Exklusiv für die Neuheiten 2019: Der Mühle Jubiläums-Rotor

150. Jubiläum der Firmengründung durch Robert Mühle, 25 Jahre Nautische Instrumente Mühle-Glashütte: Die neuen Mühle-Uhren für 2019 besitzen einen Rotor mit einem blau eloxierten Mittelsegment aus Aluminium und einer Jubiläums-Gravur.

Seit fünf Generationen steht der Name „Mühle“ für Präzision und das präzise Messen. Den Grundstein dafür legt Robert Mühle im Jahr 1869. Nach seiner Ausbildung in der Uhrenmanufaktur von Moritz Großmann gründet er in Glashütte ein eigenes Unternehmen und stellt zunächst Messinstrumente für Uhrmacher und später auch Tachometer, Drehzahlmesser und Autouhren her.

Über die Jahre hinweg ist die Leidenschaft für das präzise Messen regelrecht zu einer Familien-Tradition geworden, als sich in vierter Generation die Ausrichtung des heutigen Unternehmens herausbildet: Seit 1994 fertigt Mühle-Glashütte Schiffsuhren und Marinechronometer – und heute vor allem auch hochwertige mechanische Armbanduhren. In diesen kommt jetzt der neue Jubiläums-Rotor zum Einsatz. Die Sonderedition des Mühle-Rotors ist auf Modelle beschränkt, die 2019 neu vorgestellt und gleichzeitig auch in diesem Jahr gefertigt werden. Dabei handelt es sich zunächst um die Panova Grün und die Teutonia IV Mondphase. Auch die neuen Uhren, die vom 21. bis 26. März auf der Baselworld vorgestellt werden, erhalten den zeitlich limitierten Jubiläums-Rotor.

Dieser besitzt im Vergleich zum regulären Mühle-Rotor ein Mittelsegment aus Aluminium. Das Leichtmetall kommt bei Rotoren sehr selten zum Einsatz. Aus dem Rohmaterial werden die Mittelsegmente aufwändig bei Mühle-Glashütte hergestellt, was auf den hauseigenen CNC-Bearbeitungszentren geschieht. Aus unbearbeiteten Aluminium-Grundträgern formen sie Schritt für Schritt die Rohlinge, die anschließend in der Finissage für das Eloxieren vorbereitet werden. Beim Eloxieren erhalten die Mittelsegmente ihre blaue Färbung, indem die Oberfläche des Aluminiums in eine härtere und korrosionsbeständige Oxidschicht umgewandelt wird. Die Gravuren werden abschließend per Laser in das Rotorblatt eingraviert und beziehen sich auf das Doppel-Jubiläum, das Mühle-Glashütte in diesem Jahr feiert. Wie der bisher bekannte Mühle-Rotor wird das Mittelsegment des Jubiläums-Rotors mit einem speziellen Schwermetallhalbreifen versehen. Dieser wird je nach Uhrwerk mit vier bzw. fünf goldfarbenen Nieten an den äußeren Umfang des Mittelsegments genietet. Beides wird schließlich über ein reibungsarm funktionierendes Kugellager mit dem Uhrwerk verbunden und kann das Federhaus so besonders effizient aufziehen.