Grau ist das neue Schwarz: Die Mühle Lunova Lady

Von A wie Armband bis Z wie Zifferblattgestaltung: Die Lunova Lady gibt sich betont zurückhaltend – und setzt ihre Trägerin mit schmuckvollen Details gekonnt in Szene.

Es ist das unumstrittene Must Have im Kleiderschrank jeder Frau: das Kleine Schwarze. Dass sich aber Wissenschaftler und sogar Professoren mit dieser Institution beschäftigen, mag selbst Modeexperten verblüffen. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Das Kleine Schwarze nimmt sich durch Design und Farbe selbst zurück und stellt die Ausstrahlung der Frau in den Vordergrund.
Genau das nimmt Mühle-Glashütte auch für seine Kleine Graue in Anspruch. Denn die Lunova Lady setzt bewusst auf ein klassisch-schlichtes Design und setzt ihre Trägerin mit einem dezenten Zifferblatt in Schiefergrau, einem farblich passenden Lederband und einem fein polierten Edelstahl-Gehäuse perfekt in Szene.
Das schiefergraue Zifferblatt ist wie in dieser Uhrenfamilie üblich mit einem Farbverlauf versehen. Dieser wird zur Zifferblattmitte hin heller, sodass sich nicht nur die applizierten Ziffern und Indizes, sondern auch die glänzenden Zeiger gut ablesbar vom dunkleren Rand abheben. Ein schmales Rehaut mit kleinen Minutenzahlen verbindet das Zifferblatt optisch mit dem Gehäuse.
Um an einem zarten Damenhandgelenk nicht überdimensioniert zu wirken, besitzt das Gehäuse einen Durchmesser von nur 35 Millimetern. Getragen wird es an einem weichen Lederband, das mit Schmuckringen in Gelbgold und Silber veredelt wird. Die unteren Hälften der Schmuckringe wurden dabei in die Bandmitte integriert. So wird das Band zu einem echten Handschmeichler und ermöglicht den hervorragenden Tragekomfort der Uhr. Die Kombination aus funkelnden Schmuckringen, glänzenden Indizes und dem komplett polierten Edelstahlgehäuse verleiht auch dem Namen der Mühle-Uhr angemessen Ausdruck. Dieser leitet sich von den lateinischen Worten „lumen“ und „novus“ ab und bedeutet so viel wie neuer Glanz.
Fragen nach der Präzision und Robustheit mögen bei einem so anmutigen Zeitmesser überflüssig erscheinen. Doch in dieser Hinsicht können die Uhrmacher von Mühle-Glashütte einfach nicht über ihren Schatten springen. So wird auch die Lunova Lady mit einem SW 200-1 in der Version Mühle ausgestattet. Neben dem hauseigenen Rotor wird das Uhrwerk mit der patentierten, besonders stoßsicheren Spechthalsregulierung ausgestattet und darf der hausinternen Reguliervorgabe zufolge null bis maximal acht Sekunden pro Tag vorgehen. Das könnte dann auch ein winziger Nachteil der Lunova Lady sein: Als Grund für eine eventuelle Verspätung scheidet sie leider aus.

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