Junghans mit positivem Geschäftsjahr 2018

Auch im 10. Jahr in Folge nach der Übernahme durch die Familie Steim schreibt die Uhrenfabrik aus Schramberg schwarze Zahlen. In einem bewegten Jahr 2018, das von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt war.

Die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG schreibt auch 2018 schwarze Zahlen und setzt mit einem Umsatz in Höhe von knapp 22 Mio. Euro die stabile Entwicklung der letzten Jahre fort. Auf den für Junghans wichtigen deutschen, österreichischen und schweizerischen Märkten konnte das Traditionsunternehmen aus dem Schwarzwald das positive Vorjahresergebnis im Einzelhandel bestätigen.

Für den mutigen und für die Positionierung der Marke enorm wichtigen Schritt, sich aus den Warenhäusern zurückzuziehen, erhielt das Unternehmen viel Zuspruch aus dem Einzelhandel. Trotz konstant guter Verkaufszahlen des stationären Fachhandels im Jahr 2018 konnten die durch den Rückzug entstandenen Umsatzeinbußen nicht gänzlich kompensiert werden.

In den internationalen Märkten wiederum kann Junghans ein Umsatzplus von 9,4 % verzeichnen. Mit Zuwächsen in den USA, China, Hongkong und den Beneluxstaaten setzt das Unternehmen außerdem die konsequente Internationalisierung fort. Nachdem 2017 eine neue strategische Part- nerschaft für den bedeutenden amerikanischen Markt geschlossen worden war, hat Junghans nun auch in Indien einen neuen Distributor. Die Mitarbeiterzahl in Schramberg lag 2018 bei 114.

Der Tradition verpflichtet

Das Jahr 2018 war für Junghans von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt. Strategisch wichtig für die Stärkung des Fachhandels war im Jahr 2018 die Einführung der Markenbotschafterschulung im Rahmen der Junghans-Akademie. Ein Konzept des Schramberger Traditionsunternehmens, das intensive Verkaufsschulungen für den Fachhandel beinhaltet, um die Handelskompetenz zu erhöhen und das Markenerlebnis im Verkaufsgespräch zu intensivieren. Damit wurde das Vertrauen in die Marke selbst erhöht und die nachhaltige Verbindung zwischen Handel und Marke gefestigt.

Am Standort in Schramberg wurde 2018 der historische Terrassenbau, ein Wahrzeichen von Junghans, als Museum neu eröffnet. In dem neunstöckigen architektonischen Meisterwerk von Philipp Jakob Manz befindet sich heute, nach aufwendiger denkmalgerechter Sanierung, das Junghans Terrassenbau Museum. Es dokumentiert die Geschichte der Uhrenherstellung im Schwarzwald auf einem historischen Rundgang.

Ebenfalls 2018 hat Junghans, nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit, eine neue Funkwerkegeneration vorgestellt. Nachdem man bereits in den 1990er Jahren die erste Funkarmbanduhr der Welt präsentiert hatte, stärkt der Pionier der Funktechnologie erneut die Produktion am Standort in Schramberg und die Kompetenz im Funkuhrenbereich. Mit den neuen Modellen Meis- ter MEGA und max bill MEGA gelingt es Junghans, Uhrenklassiker mit 30 Jahren Know-how in der Funktechnologie zu verbinden. Die neue Technologie ermöglicht zudem in Regionen ohne Funk- empfang die Uhrzeit mit einer App über das Smartphone zur synchronisieren.

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Orange ist das neue Grün – Glashütte Original präsentiert neue Jahresedition der Sixties und Sixties Panoramadatum

Sie setzt das legendäre Design der 1960er-Jahre in Szene und verkörpert die Glashütter Uhrmacherkunst, deren Tradition seit 1845 gepflegt wird. Die Sixties ist jedoch alles andere als ein Zeitmesser für Nostalgiker so lebendig und extravagant, wie sie sich dem modernen Zeitgeist verschreibt. Erst 2018 war die beliebte Linie um eine aufsehenerregende Jahresedition ergänzt worden. Die faszinierenden grünen Varianten begeisterten Uhren- und Designfreunde in aller Welt. Glashütte Original sorgt nun für eine spannende Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte: Als Jahresedition 2019 präsentiert die sächsische Manufaktur die Sixties und die Sixties Panoramadatum in facettenreichem Orange.

Die markanten Dégradé-Zifferblätter der Neuheiten leuchten wie das bewegte Jahrzehnt, das der Uhr ihren Namen gibt. In den 1960er-Jahren veränderte sich die Welt rasant, geprägt von kühnen Visionären, ungekannter Freiheit und mutigen Ideen in Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Bis heute inspiriert diese lebhafte Dekade Künstler, Designer, Musiker und die Uhrmacher von Glashütte Original.

Unverkennbarer Stil dank filigraner Handarbeit

Die neuen orangefarbenen Sixties und Sixties Panoramadatum unterstreichen den unverkennbaren Retro-Chic der Linie. So präsentiert sich das Antlitz der Uhr in der charakteristischen Wölbung, vom Zifferblatt über die Zeiger bis zum beidseitig entspiegelten Saphirglas. Für harmonische Akzente sorgen die arabischen Ziffern, die mit Diamant eingeschnittenen Indexe sowie die von Hand aufgebrachten Stundenpunkte und Zeigermarkierungen aus Super-LumiNova.

Eigenwillig und doch stilvoll das gilt nicht nur für die Details, sondern für das gesamte Zifferblatt. Ausgehend vom goldenen Gelb im Zentrum zieht sich die Farbe über die gewölbte Oberfläche, bevor sie über leuchtendes Orange und Rot bis zum Schwarz des Randes changiert. So strahlt die Uhr Lebendigkeit, Wärme und Energie aus.

Für diesen effektvollen Verlauf verschiedener Schattierungen, genannt Dégradé, sorgen die Experten in Glashütte Originals hauseigener Zifferblattmanufaktur in Pforzheim. Nachdem sie das Zifferblatt zunächst golden galvanisiert haben, lackieren sie es in mehreren Durchgängen behutsam in roter und schwarzer Farbe. Durch diese filigrane Handarbeit entsteht ein individueller Farbverlauf, der jedes Zifferblatt zu einem Unikat macht. Zum Abschluss werden die Zifferblätter im Ofen erhitzt, um die Farben einzubrennen.

Eine einprägsame Geschichte

Die Sixties entfaltet ihre Anziehungskraft jedoch nicht allein durch ihr Farbenspiel. Auch die Struktur ihrer Oberfläche erzählt eine besondere Geschichte. Das reliefförmige Muster entsteht durch originale Werkzeuge und Methoden aus den Sechzigern. Jeder Zifferblattrohling erhält seine Prägung mit Hilfe einer 60-Tonnen-Presse, die bereits zu jener Zeit in der Pforzheimer Zifferblattmanufaktur im Einsatz war. Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lieferte Pforzheim in den 1960er Jahren auch Zifferblätter für die Spezimatic nach Glashütte. Diese Partnerschaft begann vor über 50 Jahren und mündete 2012 in die Eingliederung der Zifferblattmanufaktur in die Manufaktur Glashütte Original. Ihr innovativer Geist prägt die Entwicklung der Sixties-Linie heute wieder maßgeblich auf jedem einzelnen Zifferblatt.

Angetrieben werden die neuen Zeitmesser vom hausintern entwickelten automatischen Manufakturkaliber 39-47 bzw. 39-52. Es präsentiert sich jeweils in einem polierten Edelstahlgehäuse, das im Durchmesser beim Drei-Zeiger-Modell 39 Millimeter und beim Modell mit Panoramadatum 42 Millimeter misst. Ein braunes Louisiana-Alligator-Lederband mit Dornschließe rundet das Design ab. Die Sixties und die Sixties Panoramadatum sind als Jahresedition 2019 nur für einen begrenzten Zeitraum in den Glashütte Original Boutiquen und bei ausgewählten Händlern weltweit erhältlich.

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All eyes on Colors – Dugena bringt die Trendfarben 2019 ans Handgelenk

Auf dem Catwalk tonangebend, am Handgelenk ein absoluter Hingucker – die Uhrenmarke Dugena beweist, dass die Trendfarben für das Frühjahr 2019 nicht nur die Fashionwelt begeistern, sondern auch in Verbindung mit Accessoires hervorragend zur Geltung kommen.

Warm und kühl, intensiv und sanft – leuchtende Töne und zarte Nuancen erinnern an die vielfältige Farbenpracht des Frühlings und wischen die letzen Spuren des Winters aus unseren Gedanken.

Das himmelblaue Armband des Modells Festa Femme verströmt die frische Leichtigkeit eines wolkenlosen Märztags, der auf einen ausgiebigen Spaziergang in der Natur einlädt. Dugena kombiniert das zarte Kolorit gekonnt mit einem weißen Zifferblatt, das von einem silberfarbenen Edelstahlgehäuse umrahmt wird. Den absoluten Wow-Faktor hat auch ein weiteres Modell aus der Festa Femme Familie: Hier schmiegt sich das satte Moosgrün des Armbands an ein Edelstahlgehäuse in Roségold – eine harmonische Farbkombination, die uns nicht nur für eine Saison Freude bereitet.

Temperamentvoll, dynamisch und leidenschaftlich – wer Rot und Orange trägt zieht die Aufmerksamkeit gerne auf sich. Die Modelle der Dessau Color Linie präsentieren sich selbstbewusst und eindrucksvoll mit Armbändern in belebendem Rot und feurigem Orange. Diese Uhren verprühen nicht nur positive Energie, sondern sorgen garantiert auch für den ein oder anderen bewundernden Blick auf das Handgelenk ihrer Trägerin.

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UNION GLASHÜTTE – Seris Kleine Sekunde

Einfach nur für sie: Die Seris Kleine Sekunde ist für selbstbewusste, unabhängige Frauen gedacht, die den edlen Charakter und die Sinnlichkeit einer mechanischen Uhr zu schätzen wissen. Hinter dem femininen Design, das dezent genug ist, um Tag für Tag getragen zu werden, verbirgt sich das Geheimnis der Seris: ein hochwertiges Automatikwerk mit 60 Stunden Gangautonomie. Ein sehr privater Luxus – und das perfekte Geschenk an sich selbst.

Mit der Überzeugung, dass auch Damen das Savoir-faire der Uhrmacherkunst zu schätzen wissen, hat Union Glashütte bereits vor über zehn Jahren die Damen-Kollektion Seris kreiert. Mit einigen behutsamen, aber sehr effektvollen Änderungen wurde diese nun auf ein nächsthöheres, modernes Level gehievt. Das Design der neuen Seris setzt auf einen deutlich verjüngten Sleek Look mit einer feinen Krone, dezenten Indexen und betont schlichtem Glattlederbändern.

Das neu gestaltete Zifferblatt besticht durch die couragierte Positionierung des Datums bei 12 Uhr. Dessen kreisförmige Einbettung verweist in Verbindung mit der runden Anzeige der kleinen Sekunde spielerisch auf die (Glücks-)Zahl 8. Blütenblattförmige Zeiger betonen die feminine Seite der Uhr. Trotz der detailverliebten Gestaltung wirkt die Seris keinesfalls überladen, sondern wie eine ganz selbstverständliche Begleiterin für jeden Tag.

Für das sinnliche Erlebnis sorgt das Automatikwerk UNG 28-01. Es besitzt eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden; d.h. selbst wenn die Uhr am Wochenende einmal nicht getragen wird, läuft sie ohne Bewegung verlässlich bis montags weiter. Doch wer möchte eine solche Uhr schon solange ablegen?

Die Seris Kleine Sekunde startet mit drei attraktiven Modellen, darunter eines mit atemberaubendem schwarzem Perlmuttzifferblatt, eine elegante Variante mit champagnerfarbenem Zifferblatt und Sonnenschliffdekor sowie einer Version, die mit ihrem mattweißem Zifferblatt und dem taupefarbenem Kalbslederband auf subtile Weise raffiniert wirkt.

Die Uhren haben einen Durchmesser von 36mm. Das Edelstahlgehäuse ist bis 5 bar wasserdicht und hat ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Die Version mit dem Perlmuttzifferblatt kostet 1.850,00 €, die anderen Versionen haben einen unverbindlichen Verkaufspreis von 1.700,00 €.

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Defacto Mono, Dialog und Struktur Superluminova

Die Modelle Mono, Dialog und Struktur sind jetzt auch mit Zeigern, die mir Superluminova belegt sind erhältlich. Dies erhöht die Ablesbarkeit dieser puristischen Uhrenmodelle noch mehr.

Defakto Mono Superlumonova

Mit der Einzeigeruhr Defakto Mono mit Leuchtzeiger wird die Zeit zum Freund. Als erstes fällt Ihr klares Erscheinungsbild ins Auge. Durch Ihre besondere Zeitdarstellung ist die Einzeigeruhr sehr aufgeräumt – eine Bewegung des Zeigers ist im Jetzt nicht wahrnehmbar. Dies bewirkt eine gewisse Deutungshoheit gegenüber der Zeit beim Träger. Anhand des allein stehenden, feinen, mit Leuchtmaße beschichtetem Stundenzeigers und der in identischer Strichstärke angelegten, in 5 Minuten skalierten Indexierung des Zifferblatts lässt sich die Zeit intuitiv auf etwa 2-3 Minuten genau ablesen. Die Länge der jeweiligen fünf, fünfzehn und 60 Minuten Markierungen verdoppelt sich im Sinne einer deutlichen Ablesbarkeit nach Rangordnung. Das flache, nur 6,6mm hohe Edelstahlgehäuse gibt der Uhr eine besondere Leichtigkeit, sorgt für einen zurückhaltenden Auftritt am Handgelenk und gibt dem Design den nötigen Platz ohne dick aufzutragen.

Das bewährte Swiss Made Ronda 712 Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar. Störende Reflektionen werden durch das im 40mm breiten Uhrgehäuse verbaute, innen entspiegelte, hochkratzfeste Saphirglas deutlich reduziert. Getragen wird die Uhr am hochwertigen in Deutschland hergestellten Defakto Rindlederarmband.

Die Uhr verfügt über eine Wasserdichtheit von 50m/5 ATM.

Defakto Dialog Superluminova

Die Zweizeigeruhr Defakto Dialog zeichnet sich durch ihre Flachheit, ihr zurückhaltendes, minimalistisches Design und Ihre deutliche Zeitabbildung aus. Durch Verzicht auf einen großen Sekundenzeiger entsteht ein sehr ausgeglichenes und ruhiges Erscheinungsbild. Die fein gezeichnete Indexierung harmoniert perfekt mit den leichten, vorne gerundeten Zeigern – beide bewirken eine hervorragende Ablesbarkeit der Zeit und sorgen für einen ausgewogenen Auftritt der Uhr. Das 6,6mm flache 40mm Gehäuse ist in poliertem Edelstahl sowie in PVD erhältlich. Das bewährte Swiss Made Ronda 712 Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar.

Defakto Struktur Superluminova

Die puristische gestaltete Dreizeiger-Uhr Defakto Struktur mit Leuchtzeigern zeichnet sich durch ihr flaches 6,6mm Gehäuse, ihre minimalistische, aufgeräumte Gestaltung und ihre genaue Zeitdarstellung mit separierter kleiner Sekunde aus. Die fein gezeichnete Indexierung der Sekunden, Minuten- und Stundenskalierung ist in identischer Strichstärke angelegt. Der ausgewogene, klare Auftritt wird durch die schönen vorne gerundeten Zeiger weiter verstärkt. Die herausgelöste kleine Sekunde dient einer noch genaueren Ablesbarkeit der Zeit und verleit der puristischen Uhr im Detail eine gewisse Lebendigkeit. Das bewährte Swiss Made Ronda 6004.D Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar.

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Laco spiegelt die Geschichte der Marineuhr in neuen Modellen wieder

Mit der neuen Marineuhr kombiniert die Laco Uhrenmanufaktur Funktion und  Design zweier Seefahrt-Klassiker: ihrer Taschenuhr aus den 1940er Jahren und eines Modells, das Besatzungsuhren des U-Bootes „U1“ ähnelt. Handaufzug, Zifferblatt und Gehäuse entsprechen in ihren Grundzügen den  Vorgängern, optisch wurde die moderne Armbanduhr „Made in Germany“ jedoch modifiziert. Glanzpunkt der beiden Varianten Cuxhaven und Bremerhaven ist der besonders große Sichtboden, der den Blick auf das veredelte Werk freigibt. Das Werk Laco 98 basiert auf dem Schweizer ETA 6498.1. Seine veredelten Komponenten wie die gebläuten Schrauben oder verschiedene Zierschliffe kommen durch den Saphirglasboden besonders gut zum Vorschein.

Laco bietet die zwei Neuheiten mit einem Durchmesser von 42,5 mm an: Ein weißes Zifferblatt und ein cremefarbenes Lederarmband zieren die helle Variante „Cuxhaven“, während die dunkle Ausführung „Bremerhaven“ mit schwarzem Zifferblatt und ebenfalls schwarzem Band versehen ist.

Die Namen sind an maritime Städte angelehnt – genau wie bei der Taschenuhr „Wilhelmshaven“. Beide Neuheiten spiegeln vergangene Zeiten wider und erscheinen doch in einem zeitgemäßen Maritim-Look.

Mit der neuen Marineuhr schließt Laco den Kreis und präsentiert eine moderne Armbanduhr, die die Qualitäten der beiden Vorbilder zusammenführt. Sie übernimmt zum Beispiel das robuste Edelstahlgehäuse, die kleine Sekunde bei 6 Uhr, die Belegung von Ziffern und Indexen mit der nachleuchtenden Masse Superluminova C3 und das Handaufzugskaliber.

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UNION GLASHÜTTE – Belisar Pilot Großdatum

Zeit im Visier: Das Modell Belisar Pilot Großdatum verbindet klassische Fliegeruhrenattribute mit einer typischen Glashütter Spezialität, dem Großdatum. Mit einem fadenkreuzähnlichen Stilelement und dem aufgeräumten Design bietet der markante Zeitmesser jedoch eine sehr moderne Optik im eleganten Military Look.

Die Zifferblattgestaltung des Belisar Pilot Großdatums ist an historische Fliegeruhren angelehnt, bei denen die Stunden- und Minutenskala oftmals voneinander getrennt waren. Durch die unterschiedliche Form der Indexe wird diese Abgrenzung noch deutlicher: Die innenliegende Skala für die Stunden hat punktförmige Markierungen, während die außen liegenden Minutenindexe eckig gestaltet sind.

Die Mitte des Zifferblatts ziert ein türkisblaues Koordinationskreuz, das mit seiner rechten Pfeilspitze auf das daneben liegende Großdatum weist. Die beiden voneinander unabhängigen Datumsscheiben sorgen für eine besonders gute Ablesbarkeit. Sämtliche Ziffern sind in einer weißen, sehr geradlinigen Schrift aufgebracht, die an den Flug- und Schiffsverkehr erinnert. Alle Ziffern und Indexe sind mit Leuchtmasse versehen, sodass Zeit und Datum bei Tag und Nacht stets gut ablesbar sind.

Das 45 Millimeter messende Edelstahlgehäuse ist allein durch seine Dimension ein Garant für gute Sichtbarkeit. Es besitzt die typischen aufgeschraubten Flanken der Belisar Kollektion und eine griffige, leicht zu bedienende Krone. Der edle Military Look wird durch ein robustes braunes Lederband mit sportlichen Nieten und hellen Kontrastnähten stilecht abgerundet.

Für die präzise Zeitmessung sorgt das mechanische Werk U 2896, das durch den geschraubten Saphirglasboden beobachtet werden kann. Das Modell Belisar Pilot Großdatum ist für 2.250 Euro im Handel erhältlich.

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Moritz Grossmann GMT – In zwei Zeitzonen zuhause

Mit der GMT präsentiert die unabhängige Glashütter Manufaktur Moritz Grossmann ihr erstes Uhrenmodell mit zwei Zeitzonen. Unter vielreisenden Uhrenkennern ist dies eine gefragte Funktion. Ein Blick auf die GMT sorgt für Orientierung in verschiedenen Zeitzonen und dies äußerst stilvoll.

Im klassisch-funktionalen Design der Uhr heben sich die beiden Zeitzonen klar voneinander ab. Die 12 Stunden-Skala in der Mitte des Zifferblattes zeigt die erste Zeit. Sie wird von der äußeren 24-Stunden-Skala für die zweite Zeit eingefasst. So lässt sich jederzeit mit einem schnellen Blick ablesen, ob in dem Land der anderen Zeitzone gerade Tag oder Nacht ist.

24-Stunden-Anzeige mit Schnelleinstellung

Die zweite Zeitzone mit 24 arabischen Ziffern ist als äußere, umlaufende Skala konzipiert. Ein eigenes Zeigerelement in kompakter Pfeilform verweist auf die jeweilige Stunde. Über eine separate Stellkrone bei „10 Uhr“ lässt sich der Pfeilanzeiger schnell in Stundenschritten sowohl vor- als auch rückwärts einstellen. Die 12-Stunden-Anzeige im Zentrum des Zifferblatts bleibt davon unbeeinflusst.

Die 24-Stunden-Anzeige wird über ein komplexes System aus Zahnrädern auf den Zeitzonenring übertragen und läuft stets konform mit der Zentrumszeit. Auch beim Einstellen der Zentrumszeit über die Aufzugskrone ist gewährleistet, dass die 24-Stunden-Anzeige dem 12-Stundenzeiger folgt.

Kaliber 100.8

Die GMT erscheint mit dem Kaliber 100.8 im High-Artistic-Finish und gibt durch den Saphirglasboden die Sicht auf dessen filigrane Mechanik frei. Es weist die charakteristischen Bauelemente der Moritz Grossmann Uhrwerke auf, wie die 2/3 Platine mit den erhabenen Goldchatons, das Grossmann’sche Gesperr, die separat herausnehmbare Aufzugseinheit mit Drückermechanismus und den gestuften Unruhkloben mit Regulierschraube sowie die masseoptimierte Unruh.

Bei der GMT ist die Mechanik für die zweite Uhrzeit zifferblattseitig in das Uhrwerk integriert. Die 24-Stunden-Anzeige wird über das Stundenrad der Zentrumszeit auf ein weiteres Stundenrastrad und ein Zwischenrad auf den Ring der zweiten Zeitzone übertragen.

Die Schaltverstellung der zweiten Zeitzonenanzeige wird über die zweite Krone bei 10 Uhr ermöglicht. Über ein Rastrad mit Rastfeder erfolgt die Zeitverstellung in den vorab definierten stundenweisen Schaltsprüngen.

Zifferblatt und Zeiger

Das Gehäuse ist wahlweise in Rosé- oder in Weißgold gefertigt. Ein Zifferblatt in strahlendem Argenté betont bei der rosé- und weißgoldenen Variante die Klarheit des Designs. Für einen warmen Farbakzent sorgt bei dem weißgoldenen Modell wahlweise ein Zifferblatt im Champagner-Ton.

Die 24-Stunden-Skala mit blauen arabischen Ziffern und farblich passendem Pfeilanzeiger hebt sich harmonisch von der 12-Stunden-Skala im Zentrum des Zifferblatts ab. Hier setzen die einzigartigen Zeiger in Lanzenform den charakteristischen Akzent. Sie werden in der Manufaktur von Hand gefertigt, finissiert und in dunklem Braun angelassen – speziell für das weißgoldene Modell mit argenté-Zifferblatt ist der gesamte Zeigersatz Edelstahl poliert.

Mit der GMT bereichert die unabhängige Glashütter Manufaktur ihre Kollektion um eine lang erwartete Zeitzonen-Uhr, die das Wesen des vielgereisten Kosmopoliten, polyglotten Schriftstellers und Ästheten Moritz Grossmann aufs Schönste widerspiegelt. Das klare Design, die fortschrittliche Mechanik und die handwerkliche Perfektion repräsentieren Schönstes deutsches Handwerk auf einmalige Weise und zeugen von dem höchsten handwerklichen Niveau der Grossmann‘schen Zeitmesser.

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Moritz Grossmann gratuliert den New England Patriots mit der Superbowl-Watch

Sie werden von den einen geliebt, von den anderen gefürchtet. Es gibt keinen Club, an dem sich die Geister so hart scheiden, wie an den Footballern der New England Patriots. Das Team schreibt mit dem sechsten Superbowl die Ära der Siege fort. Seit 2001 führt Superstar Tom Brady, der heute 41-Jährige, gemeinsam mit Patriots-Coach Bill Belichick bei den New England Patriots Regie. Die Dominanz der Brady-Ära sucht in der Football-Geschichte ihresgleichen. Beim Super Bowl, jener Zelebration des Gigantismus, der größten Sportveranstaltung Amerikas, setzten sich die „Pats“ gegen die Los Angeles Rams durch, die zwar erst einmal den Superbowl gewannen, aber als jung, aggressiv und gefährlich gelten.

Uhrenkennern und Fans der New England Patriots widmet Moritz Grossmann die einzigartige Superbowl-Watch. Sie ist eine Variante der Modelllinie ATUM Pure X, die sich im sportlichen Stahlgehäuse präsentiert. Das speziell gefertigte Superbowl-Zifferblatt besitzt einen filigranen Einsatz in Form eines Footballs, der stellenweise den Blick auf das Kaliber 201.1 freigibt.

Das Spielergebnis „13:3“ gemeinsam mit der Jahreszahl 2019 zeugen vom Triumph der einzigartigen Mannschaftsleistung. Die Zeiger tragen die Teamfarben der Pats: nautisches Blau und Rot. Wir gratulieren den New England Patriots zu diesem unfassbaren Erfolg. 13:3! Für die Pats ist es bereits der sechste Superbowl Titel.

Die Moritz Grossmann Superbowl Watch erscheint als Einzelstück zu einem UVP von 13.400,- €uro exkl. MwSt. in den USA.

Die Uhr wird exklusiv über den Konzessionär von Grossmann Uhren in New York, CELLINI JEWELLERS, erhältlich sein, 430 Park Avenue at 56th Street New York NY 10022, Fon: 800-CELLINI (800-235-5464), contact@CelliniJewelers.com

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So entsteht Vintage-Design bei Glashütte Original – Was die Retro-Zifferblätter der Sixties Jahresedition so einzigartig macht

Sie gehören seit ihrer Präsentation im März 2018 zu den beliebtesten Uhren in der Kollektion von Glashütte Original: Die grünen Sixties und Sixties Panoramadatum sorgen als Jahresedition 2018 weltweit für Aufsehen unter Uhren-Kennern und Vintage-Fans – vor allem wegen ihrer markanten Zifferblätter. 25 Arbeitsschritte sind nötig, um den Zeitmessern ihr einzigartiges Gesicht zu verleihen. Sie werden ausgeführt in der Zifferblattmanufaktur von Glashütte Original in Pforzheim, wo die moderne und größtenteils manuelle Fertigung immer wieder von der Vergangenheit inspiriert wird.

Mit der Sixties-Linie pflegt Glashütte Original das historische Erbe legendärer Uhren, wie der „Spezimatic“, die in den 1960er-Jahren typische Design-Elemente jener Zeit ans Handgelenk brachten. Originale Zifferblätter und archivierte technische Zeichnungen dienen bis heute als Inspiration bei der Zifferblatt-Entwicklung, in Glashütte für das Design und in Pforzheim für die Produktion. In ihrem Aufwand steht die Zifferblatt-Herstellung der Fertigung anspruchsvoller Uhrwerke in nichts nach. Denn als eine von nur ganz wenigen Manufakturen kreiert Glashütte Original seine Zifferblätter selbst – und stellt an dieses zentrale Element der Zeitmessung dieselben strengen Qualitätsanforderungen wie an alle anderen Teile seiner Uhren.

Das beginnt bereits beim exakten Ausstanzen des Rohlings aus Neusilber, mit dem die Fertigung eines Sixties-Zifferblatts der Jahresedition 2018 ihren Anfang nimmt.

Im zweiten Schritt folgt das Prägen der extravaganten Oberflächenstruktur nach historischem Vorbild. Mit 60 Tonnen drückt eine Presse das markante Muster in den Rohling – so wie bereits vor über 50 Jahren in Pforzheim, wo schon damals Zifferblätter für die Glashütter Manufaktur hergestellt wurden. Aus dieser Zeit stammt der Prägestempel mit seinem filigranen Dekor.

Unikat mit typischer Wölbung

Nachdem die Presse ihr eindrucksvolles Werk verrichtet hat, wird der Rohling auf seinen finalen Durchmesser gestanzt und anschließend ein Mittelloch für die Position der Zeiger eingefügt. Ein weiterer Pressvorgang sorgt für den typisch gewölbten Rand der nur 0,5 Millimeter dünnen Scheibe. Auch hierfür gibt es historische Bezüge: Hatte die Wölbung in den Sechzigern die Aufgabe, die damals noch deutlich höheren Uhrwerke zu kaschieren, um dem Modetrend nach flacheren Uhren gerecht zu werden, ist sie heute ein charakteristisches Element des Vintage- Designs der Sixties-Linie. Denn mittlerweile passen Automatik-Uhrwerke wie das Kaliber 39-52 des Dreizeigermodells problemlos in ein Gehäuse von knapp 10 Millimetern Höhe. Die Sixties Panoramadatum mit dem Kaliber 39-47 ist 12,4 Millimeter hoch.

Größe, Form und Struktur stehen somit fest. Nun folgen die Arbeitsschritte, in denen aus einem bearbeiteten Rohling das Antlitz eines Zeitmessers wird. Kräftig grüner Lack wird in mehreren Schichten auf das zuvor galvanisierte Zifferblatt aufgetragen, bevor es sein „Dégradé“-Finish erhält. Für diesen Effekt wird vorsichtig schwarze Farbe aufgesprüht, bis am gewölbten Rand eine sehr dunkle Nuance und somit ein individueller Verlauf entsteht, der jedes Zifferblatt zu einem Unikat macht. Um die Farben einzubrennen, werden die lackierten Zifferblätter danach im Ofen erhitzt.

Finale in Neusilber, Weiß und Grün

Durch diese Schichten fräst sich bald darauf ein Diamant, der acht der zwölf Stunden-Indizes einschneidet. Dabei kommt das Rohmaterial wieder zum Vorschein, die Stunden werden bei der Sixties-Jahresedition also in Neusilber gezählt – und in Weiß.

Denn die nach historischen Vorbildern gestalteten Ziffern 3, 6, 9 und 12 werden im Tampondruckverfahren in weißer Farbe in die verbliebenen Lücken gesetzt. Das gilt auch für das Glashütte-Original-Logo sowie die Schriftzüge „Glashütte i/Sa“ (Glashütte in Sachsen) und „Made in Germany“.

Das Aufbringen der Super-LumiNova bildet schließlich das Finale des aufwändigen Prozederes. Von Hand werden dazu bei den Stundenindizes die kleinen Punkte aufgesetzt, die im Dunkeln ihre grüne Leuchtkraft entfalten. Gemeinsam mit den Leuchtbalken auf Stunden- und Minutenzeiger stellen sie sicher, dass die Sixties auch bei Nacht gut abzulesen ist.

So sind die Zifferblätter der grünen Sixties und Sixties Panoramadatum einerseits hochwertige Ausstattungsteile, die mit modernen Methoden aus besten Materialien gefertigt werden. Gleichzeitig prägen sie mit ihrem Stil, ihren Details und ihren historischen Bezügen aber auch maßgeblich den Charakter jeder Uhr der Jahresedition. Doch egal, ob man an ihnen nun eher die zeitgemäße Ingenieurs- oder die traditionsreiche Uhrmacherkunst schätzt: Nur noch kurze Zeit kann man sich eines der außergewöhnlichen Sixties-Modelle in den Glashütte Original Boutiquen oder bei autorisierten Händlern weltweit ans Handgelenk legen lassen. Danach werden sie von einer neuen Jahresedition abgelöst, welche das Zifferblatt-Design der Sechziger Jahre neu und unverwechselbar zitiert.

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