorgänge: Bei Betätigung des Drückers bei vier Uhr springen sowohl der Sekunden- als auch der Minutenzähler des Chronographen auf null zurück, und es beginnt augenblicklich eine neue Messung.

Die umlaufende Pulsometerskala als Reverenz an eine klassische Taschenuhrfunktion dient zur Bestimmung der Herzfrequenz. Dazu stoppt man die Zeit, während man 30 Pulsschläge zählt. Der Chronozentrumzeiger gibt auf der Skala, die über eine Einteilung von 40 bis 200 Schlägen verfügt, die Herzfrequenz in Schlägen pro Minute an.

Arabische Ziffern und Eisenbahn-Minuterie sind die Kennzeichen der 1815-Uhrenfamilie, die seit 1995 klassisches Design mit ausgeklügelter Mechanik und optimaler Funktionalität verbindet. Die symmetrisch angeordneten Hilfszifferblätter für den Minutenzähler bei vier Uhr und die kleine Sekunde bei acht Uhr betonen das harmonische Erscheinungsbild des Zeitmessers. Zwei massiv goldene Drücker mit fein austariertem Druckpunkt steuern den Chronographen einschließlich der Flyback-Funktion.

Die zwei neuen Varianten stellen Uhrenliebhaber vor die Qual der Wahl: Mit schwarzem Zifferblatt, zum Rotgoldgehäuse passenden Zeigern und schwarzem Alligator-Lederband wirkt die 1815 CHRONOGRAPH skulptural, harmonisch und souverän in der Linienführung. In der klaren Kombination von Argenté-Zifferblatt, gebläuten Stahlzeigern und rotbraunem Alligator-Lederband steht sie für funktionales Understatement.

Das Handaufzugskaliber L951.5 verfügt über eine Gangreserve von 60 Stunden und eine freischwingende Unruhspirale mit Exzenter-Unruh. Durch den Saphirglasboden zeigen sich die wichtigsten konstruktiven Merkmale des aufwendig finissierten Chronographen- werks. Neben dem Kolonnenrad zur Steuerung der Chronographenfunktionen erkennt man die Hebel des Flyback-Mechanismus und die Stufenschnecke des exakt springenden Minutenzählers. Zu den unverwechselbaren Qualitätsmerkmalen gehört auch der von Hand gravierte Unruhkloben.

 

SIHH 2018: A. Lange & Söhne SAXONIA GROSSDATUM – Gelungenes Spiel mit Symmetrie und Kontrast

Der jüngste Neuzugang der SAXONIA-Uhrenfamilie verbindet spannungsreiches Design mit technischer Raffinesse. Lange-Großdatum, kleine Sekunde und schwarze Zifferblätter prägen das ausdrucksstarke Gesicht der in Weiß- oder Rotgold erhältlichen Automatikuhr.

Bei den Modellen der SAXONIA- Uhrenfamilie steht stets die Mechanik im Vordergrund – unabhängig davon, ob es sich um eine Zweizeigeruhr oder um eine uhrmacherische Komplikation handelt. Das gilt auch für die neue SAXONIA GROSSDATUM. Ihr selbstaufziehendes Werk basiert auf dem Kaliber L086.1, das seit 2011 in der SAXONIA AUTOMATIK zum Einsatz kommt. Um eine Großdatumsanzeige ergänzt, sorgt es als Kaliber L086.8 für den zuverlässigen Antrieb der Neuheit. Die geniale Konstruktion mit den getrennten Anzeigeflächen für die Einer- und Zehnerstellen gehört zu den herausragenden technischen Entwicklungen von A. Lange & Söhne.

In der SAXONIA GROSSDATUM erhält die klassischerweise aus zwei weißen Scheiben mit schwarzen Ziffern bestehende Anzeige ein neues Design. Passend zum schwarz galvanisierten Zifferblatt aus massivem Silber sind die Datumsscheiben des exakt auf der Mittelachse liegenden Großdatums schwarz und mit weißen Ziffern bedruckt. Aufgesetzte Stundenindizes aus massivem Gold und das elegant proportionierte, 38,5 Millimeter große Gehäuse aus Weiß- oder Rotgold unterstreichen die kontrastreiche Gesamtwirkung der Uhr.

Ein großer Zentralrotor mit einer äußeren Schwungmasse aus Platin sorgt für einen effektiven Aufzug des Automatikwerks, dessen maximale Gangreserve von 72 Stunden mit nur einem Federhaus realisiert wird. Zu den weiteren technischen und handwerklichen Finessen gehören eine klassische Schraubenunruh mit freischwingender Lange-Unruhspirale, die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber und der im freien Schnitt gravierte Unruhkloben mit der charakteristischen Schwanenhalsfeder zur Feinregulierung des Abfalls.

 

SIHH 2018: A. Lange & Söhne TRIPLE SPLIT – Eine neue Dimension der Zeitmessung

Der TRIPLE SPLIT ist der erste mechanische Schleppzeiger-Chronograph der Welt, der mehrstündige Vergleichszeitmessungen ermöglicht. Je ein zusätzlicher Schleppzeiger auf den Minuten- und Stunden-Totalisatoren erlaubt es, Zwischen- und Referenzzeiten bis zu einer Dauer von zwölf Stunden zu stoppen.

Am 17. Juli 2016 stellte der deutsche Triathlet Jan Frodeno eine neue Weltbestzeit in der Triathlon-Langdistanz auf. In unglaublichen sieben Stunden, 35 Minuten und 39 Sekunden bewältigte er die Kombination aus 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Erst 20 Minuten und 44 Sekunden später ging der Brite Joe Skipper als Zweiter durchs Ziel. Unter allen mechanischen Rattrapante-Chronographen wäre nur einer in der Lage gewesen, die Zeiten des Erst- und Zweitplatzierten auf die Stunde, Minute und Sekunde genau zu erfassen: der neue TRIPLE SPLIT von A. Lange & Söhne.

Der einzige Schleppzeiger-Chronograph der Welt, der Additions- und Vergleichszeiten bis zu einer Dauer von zwölf Stunden messen kann, spielt in einer eigenen Liga. Zugleich bricht er den bisherigen Hausrekord des DOUBLE SPLIT, der 2004 erstmals vergleichende Zeitmessungen bis zu einer Dauer von 30 Minuten erlaubte und seither seine Alleinstellung behauptet. Mit einem exakt springenden Rattrapante-Minutenzähler und einem kontinuierlichen Rattrapante-Stundenzähler erweitert der TRIPLE SPLIT den Messbereich der Rattrapante-Funktion um das 24-Fache. Die Einsatzmöglichkeiten werden dadurch wesentlich vielfältiger und interessanter: So lassen sich mit dem TRIPLE SPLIT die Zeiten zweier Gegner eines Formel-1-Rennens, einer Tour-de-France-Etappe oder eines Marathons vergleichen. Man kann aber auch die Zeiten nacheinander beginnender Ereignisse erfassen, zum Beispiel die Dauer von Hin- und Rückflug auf einem Langstreckenflug. Es ist ebenfalls möglich, die Zeiten mehrstündiger Ereignisse – wie etwa die Zeiten der einzelnen Disziplinen beim Ironman – zu addieren. Während einer Additionszeitmessung lassen sich wiederum beliebig viele Zwischenzeiten nehmen.

Im Ruhezustand liegen die jeweiligen Zeigerpaare – zentraler Sekundenzeiger, Minuten- und Stundenzähler – übereinander. Sobald die Zeitmessung gestartet wird, laufen sie gemeinsam los, bis sie durch Betätigung des Rattrapante-Drückers getrennt werden. Die drei gebläuten Stahlzeiger bleiben stehen und geben die Zwischenzeit an, während die Sekundenzeiger, Minuten- und Stundenzähler weiterlaufen und die Gesamtzeitmessung fortsetzen. Durch eine zweite Betätigung des Rattrapante-Drückers holen die drei getoppten Zeiger die laufenden Zeiger wieder ein und setzen die Zeitmessung synchron mit ihnen fort.

Der auf 100 Exemplare limitierte TRIPLE SPLIT ist darüber hinaus mit einer Flyback-Funktion ausgestattet, die ebenfalls auf alle drei Zeigerpaare wirkt. Damit lässt sich der Chronograph bei laufender Zeitmessung durch Betätigung des unteren Chronographen-Drückers auf null stellen und sofort wieder starten. Eine Gangreserveanzeige mit der Lange- typischen AUF/AB-Kennzeichnung informiert darüber, wie viel von der maximal 55-stündigen Gangautonomie noch zur Verfügung steht. Das übersichtliche graue Zifferblatt aus massivem Silber harmoniert farblich mit dem 43,2 Millimeter großen Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold. Die drei Rattrapante-Zeiger aus gebläutem Stahl setzen sich deutlich gegenüber den rhodinierten Chronographen-Zeigern ab. Aus rhodiniertem Gold bestehen die Zeiger der Zeitanzeige sowie die aufgesetzten Stabindizes. Stunden- und Minutenzeiger sind nachtleuchtend.

Im TRIPLE SPLIT drückt sich Langes Anspruch aus, die Feinuhrmacherei um nützliche Innovationen zu bereichern. Die Entwicklung eines dreifachen Rattrapante-Mechanismus, der drei Zeigerpaare synchron oder unabhängig voneinander steuert, stellte die Konstrukteure vor enorme technische Herausforderungen. So verfügt bereits ein einfacher Rattrapante-Mechanismus über zwei Zeiger, die auf ineinanderlaufenden Wellen befestigt sind. Im Fall des Triple-Rattrapante-Mechanismus ist diese Anordnung gleich dreimal vorhanden: zwei Sekundenzeiger und jeweils zwei Zeiger für den Minuten- und den Stundenzähler. Vom Uhrmacher verlangen die mehrfach belegten Achsen ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl und äußerste Geduld bei der Einstellung der Höhenspiele.

Die Konstruktion des Werks stellt sicher, dass sich weder die Messung von Zwischenzeiten noch das Vorrücken des exakt springenden Minutenzählers auf die Gangstabilität auswirken. Den sonst unvermeidbaren Amplitudenabfall verhindert ein von A.Lange & Söhne entwickelter, patentierter Isolator-Mechanismus. Ohne ihn käme es bei der Betätigung der Rattrapante-Funktion zu Reibungsverlusten. Aufgrund seiner langsamen, kontinuierlichen Drehung bedarf der Stundenzähler einer solchen Vorrichtung nicht.

Beim Manufakturkaliber L132.1 handelt es sich um ein von Grund auf neu entwickeltes Werk, das sich vom Kaliber L001.1 des DOUBLE SPLIT in wesentlichen Punkten unterscheidet. Die Gangreserveanzeige wurde nach unten versetzt, um im oberen Bereich des Zifferblatts eine größere Anzeigefläche für den Rattrapante-Stundenzähler realisieren zu können. Trotz des erweiterten Funktionsumfangs ist es den Konstrukteuren gelungen, die zusätzlichen Bauteile so geschickt in das Werk zu integrieren, dass die Gehäusemaße gegen- über dem DOUBLE SPLIT unverändert bleiben konnten.

Der Blick durch den Saphirglasboden auf das nach höchsten Lange-Standards finissierte Chronographenwerk mit seiner minutiös ausgearbeiteten Choreographie von Schalträdern, Hebeln, Federn, Kupplungen und Rasten lässt keinen Zweifel an der Komplexität der Aufgabe aufkommen.

 

A. Lange & Söhne 1815 „Homage to Walter Lange“

Zum Gedenken an den im Januar 2017 verstorbenen Firmengründer Walter Lange erweitert A. Lange & Söhne die Modellfamilie 1815 um eine ungewöhnliche Komplikation: Die 1815 „Homage to Walter Lange“ hat eine anhaltbare springende Sekunde, die auf eine 150 Jahre alte Erfindung Ferdinand Adolph Langes zurückgeht

Mechanische Uhren erkennt man im Allgemeinen an einer „schleichenden Sekunde“. Je nach Unruhfrequenz tickt der Zeiger in fünf bis zehn Zwischenschritten von Sekunde zu Sekunde. Bei Kurzzeitmessungen, bei denen es im wahrsten Sinne des Wortes auf die Sekunde ankommt, lässt jedoch der kontinuierliche Lauf Anfang und Ende nicht immer genau erkennen. Die uhrmacherische Komplikation der „springenden Sekunde“ ermöglicht hingegen eine exakte Messung der kleinsten Zeiteinheit.

Die 1815 „Homage to Walter Lange“ beherrscht beide Disziplinen der Chronometrie. In dem bei sechs Uhr angeordneten Hilfszifferblatt dreht ein kleiner Sekundenzeiger seine Kreise und bildet die Unruhfrequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde ab, indem er in sechs kleinen Schritten von Index zu Index wandert. Der gebläute Zeiger der Zentralsekunde hingegen springt exakt von Sekunde zu Sekunde. Er kann sowohl immer mitlaufen als auch bei Bedarf angehalten werden. Mittels eines Drückers bei zwei Uhr lässt er sich starten und stoppen. Damit ist er beispielsweise für das Messen des Pulses nutzbar.

Die springende Zentralsekunde mit Start-/Stopp-Funktion hatte für Walter Lange eine besondere Bedeutung. Denn sie geht auf eine Erfindung seines Urgroßvaters Ferdinand Adolph Lange aus dem Jahr 1867 zurück, die im Meisterstück seines Großvaters Emil Lange erstmals umgesetzt wurde. Im Jahr 1877 erhielt A. Lange & Söhne eines der ersten Patente in Deutschland für den auf der Dreiviertelplatine montierten Mechanismus in einer weiterentwickelten Form unter der Bezeichnung „Secundenwerk mit springendem Zeiger“.

Die Steuerung des Sekundensprungs erfolgt bei der 1815 „Homage to Walter Lange“ – wie beim historischen Vorbild – nach dem Prinzip von Peitsche und Stern. Nach jeder vollen Sekunde gibt eine der sechs Zacken des Sterns einen unter Spannung stehenden Hebelarm – in der Uhrmachersprache „Peitsche“ genannt – frei. Dieser dreht sich daraufhin schnell um 360 Grad, bevor er von der nächsten Zacke angehalten wird. Diese Bewegung lässt den Sekundenzeiger zum nächsten Index vorrücken. Das über der Dreiviertelplatine angeordnete Sperrrad hat eine doppelte Funktion: Es speichert die für den Sekundensprung notwendige Kraft und bewirkt zugleich das Anhalten des zentralen Sekundenzeigers.

Eine 1815 mit springender Sekunde entspricht dem, was Walter Lange sich wohl unter einer perfekten Uhr vorgestellt hätte: Sie ist äußerlich ganz auf das Wesentliche reduziert und überzeugt dabei im Inneren mit dem gewissen Etwas – einer schlichten, aber technisch spannenden Komplikation. Die gebläuten Stahlzeiger heben sich deutlich vom argentéfarbenen Zifferblatt mit der klassischen Eisenbahn-Minuterie ab. Das neu entwickelte Uhrwerk trägt die besondere Kalibernummer L1924. Sie bezieht sich auf das Geburtsjahr von Walter Lange. Darüber hinaus benennen die ersten drei Zahlen der Referenznummer – 297 – sein Geburtsdatum, den 29. Juli. Von der 1815 „Homage to Walter Lange“ mit einem Durchmesser von 40,5 Millimetern gibt es 145 Exemplare in Weißgold, 90 in Rotgold und 27 in Gelbgold. Die ungewöhnlichen Limitierungszahlen thematisieren wichtige Eckdaten der Lange’schen Uhrmachergeschichte. Vom 7. Dezember 1845, dem Tag der Erstgründung durch Ferdinand Adolph Lange, vergingen genau 145 Jahre bis zum 7. Dezember 1990, als Walter Lange die Lange Uhren GmbH im Handelsregister anmeldete. Zwischen diesem Tag und der Präsentation des neuen Modells zu Ehren von Walter Lange am 7. Dezember 2017 liegen genau 27 Jahre.

Die 1815 „Homage to Walter Lange“ mit schwarzem Emaille-Zifferblatt im Stahlgehäuse wird nur ein einziges Mal gefertigt. Damit ist sie so einzigartig, wie es der Mann war, dessen Namen sie trägt. Sie soll 2018 für einen wohltätigen Zweck versteigert werden.

RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE – Modell mit Regulatordesign von A. Lange & Söhne jetzt auch in Rotgold

Mit der einzigartigen Kombination von springender Sekunde, Nachspannwerk und ZERO-RESET-Mechanismus in einem markanten Regulatordesign spielt die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE in einer Klasse für sich. Nach der ersten, im vergangenen Jahr erschienenen Platinedition folgt jetzt eine zweite, ebenfalls auf 100 Exemplare limitierte Auflage in Rotgold.

Eine Einteilung der Stunde in 60 Minuten zu je 60 Sekunden gab es bereits vor 1000 Jahren. Vor rund 400 Jahren wurde dann die erste Uhr mit Sekundenzeiger konstruiert. Sie markiert den Beginn eines neuen, präziseren Standards in der Zeitmessung.

Die als Hommage an wissenschaftliche Beobachtungsuhren konzipierte RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE rückt die kleinste der drei Zeiteinheiten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Das ist wörtlich zu verstehen. In 60 Schritten pro Minute durchmisst der gebläute Sekundenzeiger den oberen, größten Kreis des puristischen Regulatorzifferblatts. Als Taktgeber fungiert ein raffiniertes Sekunden-Nachspannwerk, das zwei Aufgaben übernimmt: Einerseits gibt es den Schaltimpuls für den Sekundensprung, andererseits sorgt es für konstanten Antrieb über die gesamte Gangdauer von 42 Stunden. An das rechtzeitige Aufziehen erinnert eine kleine Anzeige im Schnittbereich der drei Zeitkreise: Zehn Stunden vor Ablauf springt sie auf Rot.

Durch den Saphirglasboden lässt sich die Arbeitsweise des Nachspannwerks im Detail verfolgen. Durch eine Aussparung sieht man, wie die Antriebsfeder des Nachspannwerks im Sekundentakt frische Energie vom Federhaus erhält und diese an die Gangpartie abgibt. Gleich daneben dreht sich unter einem transparenten Lagerstein der auf der Sekundenradwelle befestigte Stern zur Steuerung der springenden Sekunde. Gut zu erkennen ist auch der ZERO-RESET-Mechanismus. Beim Ziehen der Krone stoppt er die Exzenter-Unruh und lässt den Sekundenzeiger in die Nullposition schnellen. So lässt sich die Uhr mittels Zeitzeichen oder Funkuhr einfach und exakt stellen. Eine neuartige Mehrscheibenkupplung hält den großen Sekundenzeiger bei allen Beschleunigungs- und Bremsvorgängen sicher in seiner Position und stellt eine perfekte, auf die Sekunde genaue Ablesbarkeit der Zeit sicher.

Blaue Serie – A. Lange & Söhne stellt vier neue Uhren mit blauem Zifferblatt vor

Ab sofort gibt es die Modelle LANGE 1, LANGE 1 DAYMATIC, SAXONIA und SAXONIA AUTOMATIK auch in einer klassisch-eleganten Kombination von tiefblauen Zifferblättern aus massivem Silber mit edlen Weißgoldgehäusen.

LANGE 1

Die zeitlose Faszination, die von der Farbe Blau ausgeht, veranlasst A. Lange & Söhne, zwei Handaufzugs- und zwei Automatikmodelle aus der aktuellen Kollektion mit tiefblau galvanisierten Zifferblättern aus massivem Silber auszustatten. In Verbindung mit den Weißgoldgehäusen gewinnt das ausdrucksstarke Design von LANGE 1, LANGE 1 DAYMATIC, SAXONIA und SAXONIA AUTOMATIK dadurch an Strahlkraft. Polierte Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold unterstreichen die kontrastreiche Wirkung der Komposition. Handgenähte Bänder aus dunkelblauem Alligatorleder und massive Dornschließen aus Weißgold vervollständigen den stilvollen Look.

LANGE 1 DAYMATIC

Blau ist ohne Zweifel eine besondere Farbe, die seit jeher Künstler inspiriert hat und mit der sich auch Naturwissenschaftler immer wieder beschäftigt haben. So beschrieb das Universalgenie Leonardo da Vinci die Farbe des Himmels und der Weite als eine Mischung aus Licht und Finsternis. Das aus Lapislazuli gewonnene natürliche Ultramarin war so selten und kostbar, dass Albrecht Dürer es mit Gold aufwog. Erst im frühen 18. Jahrhundert gelang die Herstellung eines tiefblauen synthetischen Pigments, das in dieser Form nicht in der Natur vorkommt. Die Entdeckung des Berliner Blau löste in der Kunst eine Revolution aus, ohne die es heute weder Hokusais „36 Ansichten des Berges Fuji“ noch Picassos „Blaue Periode“ oder van Goghs „Sternennacht“ gäbe.

SAXONIA

Die vier Modelle der blauen Serie sind mit eigenen Manufakturkalibern ausgestattet, welche von der handwerklichen Finissierung aller Werkteile bis zur aufwendigen Doppelmontage alle Lange-typischen Qualitätsmerkmale aufweisen. Selbst Oberflächen, die später nicht mehr durch den Saphirglasboden zu sehen sind, werden mit Schliffen und Polituren veredelt. Die Kanten aller Platinen, Brücken und Kloben werden angliert und anschließend auf Hochglanz gebracht. Der handgravierte Unruhkloben mit der klassischen Schwanenhalsfeder ist das schönste Sinnbild für Langes kompromissloses Streben nach Perfektion. Wie eine Signatur macht er jeden Zeitmesser von A. Lange & Söhne zu einem einzigartigen Kunstwerk.

SAXONIA AUTOMATIK

 

A. Lange & Söhne 1815 RATTRAPANTE EWIGER KALENDER HANDWERKSKUNST – Blaue Brillanz als Referenz an kunstvolles Handwerk

Mit einer exklusiven HANDWERKSKUNST-Edition zeigt A.Lange & Söhne, wie handwerkliche Meisterschaft zu großer Kunst wird. Zifferblatt und Klappboden des neuen Modells 1815 RATTRAPANTE EWIGER KALENDER HANDWERKSKUNST bestehen aus blau emailliertem Weißgold und sind mit aufwendigen Reliefgravuren versehen. Das mit speziellen Dekorationstechniken veredelte Werk fasziniert durch die ebenso seltene wie interessante Kombination von Schleppzeiger-Chronograph und ewigem Kalender mit Mondphase.

Im Jahr ihres Erscheinens sorgte die 1815 RATTRAPANTE EWIGER KALENDER gleich zweimal für Furore: Bei der Präsentation auf dem Genfer Uhrensalon im Januar 2013 reagierte die Fachwelt mit Begeisterung auf die technisch und ästhetisch überzeugende Verbindung klassischer Komplikationen, die zu den anspruchsvollsten der Feinuhrmacherei zählen. Beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève desselben Jahrs siegte die Uhr nicht nur in der Kategorie Große Komplikationen, sondern erhielt darüber hinaus den Publikumspreis.

Dieser ungewöhnliche Zeitmesser bietet die ideale Basis für eine auf 20 Exemplare limitierte HANDWERKSKUNST-Edition. Bereits zum sechsten Mal erhält ein Modell von A. Lange & Söhne diesen Namenszusatz, der für die besonders kunstvolle Veredelung von Uhrwerk, Zifferblatt und Gehäuse steht. Finisseure, Graveure und Emailleure sahen sich bei der 1815 RATTRAPANTE EWIGER KALENDER HANDWERKSKUNST vor die spannende Herausforderung gestellt, den hohen Dekorationsaufwand, für den die Manufaktur bekannt ist, mit seltenen und teilweise wiederbelebten Techniken und innovativen Ideen auf die nächste Ebene zu heben.

Zum ersten Mal werden bei diesem Modell Emaillierung und Gravur auf dem Zifferblatt miteinander verbunden. Massives Weißgold bildet die Grundlage für die tiefblaue Emaille, unter der die in Relief gravierten Sterne plastisch hervortreten und wie eine optische Erweiterung der Mondphasenanzeige wirken.

Die arabischen Ziffern schließen bündig mit der Emaille ab und harmonieren perfekt mit den rhodinierten Goldzeigern für die Zeit- und Kalenderanzeigen sowie die Gangreserveanzeige. Die Farbe der Emaille wird durch die Mondscheibe sowie den Minutenzähler aus gebläutem Stahl wieder aufgegriffen.

Im reizvollen Kontrast dazu stehen die vier einzeln in das Hauptblatt eingefügten Hilfszifferblätter aus argentéfarbenem Weißgold. Einen besonderen farblichen Akzent setzt der Chronographen-Zeiger, der zur besseren Unterscheidbarkeit aus vergoldetem Stahl gefertigt ist. Das Zifferblatt wird von einem argentéfarbenen Rehautring mit traditioneller Eisenbahn-Minuterie umrahmt.

Auf dem rückseitigen Klappboden über dem Saphirglasboden kehrt das Mondthema wieder. Dort ist die in Relief- und Tremblage-Gravur ausgeführte Mondgöttin Luna aus der antiken Mythologie in einem Medaillon zusammen mit ihren charakteristischen Attributen zu sehen: einem wehenden Schleier, einem Mondsichel-Diadem und einer Fackel, mit der sie die Nacht erhellt. Das Medaillon ist von einem mit blauer Emaille abgesetzten Stern- und Wolkenrelief umgeben.

 

Der technische Anspruch der Mehrfachkomplikation spiegelt sich in den kunstvollen Werkdekorationen wider. Die Räderbrücke aus Neusilber erhielt eine fein gekörnte Oberfläche, wie man sie in den Werken historischer Taschenuhren findet. Relief- und Tremblage-Gravuren auf Rattrapante- und Unruhkloben, Chronographen- und Schalthebelbrücke sowie Abdeckplättchen nehmen das Sternenmotiv des Zifferblatts wieder auf. Auch sonst entspricht die Finissierung des aus 631 Teilen bestehenden Manufakturkalibers L101.1 höchsten Lange-Standards.

Der Schleppzeiger-Chronograph erlaubt die Messung von Zwischenzeiten und aufeinanderfolgenden Zeiten. Er wird über zwei Kolonnenräder gesteuert – eins für den Chronographen und eins für den gut sichtbaren Rattrapante-Mechanismus. Dieser wird über einen Drücker bei 10 Uhr aktiviert. Der Mechanismus des ewigen Kalenders gibt die unterschiedlichen Monatslängen im Lauf eines Kalenderjahrs – einschließlich aller Schaltjahre bis zum Jahr 2100 – richtig wieder. Unter der kleinen Sekunde bei 6 Uhr arbeitet die auf 122,6 Jahre genau berechnete Mondphasenanzeige. Das Handaufzugswerk verfügt über eine maximale Gangautonomie von 42 Stunden. Eine Gangreserveanzeige erinnert daran, die Uhr rechtzeitig wieder aufzuziehen.

Die mit einer Limitierungsgravur versehene 1815 RATTRAPANTE EWIGER KALENDER HANDWERKSKUNST ist im 41,9 Millimeter großen Weißgoldgehäuse mit weißgoldener Faltschließe und blaugrauem Alligator-Lederband erhältlich.