Moritz Grossmann BACKPAGE Transparent – Zifferblatt aus Saphirglas gibt Blick frei auf das bewegte Schauspiel

Bei der BACKPAGE Transparent macht die Manufaktur Moritz Grossmann die gespiegelte Mechanik des Kalibers 107.0 auf der Zifferblattseite für das Auge sichtbar. Das mechanische Herz der BACKPAGE Transparent wurde von der Uhrwerkrückseite nach vorne gewendet und kann so am Handgelenk in seiner filigranen Schönheit bewundert werden.

Mit der BACKPAGE Transparent bietet Moritz Grossmann ein Schaufenster für die Schönheit der Grossmann’schen Uhrmacherkunst. Die Uhrmacher aus dem Hause Grossmann haben das Kaliber 107.0 im High-Artistic Finish gespiegelt konstruiert und auf die Zifferblattseite verlagert. Durch das transparente Zifferblatt aus Saphirglas lässt sich das bewegte Schauspiel des Uhrwerkes mit der Grossmann’schen Unruh, dem Sperrrad, dem Kronrad und dem rückfallenden Glashütter Gesperr vollständig in seiner Funktionsweise betrachten.

Kaliber 107.0

Theoretisch ist das Kaliber 107.0 das Spiegelbild des Kalibers 100.1. Praktisch ist es neu konstruiert. Ein zusätzliches Zahnrad zwischen Kronrad und Sperrrad kehrt mit der Drehrichtung des Federhauses die des ganzen Laufwerkes um. Mit der gespiegelten Hemmung und dem inklusive der Windungsrichtung der Spiralfeder gespiegelten Schwingsystem läuft das Laufwerk korrekt ab.

Das Design und die Konstruktion von Unruhkloben und Ankerradkloben wurden an die größere Dimensionierung der 3/4 Platine angepasst. Der Ankerrad- und der gestufte Unruhkloben mit ihrem handgravierten, floralen Muster schaffen einen ausgewogenen Akzent in der Uhrwerksansicht. Das High-Artistic-Finish der beiden Bauteile fasziniert durch sehenswerte Handgravuren, Fasen und Anglierungen.

Transparentes Zifferblatt aus Saphirglas

Der Schriftzug Moritz Grossmann ist auf dem transparenten Zifferblatt aus Saphirglas in Schwarz aufgebracht. Auch die voll umlaufende Minutenskala und eine Stundenanzeige von „11“ bis „5“ Uhr sowie die kleine Sekunde sind in Schwarz gehalten und bilden einen formschönen Kontrast zu den Farben der Gehäuse in Rosé- und in Weißgold.

In der Manufaktur per Hand gefertigte und angelassene Zeiger und Schrauben in Braunviolett komplettieren das elegante Farbspektrum.

Zeigerwerk und Wechselradbrücke

Um die Aufzugsräder auf der Zifferblattseite sichtbar zu machen, wurde das Zeigerwerk neu arrangiert und hoch finissiert. Die kunstvoll veredelten Zeigerwerksräder sind unter einer filigran polierten Wechselradbrücke gelagert.

Mit der Verlagerung des Zeigerstellmechanismus auf die gegenüberliegende Seite des Uhrwerkes wird das Zeigerstellrad komplett durch das Kaliber geführt. Durch die neue Positionierung entstand Raum für die optimierte Federhauslagerung und das ebenfalls auf die Vorderseite verlegte Sperrrad.

Handaufzug mit Drücker und Sekundenstopp

Auf der Uhrwerkrückseite ist der Aufzugs- und Zeigerstellmechanismus explizit offen in die Räderbrücke integriert und kann so in seiner vollständigen Funktionsweise beobachtet werden. Nahezu alle Teile sind gespiegelt konstruiert, um ihre Funktion auch bei umgekehrter Einbaulage, aber unveränderter Position des Drückers zu ermöglichen.

Nach einem kurzen Zug an der Aufzugskrone schaltet die Mechanik vom Aufzugsmechanismus in die Zeigerstellung um. Gleichzeitig wird über einen Kupplungshebel die Bremsposition am Kupplungshebel abgegriffen und diese Bewegung über eine Schubstange an die Bremsfeder übertragen, welche die Unruh stoppt.

Nach dem Einstellen der Zeiger, wird das Uhrwerk komfortabel mit Betätigen des Drückers unterhalb der Aufzugskrone wieder gestartet und die Schubstange zurückversetzt in ihre Ruheposition.

Mit diesem technischen Clou hat Moritz Grossmann einen Mechanismus entwickelt, bei dem weder Staub in das Uhrwerk gelangen kann noch die Zeiger ungewollt beim Zurückdrücken der Krone verstellt werden.

Varianten der BACKPAGE Transparent

Die BACKPAGE Transparent ist in der Varianten Roségold und Weißgold mit jeweils einem dunkelbraunen Armband aus Alligatorleder erhältlich.

Limitierung auf acht Exemplare je Variante weltweit

Die BACKPAGE Transparent ist in der Variante Roségold und Weißgold auf je acht Exemplare weltweit limitiert.

Hammerautomatik im Vintage-Look. Moritz Grossmann lanciert HAMATIC Vintage

Was verbindet den Menschen mit der Zeit? – Beide sind immer in Bewegung. „Wer rastet, der rostet“, heißt es in einem berühmten Sprichwort, welches uns an die Vorzüge einer aktiven Lebensweise erinnern soll. Dazu braucht es Energie. Den mechanischen Uhren wurde ebendiese jahrhundertelang mittels Handaufzug zugeführt – über die Drehbewegung einer Aufzugskrone, einer Kurbel, eines Schlüssels oder über das Emporziehen von Gewichten an einer Kette. Wie ließe sich nun der Traum von einem Mechanismus erfüllen, der das bewusste Aufziehen der Uhr überflüssig macht? Die Antwort darauf gibt der Mensch selbst. Er liefert der sich selbst aufziehenden Uhr durch seine Bewegung die dafür benötigte Energie.

Grossmann‘sche Ästhetik – Interpretation der traditionellen Hammerautomatik macht schönste Mechanik erlebbar

Die HAMATIC Vintage bezieht ihre Bewegungsenergie aus der Armbewegung des Uhrenträgers. Ein Pendel in Form eines Hammers mit schwerem Hammerkopf aus Gold wird durch die Bewegung des Armes stetig ausgelenkt. Diese Bewegungsenergie überträgt sich über das Sperrrad auf die Zugfeder im Federhaus und zieht die Uhr auf.

Dem Vintage-Gedanken folgend, griffen die Konstrukteure aus dem Hause Moritz Grossmann das traditionelle Konzept der Hammerautomatik aus dem
19. Jahrhundert auf und entwickelten es nach dem Grundsatz der höchsten Grossmann’schen Handwerkskunst weiter, so dass ein neues Uhrwerk entstand.

Die filigrane Konstruktion der Hammerautomatik, kurz HAMATIC genannt, bietet dem markant gestalteten Hammerkopf aus Gold eine Bühne und macht die faszinierende Mechanik und höchste Finissage des Grossmann’schen Uhrwerkes106.0 erlebbar. Der Blick trifft frei durch den ovalen, in der Mitte offenen Hammerkörper auf die Schönheit der hoch veredelten Mechanik.

Zifferblatt im Vintage-Stil mit schwarz glänzender „black-or“ Oberfläche

Die neue Variante der HAMATIC in 750/000 Weißgold erscheint mit einem Zifferblatt im Vintage-Stil und ist auf 25 Modelle weltweit limitiert. Neu und exklusiv ist die Bearbeitung des Zifferblattes. Die Fläche wurde in einem ersten Schritt schwarz-anthrazit lackiert. Jener spiegelpolierte Hintergrund auf Neusilberbasis erhielt eine Behandlung namens „black or“. Auf diese Weise wurde eine schwarz glänzende Oberfläche geschaffen.

Zum schwarzen Zifferblatt der HAMATIC Vintage bilden große römische Ziffern in Weiß einen formschönen Kontrast. Das Vintage-Logo „M. Grossmann“ aus dem Jahre 1875 sowie handgefertigte und polierte Poire-Zeiger von nur 0,1 mm Breite sind eine Hommage an die alten Taschenuhren Moritz Grossmanns.

Kaliber 106.0 – Beidseitiger Hammeraufzug überträgt bereits geringe Armbewegungen zum Spannen der Aufzugsfeder

Eigens für die HAMATIC konzipiert und umgesetzt wurde das Kaliber 106.0, bei dem es sich um ein klassisches Pfeilerwerk mit 2/3-Platine und sechs Glashütter Streifen handelt.

Der Hammeraufzug wirkt beidseitig und zieht die Uhr auf, unabhängig davon, in welche Richtung der Uhrenträger seinen Arm bewegt. Der Aufzugsmechanismus über zwei Klinkenräder geht zudem einher mit einer hohen Energieeffizienz. Der wechselseitige, gleichmäßige Aufzug über beide Räder resultiert in einer hohen Zuverlässigkeit des Mechanismus. Bei Vollaufzug des Uhrwerkes steht eine Gangreserve von 72 Stunden zur Verfügung, die HAMATIC läuft also auch ohne weitere Bewegung drei Tage lang weiter.

Ein weiterer Vorteil des Hammerschwingsystems ist, dass der Masseschwerpunkt des Hammers bei der HAMATIC weit von seiner Drehachse entfernt liegt. Hieraus ergibt sich ein hohes Drehmoment, das heißt eine starke Krafteinwirkung auf die Feder. Bereits Bewegungen des Hammers von 5 Grad, das entspricht einer Schwingbewegung von 2 mm, führen zum Spannen der Antriebsfeder des Uhrwerkes. Das stetige Aufziehen beim Tragen der Uhr bewirkt zusätzlich die gleichmäßige Spannung der Feder und damit eine hohe Ganggenauigkeit.

Ausgleich von schnellen und langsamen Bewegungen durch Anschlagfedern

Das neu konstruierte Werk bietet einen weiteren Vorteil. Der Mensch bewegt sich nicht immer gleichstark. Es gibt schnelle und langsame Bewegungen. Erstere erzeugen große Auslenkungen des Hammerkörpers, die gedämpft und durch feste Endanschläge begrenzt werden müssen. Fein gearbeitete Anschlagfedern im Hammergestell sorgen für diese Dämpfung. Sanftere Bewegungen dagegen resultieren in einer geringeren Schwungweite des Hammers. Hier entstehen kaum Reibungsverluste und die Kraftübertragung geht nahezu verlustfrei vonstatten.

Reduktionsgetriebe mit Wippenaufzug ermöglicht den Aufzug des Uhrwerkes wahlweise per Hand oder automatisch

Um eine kontinuierliche Drehbewegung der Laufräder für den Aufzug zu erreichen, werden die Schwingbewegungen des Hammerkörpers von zwei Klinkenhebeln aufgenommen und auf zwei Klinkenräder übertragen. Die gegenläufige Drehrichtung der Klinkenräder sorgt für die gleichmäßige Rotation des Reduktionsrades. Dieses überträgt die Energie über das Freilaufrad zum Sperrrad im Federhaus.

Neben dem Selbstaufzug besteht die Möglichkeit, die Uhr per Hand aufzuziehen. Dafür wurde ein Handaufzug in Form eines Wippenaufzuges auf einer separaten Brücke montiert. Die Wippe sorgt dafür, dass der Handaufzug immer dann vom Sperrrad entkoppelt ist, wenn das HAMATIC-System durch Bewegung aktiv sein kann. Soll die Uhr per Hand über die Krone aufgezogen werden, wird das Reduktionsgetriebe über den Klinkenankerfreilauf vom Sperrrad getrennt.

Ein Sekundenstopp über die Unruh zum präzisen Einstellen der Uhrzeit gehört zur weiteren technischen Ausstattung der HAMATIC.

Limitierung auf 25 Exemplare weltweit

Die HAMATIC Vintage in der Variante Weißgold mit schwarzem „black-or“- Zifferblatt und „M. Grossmann“-Logo ist auf 25 Exemplare weltweit limitiert.

Blau machen am Handgelenk – NOMOS Tetra als Sonderversion Fidelio

Zum Blaumachen wurden von Färbern einst Pflanzen verwendet. Nach dem Farbbad mussten die Stoffe an der Sonne trocknen: Zeit für die Menschen, sich auszuruhen. Ob die Bezeichnung „blauer Montag“ wirklich von frühen Modemachern stammt oder nicht, ist umstritten, aber einerlei für diese Uhr. Denn sie liebt das Büro wie die Zeit danach und arbeitet fleißig einfach immer weiter. Ihr unermüdliches Manufakturwerk zu fertigen, zu regulieren, dauert ebenfalls wesentlich länger als das Bläuen von Stoffen.

Das Zifferblatt der Glashütter Sonderedition in sattem Dunkelblau trägt goldene Ziffern, Zeiger wie Gehäuse sind aus Edelstahl. Der elegante Farbdreiklang macht die schöne Uhr zum perfekten Begleiter von Schmuck: Gold wie Silber passen gleichermaßen dazu. Und auch der Name: „Fidelio“. Das ist bekanntlich eine Oper von Beethoven, die einzige – und wer obendrein auch im Latein-Unterricht aufgepasst hat, weiß, dass dieser Name von „Treue“ abgeleitet ist. Den treuen Begleiter fürs Leben gibt es jetzt im Fachhandel für 1.660 Euro. Und während der Mehrwertsteuersenkung, also jetzt, kostet Tetra Fidelio nur 1.618 Euro.

Tiefer eintauchen ins Original – Glashütte Original erweitert SeaQ Linie

Die Manufaktur Glashütte Original erweitert mit faszinierenden SeaQ Modellen ihr Angebot für Sporttaucher, Wassersportler und Abenteurer aller Art. Kühler Edelstahl und intensives Blau verleihen den neuen Zeitmessern einen frischen Look. Ein besonderes Highlight der noch jungen Linie ist ein exquisiter Neuzugang, auf dessen Drehlünette Brillanten und ein Saphir um die Wette funkeln.

Exquisite Zeitmesser mit Geschichte

2019 lancierte Glashütte Original nicht nur die Taucheruhr SeaQ, sondern führte auch die neue Kollektion „Spezialist“ ein. Diese schöpft aus dem reichen Erbe von besonders präzisen Zeitmessern, die für die Zeit- und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft entwickelt wurden. Inspiriert von der ersten Glashütter Taucheruhr Spezimatic Typ RP TS 200 aus dem Jahr 1969, lässt die Manufaktur ihre Tradition der Taucheruhr wiederaufleben.

Mit den neuen Modellen erweitert Glashütte Original ihre Taucheruhren-Linie um zwei sportliche Varianten mit poliert-satiniertem Edelstahlgehäuse. Applizierte und mit Super-LumiNova ausgefüllte arabische Ziffern und Indexe garantieren maximale Kontraste. Auch die Zeiger sind großzügig mit Leuchtmasse ausgelegt.

Das erste Modell ist mit einem blau galvanisierten Zifferblatt ausgestattet, auf dem ein zarter Strahlenschliff aufgebracht wurde.

Die gegen den Uhrzeigersinn drehbare Lünette ist mit einer tiefblauen kratzfesten Keramikeinlage ausgestattet, die den Blauton des Zifferblatts aufgreift.

Dank der deutlichen Minuten-Rastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecks- markierung für den Tauchbeginn kann das Modell auch hier überzeugen. Der elegante Zeitmesser wurde nach DIN- und ISO-Norm geprüft und erfüllt strengste deutsche und internationale Qualitätsstandards im Hinblick auf Wasserdichtigkeit, Ablesbarkeit, Stoßsicherheit, Salzwasserbeständigkeit und viele weitere Kriterien.

Das zweite Modell besitzt eine besondere Strahlkraft. Der sportlich-glamouröse Zeitmesser mit tiefblauem Zifferblatt besticht durch eine mit 47 Brillanten und einem Saphir besetzte Drehlünette, die auch bei den kühnsten Unternehmungen für einen glanzvollen Auftritt sorgt. Der Saphir auf der Lünette übernimmt dabei die Funktion der Dreiecksmarkierung, mit der üblicherweise auf Taucheruhren der Beginn der Tauchzeit eingestellt wird.

Da der blaue Edelstein die Leuchtmarkierung auf der Lünette ersetzt, entspricht diese Variante nicht der DIN- und ISO Norm, die eine mit Leuchtmasse ausgelegte Dreiecksmarkierung vorschreibt. Alle anderen Kriterien, insbesondere die Wasser- und Luftdichtigkeit bei Über- und Unterdruck, werden selbstverständlich wie bei allen anderen SeaQ Modellen intensiv geprüft und entsprechen den Standards für Taucheruhren.

Zuverlässige Funktionalität und Wasserdichtigkeit

Beide Zeitmesser verfügen über eine gravierte Bodenplatte, die gerade ausgerichtet und dann durch einen Bodenring mit Gewinde in dieser Position fixiert wird.

Die Gravur zeigt das maritime Symbol des Dreizacks, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Beide Modelle werden vom Manufakturkaliber 39-11 angetrieben. Eingeschalt in ein Edelstahlgehäuse von 39,5 Millimetern Durchmesser verfügt das Automatikwerk über eine Gangdauer von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr.

Die neue SeaQ ist in drei Armbandvarianten erhältlich: mit einem schwarzen Kautschukband mit Reliefmuster, einem wasserfesten blauen Nylon-Webarmband sowie einem Edelstahlband mit 8-stufigem Feinstellmechanismus.

Zwei Versionen werden für die SeaQ mit Brillantlünette angeboten: ein stabiles, flaches Edelstahlband mit Feinstellmechanismus sowie ein strapazierfähiges blaues Nylon-Webarmband sorgen hier für den sicheren Halt am Handgelenk.

Verneigung vor 175 Jahren Uhrmacherei – NOMOS Ludwig in limitierter Edition

Uhrenkompetenzzentrum seit 1845: In Glashütte werden Zeitmesser gefertigt wie nirgendwo sonst auf der Welt. NOMOS Glashütte feiert Geburtstag mit drei limitierten Versionen eines Klassikers.

Römische Ziffern, feine Indizes, in der Minuterie eine Eisenbahnschiene – eleganter auf Uhrenfranzösisch: Chemin de fer. All das im flachen, taschenuhrförmigen Gehäuse: NOMOS Ludwig ist eine Uhr, wie sie klassischer kaum sein könnte. Ein Zeitmesser für Menschen, denen Traditionen wichtig sind. Daher feiert NOMOS jetzt mit einer Sonderedition dieses Klassikers die Glashütter Uhrmacherkunst, die vor 175 Jahren im Osterzgebirge ihren Anfang nahm: drei Versionen, auf je 175 Stück limitiert und nach Chronometerwerten reguliert.

Besondere Details als Gruß von gestern

Es sind für NOMOS Glashütte auch ungewöhnliche Details, die diese drei Modelle noch klassischer machen. Zum einen haben alle drei ein glänzend emaille-weißes Zifferblatt, das an frühe Taschenuhren erinnert. Technik von heute macht es unzerbrechlich und damit beständiger und noch schöner.

Auch die ovalen Zeiger in historischer Feuille-, also Blattform sind besonders – und natürlich temperaturgebläut, wie es die Glashütter Tradition verlangt. Sie sorgen mit dafür, dass diese Uhren sehr gut lesbar sind. Der Boden aus Saphirglas trägt eine Limitierungsgravur mit dem Zusatz „175 Years Watchmaking Glashütte“.

Von bestem Kaliber

Neben der Handaufzugsversion mit Manufakturkaliber Alpha gibt es zwei Varianten mit hauseigenen hochinnovativen NOMOS-Automatikuhrwerken: Diese neomatik-Kaliber, DUW 3001 (in Ludwig neomatik 39) und DUW 6101 (in Ludwig neomatik 41 Datum), setzen einen neuen technischen Standard und verkörpern zugleich auf die Spitze getriebene Uhrmacherkunst. Durch den Glasboden sind typische Glashütter Merkmale zu sehen: Dreiviertelplatine, temperaturgebläute Schrauben, Streifenschliff oder auch das NOMOS-Swing-System, das taktgebende Uhrenherz, welches weltweit nur eine Handvoll Hersteller fertigen kann.

Die Datumsanzeige von Ludwig neomatik 41 Datum trägt erstmals römische Ziffern. Dass alle drei Modelle obendrein nach Chronometerwerten reguliert sind, ist eine Besonderheit, die es zum Geburtstag geschenkt gibt.  

Die Uhren der Jubiläumsedition sind pünktlich ab Mitte Juli im Fachhandel erhältlich. Ihre Namen und Preise: Ludwig – 175 Years Watchmaking Glashütte, 1.800 Euro  (1.754 Euro während der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland), Ludwig neomatik 39 – 175 Years Watchmaking Glashütte, 2.900 Euro (2.826 Euro) und Ludwig neomatik 41 Datum – 175 Years Watchmaking Glashütte, 3.300 Euro (3.216 Euro). 

Glashütte Original PanoMaticLunar in Tannengrün

Regelmäßig lässt sich Glashütte Original von der ursprünglichen Natur des Erzgebirges für die Farbgebung ihrer Zifferblätter inspirieren. Die hohen Tannen, die die Manufaktur umgeben, haben die Designer dieses Mal dazu angeregt, den intensiven Grünton einzufangen und auf dem Zifferblatt der neuen PanoMaticLunar zu verewigen. Dazu arbeiten sie eng mit ihren Kollegen in der eigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim zusammen, die Rohlinge aus Messing in faszinierend grüne Meisterwerke verwandeln.

Grünes Farbenspiel

Das Zifferblatt des neuen Pano Modells begeistert durch sein kräftiges und tiefes Grün, das an die dichten Nadelwälder rund um die Manufaktur von Glashütte Original erinnert. Der Farbverlauf des handgefertigten Zifferblattes hebt sich dabei besonders hervor: Ausgehend von einem intensiven Dunkelgrün im Zentrum changiert die Farbe bis hin zu einem schwarzen Farbton am Rand.

Für diesen effektvollen Verlauf mit verschiedenen Schattierungen sorgen die Experten in Glashütte Originals hauseigener Zifferblattmanufaktur. Nachdem sie das Zifferblatt zunächst galvanisch vernickelt haben, wird der Rand behutsam mit schwarzem Lack besprüht, um den speziellen Dégradé-Effekt zu erreichen. Anschließend erfolgt die vollflächige Lackierung mit grünem Transparentlack. Durch diese filigrane Handarbeit entsteht ein besonderer Farbverlauf, der jedes Zifferblatt zu einem Unikat macht.

An einen schimmernden See erinnert die silberfarbene Mondphasenanzeige umgeben von faszinierendem Grün des Zifferblattes. Die aufwendige Herstellung der Mondscheibe wird ebenfalls in Pforzheim realisiert.

Zunächst werden mit Hilfe eines Fräsers zwei Monde herausgeschnitten, wodurch ihre wunderbare gewölbte Form entsteht. Anschließend wird ihre Oberfläche mit einem Fräsdiamanten bearbeitet, der ihnen den einzigartigen Glanz verleiht.

Das Silber des sternenbedeckten Nachthimmels ist dagegen das Ergebnis eines aufwendigen galvanischen Prozesses.

Eindrucksvolles Design nach Goldenem Schnitt

Die neueste Edition der Pano Kollektion überzeugt mit seinem klassisch-unverwechselbaren Design. Eingerahmt in ein poliertes und satiniertes Edelstahlgehäuse präsentiert sich das Zifferblatt entsprechend dem Goldenen Schnitt, dem legendären Gesetz ästhetischer Harmonie, mit seinen typisch dezentral angeordneten Anzeigen.

Die Hilfszifferblätter für Stunde/Minute und die kleine Sekunde liegen auf einer senkrechten Achse innerhalb der linken Zifferblatthälfte, während das Panoramadatum bei 4 Uhr angeordnet ist. Die mit Super-LumiNova ausgelegten weißgoldenen Zeiger bilden einen funkelnden Kontrast zum kräftigen Grün des Zifferblattes.

Der Saphirglasboden bietet einen ungehinderten Einblick auf das Herz der Uhr, das hochfein vollendete Manufakturkaliber 90- 02. Die typische Duplex-Schwanenhalsfein- regulierung von Glashütte Original sowie weitere zahlreiche traditionelle Elemente des Glashütter Uhrenbaus, wie die Dreiviertelplatine, gebläute Schrauben und Zierschliffe, zeugen darüber hinaus von ihrer Herkunft. Das Kaliber hat eine Schwingfrequenz von 4 Hz und verfügt über eine Gangreserve von 42 Stunden.

Der neue Zeitmesser ist mit einem passenden braunen Nubukleder-Armband mit Dorn- oder Faltschließe ausgestattet und in allen Glashütte Original Boutiquen weltweit erhältlich. Die neue PanoMaticLunar ist ab Juni 2020 verfügbar.

A. Lange & Söhne ZEITWERK MINUTENREPETITION – Limitierte Weißgold-Edition mit tiefblauem Zifferblatt

Die im Jahr 2015 vorgestellte ZEITWERK MINUTENREPETITION ist die einzige Uhr der Welt, die eine mechanische Sprungziffernanzeige mit einer dezimalen Minutenrepetition verbindet. Der komplizierte Zeitmesser, dessen Montage allein mehrere Monate in Anspruch nimmt, war bisher ausschließlich in Platin erhältlich. Fünf Jahre nach seiner Premiere erscheint er nun in einer auf 30 Exemplare limitierten Edition in Weißgold mit tiefblauem Zifferblatt.

Die ZEITWERK MINUTENREPETITION interpretiert die klassische Komplikation völlig neu. Ihr Schlagwerk, das – anstelle der Viertelstunden – die Zehnminutenintervalle mit Doppelschlägen wiedergibt, überzeugt als logische Ergänzung zur „digitalen“ Darstellung der Uhrzeit.

Sobald das Schlagwerk über den Repetierdrücker bei 10 Uhr aktiviert wird, hört man, was man sieht. Und man sieht, was man hört. Um 07:52 Uhr zum Beispiel schlägt der linke Tonhammer sieben Mal den tiefen Ton für jede vollendete Stunde. Dann erklingen fünf Doppeltöne für die vollendeten Zehnminuten, bevor der rechte Hammer die Einzelminuten durch zwei hohe Töne wiedergibt. Die polierten Tonfedern und die schwarz polierten Tonhämmer sind dezent in das Zifferblattdesign integriert.

Konstruktive Besonderheiten

Bei der Entwicklung des Schlagwerks nutzten die Konstrukteure von Lange das Grundprinzip des Sprungziffermechanismus, bei dem die Zeit über einen Stundenring und zwei Minutenscheiben dargestellt wird. Die Konstruktion erlaubt es, die Zahl der zu schlagenden Töne – getrennt für Stunde, Zehnerminute und Minute – direkt an den mit der Anzeigenmechanik verbundenen Staffeln abzutasten. Dank größerer Abtastflächen erhöht sich zugleich die Zuverlässigkeit des Schlagwerks. So ist sichergestellt, dass angezeigte und geschlagene Zeit immer übereinstimmen.

Drücker statt Schieber

Die ZEITWERK MINUTENREPETITION besitzt eine einzigartige Drückermechanik zur Auslösung des Schlagwerks. Da die Kraft für das Schlagwerk vom Federhaus bereitgestellt wird, bedarf es nicht des bei Minutenrepetitionen üblichen Schiebers, der eine separate Feder spannt. Durch den Verzicht auf eine große seitliche Öffnung im Gehäuse entfiel eine akustische Störquelle, was der Klangqualität zugutekommt. Und da sich ein Drücker – anders als ein Schieber – abdichten lässt, ist die ZEITWERK MINUTENREPETITION bis zu 3 bar wasserdicht.

Harmonischer Klang

Um höchste Klangqualität zu erzielen, haben die Produktentwickler alle relevanten Parameter wie Gehäuse, Tonhämmer, Tonfedern und Uhrwerkskonstruktion minutiös aufeinander abgestimmt. Das große Weißgoldgehäuse sorgt für einen vollen, warmen Klang. Die sorgfältig von Hand gestimmten Federn entfalten einen reinen, langanhaltenden Ton und harmonieren perfekt miteinander.

Ausgeklügelte Details

Die ZEITWERK MINUTENREPETITION kann mit einer Reihe eindrucksvoller technischer Finessen aufwarten, die in erster Linie eine optimale Bedienung gewährleisten.

Da ein Schaltvorgang während des Repetierens zu mechanischen Konflikten führen könnte, schalten die Ziffernscheiben bei aktiviertem Schlagwerk erst dann weiter, wenn der bis zu 20 Sekunden dauernde Repetiervorgang abgeschlossen ist. Die Verzögerung stellt außerdem sicher, dass die akustische und die digital angezeigte Uhrzeit immer übereinstimmen.

Aus dem gleichen Grund lässt sich die Krone nicht ziehen, während das Schlagwerk abläuft. Bei Betätigung des Repetierdrückers wird das Räderwerk des Aufzugs vom Sperrrad, welches das Schlagwerk antreibt, entkoppelt. Dadurch wird vermieden, dass sich das Räderwerk des Aufzugs inklusive der Krone beim Repetiervorgang mitdreht, was einen unnötigen Energieverlust zur Folge hätte.

Schließlich lässt sich das Schlagwerk bei einer verbleibenden Gangreserve von weniger als zwölf Stunden nicht mehr auslösen. Damit ist sichergestellt, dass der Repetiervorgang immer vollständig abläuft und die Uhr während des Schlagens nicht unbeabsichtigt stehen bleibt. Die 12-Stunden-Marke ist auf der Skala der Gangreserveanzeige durch einen roten Punkt gekennzeichnet.

Sprungziffermechanismus

Mit ihrer exakt springenden Ziffernanzeige stehen die ZEITWERK-Modelle für kompromisslose gestalterische Klarheit. Das aus drei Scheiben bestehende Anzeigenmodul ist so konzipiert, dass die in großen Ziffern dargestellte Zeit in gewohnter Weise von links nach rechts abgelesen werden kann. Mit sanftem Klick und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar schaltet der patentierte Sprungziffermechanismus von Minute zu Minute, bis zur vollen Stunde alle drei Ziffernscheiben gleichzeitig um exakt einen Zähler vorschnellen. Für die Weiterschaltung bedarf es einer außergewöhnlich starken Aufzugsfeder. Ebenso wichtig ist es, die schwungvoll beschleunigten Scheiben auch wieder kontrolliert abzubremsen, damit das Uhrwerk keinen Schaden nimmt. Dafür sorgt ein Windflügel, der die überschüssige Energie nach jedem Schaltvorgang absorbiert.

Nachspannwerk

Wie bei allen Modellen der ZEITWERK-Uhrenfamilie fungiert auch bei der ZEITWERK MINUTENREPETITION ein patentiertes Nachspannwerk zwischen Federhaus und Unruh als Impulsgeber für das sprunghafte Weiterschalten der Ziffernscheiben im Minutentakt. Gleichzeitig leistet es einen wichtigen Beitrag zur Gangstabilität, indem es sicherstellt, dass die Unruh – unabhängig vom Aufzugszustand der Uhr und unbeeinflusst von den energieintensiven Schaltvorgängen – über die gesamte Gangdauer mit gleichbleibender Kraft angetrieben wird.

Höchste handwerkliche Vollendung

Das aus 771 Teilen bestehende Manufakturkaliber L043.5 wird mit äußerster Sorgfalt und höchstem Aufwand von Hand vollendet. Von den 93 Lagersteinen sind drei in verschraubten Goldchatons gefasst. Der handgravierte Unruhkloben – die kunstfertige Signatur aller Lange-Uhren – erhielt ein gestalterisches Gegenüber in Form eines im gleichen Muster gravierten Ankerradklobens.

Edition 2020

Nach ihrer ersten Vorstellung im Jahr 2015 erscheint die ZEITWERK MINUTENREPETITION nun im 44,2 Millimeter großen Weißgoldgehäuse mit passender Faltschließe. Das tiefblaue Zifferblatt aus massivem Silber kontrastiert besonders schön mit der Zeitbrücke aus rhodiniertem Neusilber. Ein blaues, handgenähtes Lederarmband vervollständigt das elegante Erscheinungsbild. Die auf 30 Exemplare limitierte Edition ist ausschließlich in den 33 Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich.

Virtuelle Führung durch die Ausstellung „Mühle-Glashütte: Eine Familie der Uhrenindustrie“

Das Uhrenmuseum in Glashütte ist wie alle Museen im Land im Moment wegen der Covid-19 Pandemie geschlossen. Bis sich die Pforten wieder öffnen kann man hier im Video eine Führung von Thilo Mühle durch die Sonderausstellung „Mühle-Glashütte: Eine Familie der Uhrenindustrie“ genießen. #stayathome

A. Lange & Söhne ODYSSEUS in Weißgold

Die neueste Uhrenfamilie von A. Lange & Söhne erhält Zuwachs: Ab sofort gibt es die ODYSSEUS auch in Weißgold mit einem integrierten Armband aus Kautschuk oder Leder. Der sportlich-elegante Zeitmesser mit der großen Datums- und Wochentagsanzeige und einem wasserdichten Gehäuse hat ein graues Zifferblatt, das durch eine besondere Oberflächenstruktur sehr plastisch wirkt.

Immer dann, wenn die Produktentwickler von A. Lange & Söhne eine neue Idee haben, müssen sie zunächst eine wichtige Frage klären: Ist es möglich, das Konzept in eine unserer bestehenden Produktfamilien zu integrieren? Oder braucht es dafür einen gänzlich neuen Ansatz? Es gibt Fälle, da lässt sich diese Frage nicht so leicht beantworten und es benötigt verschiedene Versuche, bis die beste Lösung gefunden ist. So wie bei der ODYSSEUS. Als deutlich wurde, dass die Kombination des typischen Lange-Großdatums im klassischen Doppelfenster mit einer gegenüberliegenden, ebenso großen Wochentagsanzeige ein ganz eigenständiges Design ergibt, stand fest, dass dieses Modell eine neue, die sechste Uhrenfamilie bei A. Lange & Söhne begründen wird.

Die erstmals am 24. Oktober 2019 – auf den Tag genau 25 Jahre nach der Präsentation der ersten Kollektion der Neuzeit durch Walter Lange und Günter Blümlein – vorgestellte ODYSSEUS wurde für aktive Menschen konzipiert, die ihre Lange-Uhr auch in Situationen tragen möchten, in denen man eine feinmechanische Uhr normalerweise ablegen würde. Das markant profilierte Design unterstreicht zudem den dynamischen Charakter der Uhr.

Das zweite Modell der neuen Reihe kombiniert ein 40,5 Millimeter großes Weißgoldgehäuse mit einem grauen Zifferblatt. Vor seinem dunklen Hintergrund sorgen weißgoldene Zeiger und gekerbte Stabappliken für eine gute Ablesbarkeit. Die Ziffern des Großdatums und die Buchstaben der großen Wochentagsanzeige stehen in Weiß auf Grau. Mit einer Größe von
2,4 Millimetern sind sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut zu erkennen. Die Stundenindizes sind genau wie der Stunden- und Minutenzeiger nachtleuchtend. Die geprägte Rillenstruktur unter den Stundenappliken und der Skala der kleinen Sekunde erhöht die plastische Wirkung des Zifferblatts. Im Kontrast dazu stehen die matt glänzenden Innenflächen des Haupt- und Hilfszifferblatts. Einen dezenten Farbakzent setzt die rote 60 auf dem angeschrägten, argentéfarbenen Rehautring mit aufgedruckter Minuterie.

Die ober- und unterhalb der Krone positionierten keilförmigen Drücker zur Korrektur von Datum und Wochentag geben dem dreiteiligen Weißgoldgehäuse seine markante Form. Ein Wechselspiel von strichmattierten Flächen und polierten Fasen kennzeichnet das Gehäuse- Finish sowie die Bandanstöße. Zur Wahl stehen integrierte Armbänder aus handgenähtem Leder oder schwarzem Kautschuk. Letzteres bietet durch Luftkanäle an der Innenseite einen hohen Tragekomfort.

Im Inneren arbeitet das exklusiv für die ODYSSEUS entwickelte Manufakturkaliber
L155.1 DATOMATIC. Sein Name steht für die Kombination aus Datumsmechanismus und automatischem Aufzug. Um unabhängig von äußeren Einflüssen eine hohe Gangstabilität zu gewährleisten, arbeitet die Unruh mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hertz). Versenkte Regulierschrauben minimieren Luftverwirbelungen, die den Gang beeinflussen könnten. Das Werk verfügt über eine maximale Gangreserve von 50 Stunden. Für eine zuverlässige Energiezufuhr sorgt der skelettierte und teilweise schwarzrhodinierte Zentralrotor mit einer äußeren Schwungmasse aus Platin.

Der Lange-Philosophie entsprechend werden alle Teile des zweifach montierten Werks aufwendig von Hand veredelt. Durch den Saphirglasboden lassen sich viele handwerkliche Details entdecken. Zu ihnen gehören die mit dem Glashütter Bandschliff dekorierte Platine aus Neusilber, die mit einem Wellenmuster gravierte Unruhbrücke und das verschraubte Goldchaton über dem Ankerrad.

Der speziell für die ODYSSEUS konstruierte Mechanismus ermöglicht eine besonders große und gut ablesbare Darstellung von Datum und Wochentag für eine mechanische Uhr. Die An- zeigen nutzen die bekannte Lange-Typografie.

Antrieb und Schaltung des Wochentags

Der Datums- und Wochentagsmechanismus wird durch das Stundenrad angetrieben, welches sich in 12 Stunden einmal um 360 Grad dreht. Es überträgt seine Bewegung auf das 24- Stundenrad, das für seine Drehbewegung genau einen Tag benötigt. Vom 24-Stundenrad ausgehend erfolgt die direkte Weiterschaltung der Wochentagsscheibe. Gleichzeitig wird ein Programmrad angetrieben, welches die korrekte Weiterschaltung des Einerrings und der Zehnerscheibe steuert.

Schaltung des Großdatums

In bewährter Weise wird die Anzeige des Großdatums auf einen Einerring und eine Zehnerscheibe aufgeteilt, um eine möglichst große Anzeigenfläche zu erhalten. Vom Programmrad angetrieben wird der Räderzug des Einerrings täglich einmal weiter geschaltet. Eine Ausnahme ist der Wechsel vom 31. des auslaufenden auf den 1. des neuen Monats – wo eine Zahnaussparung im Programmrad dafür sorgt, dass die Schaltung einmal ausgelassen wird. Aller 10 Tage schaltet das Programmrad auch den Räderzug der Zehnerscheibe um einen Schritt weiter. Nur beim Wechsel von der 3 auf das leere Feld erfolgt die Schaltung schon nach zwei Tagen.

Korrektur der Anzeigen

Mithilfe des Datumsdrückers bei 2 Uhr und des Wochentagsdrückers bei 4 Uhr können beide Anzeigen um jeweils einen Tag vorgeschaltet werden. Die spezielle Konstruktionsweise erlaubt es zudem, durch Vor- oder Rückwärtsdrehen über die Mitternachtsstellung hinaus beide Anzeigen sowohl vorwärts als auch rückwärts zu schalten.

NOMOS Glashütte Ahoi – jetzt in limitierter Auflage für Ärzte ohne Grenzen

Mit zwei limitierten Sondermodellen unterstützt NOMOS Glashütte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Deutschland. Im achten Jahr dieser Kooperation präsentiert der Uhrenhersteller erstmals die robuste Automatikuhr Ahoi in zwei ebenso elegant wie sportlich anmutenden Versionen mit Metallarmband.

Uhren, die für den guten Zweck ticken – aus dieser Idee entwickelt NOMOS Glashütte nun bereits seit 2012 limitierte Sondermodelle zugunsten von Ärzte ohne Grenzen Deutschland. Ob in der kompakten Version mit besonders flachem Gehäuse oder der größeren Ausführung mit Datum, beide neuen Ahoi-Modelle unterstützen die nobelpreisgekrönte Hilfsorganisation nach bewährtem Prinzip: Jedes einzelne Exemplar leistet einen direkten Beitrag für humanitäre Hilfe – und zwar weltweit. Das unverwechselbare Erkennungsmerkmal hierfür tragen auch die neuen Modelle: Die rote Zwölf auf dem Zifferblatt steht für grenzenlosen Einsatz rund um die Uhr.

Robuster Begleiter, Ahoi!
Ahoi zählt zu den Flaggschiffen im Sortiment der NOMOS-Uhren – mit extrarobustem Gehäuse sowie eigens entwickeltem Uhrwerk ist die Automatikuhr nahezu überall tragbar. Dank Tauchlizenz bis 200 Meter wird sie selbst den höchsten Ansprüchen von Extrem-Sportlern gerecht. Der sechsfach verschraubte Boden und die gut geschützte Krone garantieren, dass alles ordentlich dichthält.

In der Sonderedition für Ärzte ohne Grenzen Deutschland legt NOMOS Glashütte die Automatikuhr in beiden Größen erstmals mit dem NOMOS Metallband Sport auf – und unterstreicht so die edle Robustheit der Uhr.

Grenzenlos im Einsatz
Auch wenn die neuen Ahoi-Modelle für Ärzte ohne Grenzen jeweils auf 250 Exemplare limitiert sind, stehen sie für eine Nothilfe, die keine Limits kennt: Mit jedem Verkauf fließen 250 Euro direkt und ohne Zweckbindung an die Hilfsorganisation. Es ist also eine Unterstützung, die auch im übertragenen Sinne jeder tragen kann. Das freut Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, denn: „Wir können das Geld stets unkompliziert und effizient dort einsetzen, wo es besonders dringend gebraucht wird.“

Bezugsquellen und Preise
Im autorisierten Fachhandel und im NOMOS Online Store werden die Uhren ab Ende April erhältlich sein.
Ahoi Datum für Ärzte ohne Grenzen Deutschland, 3.780 Euro
Ref. 551.S2, Durchmesser 40,3 mm, mit NOMOS-Automatikwerk DUW 5101
Ahoi neomatik für Ärzte ohne Grenzen Deutschland, 3.440 Euro
Ref. 560.S1, Durchmesser 36,3 mm, mit NOMOS-neomatik-Werk DUW 3001