ARISTO: Retro-Uhren im Tacho-Design

1956 ist ein Jahr voller Aufbruchstimmung. In Lugano findet der erste Eurovision Song Contest statt, während Elvis Presley in den USA mit seinem Hüftwackeln für Skandale sorgt. In Melbourne gastieren die Olympischen Spiele zum ersten Mal auf der südlichen Erdhalbkugel. Und in Deutschland beginnt das Wirtschaftswunder zunächst mit Isetta, Messerschmitt Kabinenroller und VW Käfer.

Vollmer: „Die Armaturen der Fahrzeuge der 1960er Jahre haben mich dazu angeregt, eine Uhr mit einem Zifferblatt im gleichen Design auszustatten. Damals gab es noch keine LED-Anzeigen auf den Armaturen. Es war die Aufgabe des Designers, für eine optimale Ablesbarkeit von Armaturen zu sorgen. Deshalb arbeiteten die besten Designer für Armaturen-Hersteller – vor allem im Automobilbereich. Sie mussten die Ablesbarkeit von Armaturen durch grafische Gestaltungselemente verstärken.“

Das Designer-Team der Aristo Vollmer GmbH in Pforzheim, in deren Werkstätten alle Uhren montiert werden, orientierte sich für die Retro-Uhrenserie im Tacho-Design an den Geschwindigkeitsmesser von Oldtimern aus dieser Zeit. Das Aristo-Team entwickelte verschiedene Zifferblatt-Varianten.

Vollmer: „Die Testpersonen, denen wir die Prototypen vorlegten, konnten sich zwischen braun, schwarz und graublau nicht entscheiden. Also liefern wir diese Kult-Uhr in drei Versionen.“

Vollmer: „Die Uhren seinerzeit waren noch nicht so groß wie heute vielfach angeboten. Mit seinem 38,5 mm Gehäuse-Durchmesser entspricht die Retro-Uhrenserie im Tacho-Design nun diesem Zwischengrößen-Bereich jener Zeit – also für Damen und Herren gleichermaßen tragbar.“ Vollmer wurde immer schon mal nach Verlobungsuhren gefragt. „Dieses Modell könnte diese Rolle spielen. Beide Partner tragen die gleiche Uhr.“

Wie alle Uhren aus den ARISTO-Werkstätten trägt auch die Retro-Uhrenserie im Tacho-Design die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“.

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