SIHH 2016 – H. Moser & Cie. präsentiert die Swiss Alp Watch

Mit über 6 Millionen verkauften Uhren im Jahr 2015 und einem Umsatz von mehr als 6 Milliarden Dollar ist der Smartwatch-Markt in den letzten zwölf Monaten förmlich explodiert – vorangetrieben von den Giganten der Elektronikindustrie. Angesichts von F&E-Budgets von über 8 Milliarden Dollar – ein Betrag, der höher ist als der Umsatz selbst des grössten Schweizer Uhrenkonzerns –, ist das erst der Anfang und die Marktführer werden diese Branche einmal mehr revolutionieren und das Verbraucherverhalten verändern. Eine Schweizer Uhrenfirma hat nun mehrere Möglichkeiten, auf die Bedrohung durch diese Schwergewichte zu reagieren:

IMG_4131Sie kann entweder gar nichts tun – was der Kurs ist, den die meisten Uhrenmarken einschlagen; sie kann einen kurzfristigen, opportunistischen Ansatz verfolgen, um Tradition mit Technologie zu verbinden; oder aber für die jahrhundertealten Werte kämpfen, auf die sich der Ruf der Schweizer Uhrmacherkunst gründet. H. Moser & Cie. hat sich für den letztgenannten Weg entschieden. Und die Swiss Alp Watch ist das Symbol dieses Kampfgeists.

IMG_4138Als sich die Herausforderung durch die Smartwatch abzeichnete, geriet die Schweizer Uhrenindustrie in Aufruhr. Dass die meisten Marktteilnehmer dennoch in keiner Weise reagieren, ist schon bemerkenswert. So gefährlich es aber auch ist, nichts zu tun und einfach darauf zu warten, dass die Bedrohung vorübergeht – für die Schweizer Uhrmacherkunst ist dieser Kurs immer noch ehrenhafter, als der Versuch der Opportunisten, traditionelle Uhrenfertigung der Spitzenklasse mit Technologien zu kombinieren, die schon wieder obsolet sind, wie etwa vernetzte Armbänder, NFC/RFID-Chips und andere veralteten Schnittstellen. Bestrebungen dieser Art sind unweigerlich zum Scheitern verurteilt, weil es an Ressourcen, Visionen und einem spezifischen Markt mangelt. Die Zukunft der Schweizer Haute Horlogerie wird nur dann rosig sein, wenn sie weiterhin innovativ und kreativ bleibt sowie sich dabei auf ihre natürlichen Werte von Qualität und Tradition konzentriert.

IMG_4133„Ich bin inmitten der Schweizer Alpen in einer Familie aufgewachsen, die seit mehreren Generationen Uhrmacher hervorgebracht hat. Die Schweizer Uhrenherstellung gehört zu unserem Erbe. Und dieses Erbe war schon früher mit großen Herausforderungen konfrontiert. Mein Vater hat die Quarzkrise durchgestanden und erzählt oft von dieser schwierigen Zeit, in der sich die Uhrenhersteller zusammentaten, um sich für die gemeinsame Sache stark zu machen. Heute präsentiert H. Moser & Cie. die Swiss Alp Watch, um sich der neuerlichen Herausforderung zu stellen und zu beweisen, dass die traditionelle mechanische Uhrmacherei eine Zukunft hat – ja, dass sie tatsächlich die Zukunft ist. Die Swiss Alp Watch ist für uns weit mehr als nur eine Uhr. Sie ist ein Symbol. Sie steht für unser Durchhaltevermögen, für den brennenden Wunsch, für unsere Werte und Traditionen zu kämpfen. Sie verkörpert alles, woran wir glauben“, erklärt Edouard Meylan.

IMG_4132Und statt nun ein Modell mit elektronischem Herzen zu entwickeln, das wie eine mechanische Uhr aussehen will, hat sich H. Moser & Cie. entschlossen, das genaue Gegenteil zu tun: Die Swiss Alp Watch ist vom modernen Smartwatch-Design inspiriert, dabei jedoch eine rein mechanische Uhr. Mit ihrem zu hundert Prozent in der Schweiz hergestellten Manufakturwerk und einer Gangreserve von mindestens 100 Stunden ist sie auf Dauerhaftigkeit ausgelegt und bestens für die kommende Generation gerüstet. Das wundervolle Fumé-Zifferblatt, ein Klassiker und Markenzeichen von H. Moser & Cie., unterstreicht die Zeitlosigkeit der Swiss Alp Watch. Die sich verjüngenden Bandanstöße verleihen ihr einen Vintage-Look, während das Armband aus Kuduleder mit Lederfutter in Moser-Grün für eine moderne Note sorgt und zugleich von der Liebe zum Detail zeugt, die das Unternehmen auszeichnet. Angetrieben vom Kaliber HMC324 mit Handaufzug, ist die Swiss Alp Watch ein raffiniertes Wunderwerk. Sie verkörpert das Beste, was die Uhrentechnologie zu bieten hat.

IMG_4137„Mit der Swiss Alp Watch können Sie niemanden anrufen und keine Textnachrichten mit dem neuesten Klatsch versenden. Sie erlaubt Ihnen nicht, hübsche Zeichnungen zu schicken, die Sie auf einem zwei Zoll großen Display erstellt haben oder Ihren Freunden mitzuteilen, wie hoch ihr Puls ist. Die Swiss Alp Watch kann weit mehr: Sie ermöglicht Ihnen, sich auf die Dinge zurückzubesinnen, die im Leben wirklich wichtig sind. Sie erinnert Sie daran, Gefühle ohne Filter, Schnittstellen zu den schönen Dinge mit Ihren Lieben zu teilen. Und was das Wichtigste ist: Diese Uhr können Sie an Ihre Kinder weitergeben, ohne vorher ein Update installieren zu müssen!“, konstatiert Edouard Meylan und lächelt dabei.

IMG_4136TECHNISCHE MERKMALE

Referenz 8324-0200, Modell aus Weißgold, charakteristisches Fumé-Zifferblatt, Armband aus Kuduleder, limitierte Auflage von 50 Stück.

Gehäuse
– Massives 18-karätiges Weißgold
– Abmessungen: 38,2 x 44,0 mm / Höhe: 10,3 mm Saphirglas
– Transparenter Saphirglasboden
– Schraubkrone verziert mit dem Buchstaben «M»

Zifferblatt
– Fumé mit Sonnenschliff
– Applizierte Indizes
– Stunden- und Minutenzeiger in Blattform Kleine dezentrale Sekunde bei 6 Uhr

Uhrwerk
– Manufakturkaliber HMC 324 mit Handaufzug
– Abmessungen: 32,0 mm x 36,0 mm / Höhe: 4,80 mm
– Frequenz: 18‘000 A/h
– 27 Rubine
– Gangreserve: mindestens 4 Tage
– Sekundenstopp
– Moser Verzahnung bei allen Rädern und Trieben
– Austauschbare Moser Hemmung
– Original Straumann Spirale® mit stabilisierter Breguet-Endkurve
– Ankerrad und Anker aus Gold
– Veredelungen und Verzierungen von Uhrwerk und Bestandteilen von Hand

Funktionen
– Stunden und Minuten Kleine Sekunde Gangreserveanzeige

Armband
– Handgenähtes Armband aus beigefarbenem Kuduleder, Lederfutter in Moser-Grün
– Dornschließe aus massivem 18-karätigem Weißgold mit eingraviertem Moser Logo

Preis: € 27.700,-

I.N.O.X. PARACORD hart im Nehmen und Rettungsleine inklusive

Wer kennt sie nicht, die Schweizer Taschenmesser von Victorinox? Als Jugendlicher hatte sicher jeder von uns eines in der Hosentasche und es war damals ein regelrechter Wettbewerb zwischen uns Jungs wessen Messer mehr Funktionen hat. Mit so einem Messer fühlte man sich immer ein bisschen wie MacGyver – zu jedem Abenteuer bereit. In dieser Tradition stellt Victorinox inzwischen auch Uhren unter der Bezeichnung I.N.O.X. her die jedes Abendteuer mitmachen.

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I.N.O.X. verkörpert optimal die Herausforderung, der sich Victorinox Swiss Army im Rahmen von 130 selbst auferlegten Anforderungen gestellt hat. 130 Widerstandstests, die mit Bravour absolviert wurden. Die Ingenieure von Victorinox haben alle Einzelheiten der Uhr auf den Mikron genau kalibriert. I.N.O.X. drängt Grenzen zurück und stellt neue Regeln im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit auf. Das Ergebnis ein Qualitätsprodukt mit Funktion und starker Identität.

Paracord Das Uhrarmband aus Fallschirmleine

Fallschirmleinen waren lange Zeit dem Militär und Abenteurern vorbehalten. Die Marke Naimakka aus Schweden entwirft seit 2012 aus Fallschirmleinen geflochtene Armbänder. Patrik Shields, der Gründer von Naimakka, hat bei der Suche nach einer Recyclingmethode von Fallschirmleinen deren Eigenschaften und Multifunktionalität entdeckt. Eine Nylonschnur aus sieben inneren, verbundenen Fasern, die extrem widerstandsfähig sind und undenklich viele Verwendungsmöglichkeiten zulassen.

naimakka-555Diese vielseitige Schnur ermöglichte es sogar der NASA während einer Mission ein Weltraumteleskop zu reparieren. Naimakka verwendet exklusiv nach Militärstandards zertifizierte Fallschirmleinen. Die sind unter Überlebenskünstlern längst bekannt, während die Naimakka-Armbänder heute nun zum ultimativen Accessoire aller Trendsetter werden.

Mit der I.N.O.X. Paracord halten diese Armbänder jetzt Einzug in die Uhrenwelt. Die I.N.O.X. Paracord ist ein wahres Überlebenswerkzeug, das nützlich und funktionell zugleich ist, und dabei sämtliche Eigenschaften der traditionellen I.N.O.X. beibehält.

Das Armband aus Fallschirmleine ist einzigartig, innovativ und ausgefallen. Es wird aus mehrfaserigem, extrem widerstandsfähigem Nylon geflochten. Das Armband wurde in Zusammenarbeit mit Naimakka entworfen und die exklusive Flechttechnik ist der Uhr optimal angepasst. Das Armband aus Fallschirmleine ist ein wertvoller Begleiter bei allen Abenteuern und Expeditionen. Es kann entflochten und vielseitig genutzt werden. Die sieben inneren Nylonfasern können zudem aus der Hülse der Fallschirmleine genommen werden, um verschiedene dünnere Bänder oder Halterungen herzustellen.

Die I.N.O.X. Paracord wurde entwickelt, um alltägliche Abenteuer zu erleben. Das Paracord-Armband stellt sich als extrem vielseitiges Überlebens-Werkzeug heraus. In einer Notsituation brauchen Sie nur die Kordeln zu entflechten, und können jede Schnur einzeln verwenden. Ein erstaunlich praktisches Werkzeug, um eventuell einen Schnürsenkel zu ersetzen oder in unerwarteten Situationen auszuhelfen, mit denen Abenteurer und Sportfans in der freien Natur fertig werden müssen. Zum Improvisieren einer Angelschnur oder eines Zurrriemens für Campingausrüstung oder sogar als Abschleppgurt für Auto oder Boot.

Fallschirmleinen wurden ursprünglich für die Aufhängung von Fallschirmen verwendet und entsprechen den sehr spezifischen, hohen Qualitätsansprüchen der amerikanischen Armee. Sie besitzen eine Reißfestigkeit von 250 kg. Das Armband wurde von den Gurten und Schnallen von Fallschirmen inspiriert und wird ganz und gar von Hand gefertigt. Es verfügt über einen Zurrgurt aus Nylon, der von einer Schlaufe aus Stahl verstärkt wird. Ein Schiebesystem erleichtert das Befestigen sowie das Einstellen der Größe.

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Im «wild & rugged» Stil

Die exklusive Edition I.N.O.X. Paracord präsentiert sich in zwei Versionen: in Naimakka Camouflage-Grün oder mit schwarzem Zifferblatt und geflochtenem schwarzen Naimakka-Armband. Jedes Modell wird von einem transparenten, abnehmbaren Gehäuseschutz mit Kompass begleitet. Dieses Accessoire ist nicht nur ein nützliches Navigationsinstrument, sondern macht die Uhr zugleich unzerkratzbar und verleiht ihr ein elegantes Auftreten.

TIM_241726_1___000_S1Ohne sich im Geringsten von ihrem Stil zu entfernen, präsentiert sich die I.N.O.X. Paracord mit neuer «wild & rugged» Ausstrahlung. Eine multifunktionale und vielseitige Überlebens-Uhr mit klarem und elegantem Design. I.N.O.X. Paracord, ein echter Überlebens-Begleiter, der allen Unwägbarkeiten des Lebens standhält. Eine Uhr, die sich dank ihrer Vielseitigkeit allen Anforderungen des Lebens in der Stadt oder in großen Naturweiten anpasst.

Weitere Informationen über I.N.O.X. finden sie hier

 

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Normalzeit – Wiener Würfeluhr fürs Handgelenk

Zeitgeschichte am Handgelenk

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellten die Bürger ihre private Uhr noch nach öffentlichen Uhren, was keine genaue Zeitnahme gewährleistete. Daraufhin erteilte das Wiener Uhrenreferat der renommierten Uhrenfabrik Ing. Emil Schauer den Auftrag, eine von allen Seiten gut ablesbare, elektrisch betriebene Stadtuhr zu entwickeln, die Passanten bei Tag und Nacht die Zeit exakt und synchronisiert anzeigte. Die von innen beleuchtete, moderne Würfeluhr – NORMALZEIT – mit dem prägnanten Zifferblatt und speziellen Zeigern war geboren und erfüllte diesen Zweck „rund um die Uhr“, hervorragend. Darüber hinaus diente sie den Bürgern auch als idealer Treffpunkt und Rendezvousplatz.

normalzeit-wuerfelDie Anzahl der Würfeluhren erhöhte sich bis zu den Achtzigerjahren auf 78 Stück. Die „Normalzeit “ war längst „Stadtmöbel“ geworden und zum Wahrzeichen der Stadt Wien avanciert.

normalzeit-uhr1aLichterloh hat nun diese Wiener Ikone in enger Zusammenarbeit mit dem aus Wien stammenden Uhrendesigner Fredi Brodmann, der seit 1987 in New York lebt, zu einer Armbanduhr entwickelt und in limitierter, nummerierter Auflage produziert.

normalzeit_brodmann1Zur Erinnerung an das Ursprungsjahres 1907, in welchem die ersten Normalzeit Uhren in der Stadt aufgestellt wurden, gibt es – nummeriert von 1 bis 1907 – eintausendneunhundertsieben Exemplare.

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Somit kann man sich jetzt ein Stück österreichische Zeitgeschichte ans Handgelenk anlegen.

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Zu kaufen gibt es die Uhr bei lichterloh in Wien: http://www.normalzeit.at/armbanduhr.html

Passend zur Uhr gibt es die Geschichte der Wiener Würfeluhr als Kunstprojekt in einem Buch dokumentiert:

NORMALZEIT. Das Buch.

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Das Buch spiegelt in Wort und Bild – fotografiert von Anja Hitzenberger – das umfassende Projekt wider. Als Essayisten zur Geschichte der Wiener Würfeluhr, zum Stellenwert von Stadtmöbeln im Europavergleich und der Position von österreichischem Design und lichterloh in der internationalen Kunstszene konnten Architekt und Designer Carl Auböck, Architekturkritiker Jan Tabor und Historiker Peter Payer gewonnen werden. Schriftsteller Michael Köhlmeier philosophiert über die Zeit an sich und setzt spannende Kontrapunkte.

Herausgeber lichterloh
Löcker Verlag
ISBN 978-3-85409-599-6
€ 49,90

Das Buch kann hier bei Amazon bestellt werden: Normalzeit: Ein österreichisches Kunstprojekt rund um das Wiener Wahrzeichen Würfeluhr

Was der Schwan noch vom Specht lernen kann – Die patentierte Spechthalsregulierung von Mühle-Glashütte

Das Ziel einer jeden Uhr ist es, möglichst genau die Zeit anzuzeigen. Mithilfe anspruchsvoller Feinregulierungen werden Präzision und Zuverlässigkeit eines Zeitmessers optimiert. Mühle-Glashütte beweist mit seiner patentierten und extrem stoßsicheren Spechthalsregulierung besondere technische Finesse. Jedes Mühle Uhrwerk besticht durch diese unverwechselbare Feinregulierung und garantiert eine zuverlässige Reglage unter den widrigsten Einsatzbedingungen.

Gerade die Modelle des S.A.R. Flieger-Chronographen für die Marine-Rettungsflieger oder der bekannte S.A.R. Rescue-Timer, angefertigt für die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), zeigen im täglichen Einsatz auf dem Wasser und in der Luft, dass sie zuverlässige Partner sind. Damit die Zeitmesser gegen widrige Wetterbedingungen und Belastungen gewappnet sind, benötigen sie ein stabiles Gehäuse und ein außergewöhnliches Uhrwerk.

Muehle-Glashuette SAR Rescue-Timer M1-41-03-KB 1750 EuroDarum entwickelte Mühle-Glashütte bereits 2003 die patentierte Spechthalsregulierung, die ihren Namen der charakteristisch geformten Feder verdankt, die den Rückerzeiger gegen die Feinregulierschraube drückt. Die Feder gleicht von der Form her dem Hals und Kopf eines Spechtes. Dadurch kann sie in eine halbkreisförmige Vertiefung des Spechthalszeigers (in Analogie zur Spechthalsfeder wird der Rückerzeiger bei Mühle Spechthalszeiger genannt) eingreifen – und diesen sicher in seiner Position fixieren.

Im Vergleich zur Schwanenhalsregulierung wird der Rückerzeiger also nicht nur seitlich gegen die Feinregulierschraube gedrückt, sondern zeitgleich auch nach unten auf den Unruhkloben. Dadurch hält die Spechthalsregulierung auch stärkeren Erschütterungen stand – während es bei herkömmlichen Feinregulierungen durchaus passieren kann, dass der Rückerzeiger bei einem heftigeren Stoß zwischen Feinregulierschraube und Gegendruckfeder nach oben springt.

Muehle-Glashuette_Spechthalsregulierung_ImageDie spezielle Form der Spechthalsfeder ist in erster Linie durch ihre Funktion bedingt und macht die Feinregulierung unverwechselbar. Die Regulierung der Uhr erfolgt dann wie üblich durch das Verdrehen der Feinregulierschraube. Dadurch wird der Spechthalszeiger bewegt und die wirksame Länge der Unruhspirale verlängert oder verkürzt. Der eigentümliche Schwung der Spechthalsfeder ermöglicht dabei ein besonders präzises Regulieren der Uhr.

Die Bauteile für die Spechthalsregulierung fertigt und vollendet Mühle-Glashütte im eigenen Haus. Dies gilt auch für die Unruhkloben, auf denen die Spechthalsfedern verschraubt werden. Letztere werden bei einigen Uhrenmodellen zusätzlich mit einer Klemmschraube versehen, welche die Feinregulierschraube fixiert.

Muehle-Glashuette - Spechthalsregulierung im WerkDie patentierte Spechthalsregulierung ist ein fester Bestandteil in den Uhrwerken von Mühle-Glashütte. Anfangs für die besonderen Belastungen und Anforderungen der Einsatzbedingungen geschaffen, wurde die exquisite Feinregulierung nahezu in alle Uhren von Mühle-Glashütte integriert. Die Kollektion bis hin zu den Manufakturmodellen der Kollektion R. Mühle und Sohn garantiert dank dem außergewöhnlichen technischen Detail ein exaktes Zeitmaß in allen Lebenslagen.

NOMOS Glashütte zeigt den Fahrgästen der Deutschen Bahn die Zeit an – April,April !

Basel/Berlin  – Auf der weltgrößten Uhrenmesse Baselworld gibt der deutsche Uhrenhersteller NOMOS Glashütte eine Kooperation mit der Deutschen Bahn bekannt.

Die nach den Prinzipien des Werkbund gestaltete und hergestellte NOMOS Tangente wird wegen ihrem klaren und zeitlosen Design oft auch als „Bahnhofsuhr“ bezeichnet. Das Design der Bahnhofsuhren in Europa orientiert sich jedoch bis heute an der vom Gestalter Hans Hilfiker 1944 entworfenen Schweizer Bahnhofsuhr. Auch die Deutsche Bahn AG hat das Schweizer Design im Grundsatz beibehalten. Jetzt soll aber frisches Design „Made in Germany“ in die Bahnhöfe der Deutschen Bahn einziehen.

Zukünftig wird die vom Berliner Designer Mark Braun entworfene NOMOS Metro die Grundlage für die neuen Bahnhofsuhren der Deutschen Bahn sein. Dies haben heute in Basel Oliver Schumacher, Leiter Kommunikation der Deutschen Bahn AG und Roland Schwertner, Gründer der NOMOS Glashütte, bekanntgegeben. „Mit dem modernen, luftigen Design der NOMOS Metro geben wir unseren Bahnhöfen ein freundlicheres Gesicht und können unseren Kunden mehr Funktionalität bieten,“ so Oliver Schumacher.

„Gerade haben wir uns mit unserem „NOMOS Swing-System“ unabhängig von der Zulieferung der Schweizer Swatch Group gemacht,“ sagt Roland Schwertner. „Und so freut es uns sehr, dass die Deutsche Bahn dem Schweizer Design nach 70 Jahren den Rücken kehrt und auf ein modernes Design unserer Agentur Berlinerblau aus der Hauptstadt Berlin setzt. Unser Firmensitz in Glashütte befindet sich im alten Bahnhof und so haben wir schon immer einen engen Bezug zum Thema „Bahn“. Durch die Präsenz auf allen deutschen Bahnhöfen wird NOMOS seinen Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen, da täglich Millionen von Fahrgästen unsere Uhren sehen.“

Berlinerblau, die hauseigene NOMOS-Agentur zwei Autostunden nördlich von Glashütte, verantwortet seit 2001 die Marke des Uhrenherstellers: Das gut 25-köpfige Team
um Judith Borowski kümmert sich in der Kunst- und Design-Hauptstadt Berlin um die Gestaltung von NOMOS-Uhren, -Verpackungen, -Ladeneinrichtungen und auch um alle Fragen der Kommunikation.


Als erste Bahnhöfe wurden heute der Badische Bahnhof in Basel, der, obwohl er sich auf Schweizer Territorium befindet, von der deutschen Bahn betrieben wird, und der Berliner Hauptbahnhof mit Uhren im NOMOS Metro Design ausgestattet.

 „Der Berliner Hauptbahnhof hat mich beim Design der NOMOS Metro inspiriert,“ verrät Mark Braun, Leiter 3-D-Design-Abteilung. „ Die mintgrünen Farbelemente orientieren sich an der grünen Farbe der Glasfassade des Bahnhofs. Deshalb bin ich sehr stolz darauf, dass sich die Deutsche Bahn für mein Design bei der Auswahl zur neunen Bahnhofsuhr entschieden hat. Ausschlaggebend war auch, dass in diesem Design mehrere Funktionen vereint sind. Neben der Uhrzeit wird zukünftig auch das Datum mit angezeigt. Die Zusammenarbeit mit der Bahn zeigt auch, wie vielseitig das Design der „Metro“ ist. Die Universalanzeige der Uhr informiert den Träger der mechanischen Armbanduhr über die Gangreserve. Bei den Bahnhofsuhren dient sie dazu, anzugeben, wie lange es noch dauert, bis der nächste Zug abfährt. Bei der batteriebetrieben Wanduhr kann der Kunde sehr leicht sehen, ob die Batterie noch genügend Ladung hat, oder ob sie ausgewechselt werden muss.“


Die NOMOS Metro wird ab Sommer auch im BahnShop 1435 (www.bahnshop.de) angeboten. Dort gibt es dann auch die spezielle NOMOS Metro Wanduhr in der Deutsch Bahn Edition. Diese hat in Anlehnung an den Durchmesser der Metro von 37mm einen Durchmesser von 37 cm. Ihr Gehäuse besteht aus massivem Aluminium, das aus recycelten Aussenhüllen von ICE Zügen gewonnen wird.

Update 2.4.2014: Natürlich handelte es sich bei der Meldung um einen Aprilscherz, aber vielleicht dankt man mal über eine  NOMOS Wanduhr nach, das wäre doch ein schöner Wohnzimmerschmuck.

 

 

 

 

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Konkurrenz für «Baselworld» aus Deutschland | Schweizer Radio DRS

Die Basler Uhren- und Schmuckmesse erhält Konkurrenz: Ab 2014 soll in Freiburg zeitgleich zur «Baselworld» eine Schmuckmesse mit dreihundert Ausstellern stattfinden. Veranstaltet wird sie vom Konzern UBM aus Hongkong.

Konkurrenz für «Baselworld» aus Deutschland | Schweizer Radio DRS.