Der Mond ist eine Scheibe: Die neue Mühle Teutonia IV Mondphase

Das Mühle-Highlight auf der Inhorgenta 2019: Das unabhängige Glashütter Familienunter­nehmen Mühle-Glashütte stellt seinen ersten Zeitmesser mit Mondphasenanzeige vor.

50 Jahre Mondlandung hin oder her: Für alle, die auch bei diesem Thema anders ticken, gibt es noch so viel Spannendes über den Mond zu berichten. Dass er sich in den letzten 50 Jahren fast zwei Meter von der Erde entfernt hat und sich irgendwann ganz von ihr lösen wird, zum Beispiel. Oder dass es jetzt eine neue Teutonia von Mühle-Glashütte gibt, die den Mond in einem Fenster bei sechs Uhr für alle Ewigkeit einfängt.

Unter dem speziell geformten Fenster des Zifferblatts dreht sich dazu eine rund zehn Millimeter messenden Mondscheibe in 59 Tagen einmal um sich selbst. Das Abbild des Mondes ist darauf gleich zweimal zu finden. So kann die rund 29,5 Tage dauernde Lunation von Neumond über Vollmond zu Neumond in realistischen Ein-Tages-Schritten angezeigt werden.

Auch das Erscheinungsbild des Mondes selbst wird sehr realistisch dargestellt. Denn bei der Gestaltung seiner Mondscheibe hat Mühle-Glashütte die kleinen und großen Krater des rund 384.000 Kilometer entfernten Vorbilds liebevoll nachgeahmt. Der umgebende Nachthimmel zeigt sich in dunklem Mühle-Blau und wird mit zahlreichen kleinen Sternen aufgehellt.

Umrahmt wird die Mondphasen-Anzeige von einem weißen Zifferblatt mit applizierten Indizes und einer klar gezeichneten Minuterie mit kleinen blauen Sekunden- bzw. Minutenziffern. Ebenfalls in Blau sind die lancette-förmigen Zeiger für Stunde und Minute sowie der Sekundenzeiger gehalten. Deren Längen sind perfekt auf die einzelnen Zeitskalen abgestimmt.

Das Gehäuse zeigt sich von gleichfalls hoher Qualität. Teutonia-typisch ist sein Mittelteil mit dem gewohnten senkrechten Schliff versehen, der von Hand aufgebracht wird. Die Oberseiten der volutenförmigen Hörner werden poliert und präsentieren sich damit in schöner Harmonie mit der neu gestalteten, geradlinigen Lünette, die hervorragend zum cleanen Erscheinungsbild der Teutonia IV Mondphase passt. Im Innern des bis 10 bar wasserdichten Gehäuses tickt ein zuverlässiges automatisches Uhrwerk.

Das SW 280-1 in der Version Mühle wird neben der eigens für Mühle-Glashütte gefertigten Mondscheibe mit dem blau eloxierten Jubiläums-Rotor und der patentierten, besonders stoßsicheren Spechthalsregulierung ausgestattet. Darüber hinaus wird das Uhrwerk nach der sorgfältigen Veredelung und Montage der Werkteile in sechs Lagen geprüft und so reguliert, dass seine Gangwerte zwischen 0 und +8 Sekunden/Tag liegen. Die Reguliervorgabe orientiert sich an der Chronometernorm – soll vor allem jedoch dafür sorgen, dass die Teutonia IV Mondphase bei der Anzeige für Stunden, Minuten und Sekunden nicht nach dem Mond geht. Schließlich soll kein Träger einer Mühle-Uhr aufgrund seiner Uhr zu spät kommen.

Technische Daten:

Uhrwerk: SW 280-1, Automatik; Version Mühle mit patentierter Spechthalsregulierung, blau eloxiertem Jubiläums-Rotor und charakteristischen Oberflächenveredelungen. Sekundenstopp. Schnellkorrektur für Datum und Mondphase. 38 h Gangreserve.

Gehäuse: Edelstahl geschliffen/poliert. Gewölbtes und entspiegeltes Saphirglas. Boden mit Sichtfenster. Verschraubte Krone. Ø 41,0 mm; H 12,6 mm. Wasserdicht bis 10 bar. Edelstahlband oder Lederband mit Doppelfaltschließe aus Edelstahl. Bandstege verschraubt.

Zifferblatt: Farbe Weiß. Applizierte Indizes. Gebläute Zeiger.

Preis: 2.300,- Euro mit Lederband; 2.400,- Euro mit Edelstahlband.

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Exklusiv für die Neuheiten 2019: Der Mühle Jubiläums-Rotor

150. Jubiläum der Firmengründung durch Robert Mühle, 25 Jahre Nautische Instrumente Mühle-Glashütte: Die neuen Mühle-Uhren für 2019 besitzen einen Rotor mit einem blau eloxierten Mittelsegment aus Aluminium und einer Jubiläums-Gravur.

Seit fünf Generationen steht der Name „Mühle“ für Präzision und das präzise Messen. Den Grundstein dafür legt Robert Mühle im Jahr 1869. Nach seiner Ausbildung in der Uhrenmanufaktur von Moritz Großmann gründet er in Glashütte ein eigenes Unternehmen und stellt zunächst Messinstrumente für Uhrmacher und später auch Tachometer, Drehzahlmesser und Autouhren her.

Über die Jahre hinweg ist die Leidenschaft für das präzise Messen regelrecht zu einer Familien-Tradition geworden, als sich in vierter Generation die Ausrichtung des heutigen Unternehmens herausbildet: Seit 1994 fertigt Mühle-Glashütte Schiffsuhren und Marinechronometer – und heute vor allem auch hochwertige mechanische Armbanduhren. In diesen kommt jetzt der neue Jubiläums-Rotor zum Einsatz. Die Sonderedition des Mühle-Rotors ist auf Modelle beschränkt, die 2019 neu vorgestellt und gleichzeitig auch in diesem Jahr gefertigt werden. Dabei handelt es sich zunächst um die Panova Grün und die Teutonia IV Mondphase. Auch die neuen Uhren, die vom 21. bis 26. März auf der Baselworld vorgestellt werden, erhalten den zeitlich limitierten Jubiläums-Rotor.

Dieser besitzt im Vergleich zum regulären Mühle-Rotor ein Mittelsegment aus Aluminium. Das Leichtmetall kommt bei Rotoren sehr selten zum Einsatz. Aus dem Rohmaterial werden die Mittelsegmente aufwändig bei Mühle-Glashütte hergestellt, was auf den hauseigenen CNC-Bearbeitungszentren geschieht. Aus unbearbeiteten Aluminium-Grundträgern formen sie Schritt für Schritt die Rohlinge, die anschließend in der Finissage für das Eloxieren vorbereitet werden. Beim Eloxieren erhalten die Mittelsegmente ihre blaue Färbung, indem die Oberfläche des Aluminiums in eine härtere und korrosionsbeständige Oxidschicht umgewandelt wird. Die Gravuren werden abschließend per Laser in das Rotorblatt eingraviert und beziehen sich auf das Doppel-Jubiläum, das Mühle-Glashütte in diesem Jahr feiert. Wie der bisher bekannte Mühle-Rotor wird das Mittelsegment des Jubiläums-Rotors mit einem speziellen Schwermetallhalbreifen versehen. Dieser wird je nach Uhrwerk mit vier bzw. fünf goldfarbenen Nieten an den äußeren Umfang des Mittelsegments genietet. Beides wird schließlich über ein reibungsarm funktionierendes Kugellager mit dem Uhrwerk verbunden und kann das Federhaus so besonders effizient aufziehen.

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Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus

Zum 100-jährigen Jubiläum des Bauhauses präsentiert Junghans eine Automatikuhr, die schlichter und doch vielsagender nicht sein könnte. Die max bill Automatic verkörpert als klassische Dreizeigeruhr, ganz im Sinne des Produktgestalters Max Bill, die Reduktion auf das absolut Wesentliche – die gute Ablesbarkeit der Zeit.

Max Bill selbst studierte am Bauhaus, das vor genau 100 Jahren gegründet wurde. Seinen ersten Eindruck, als er 1927 nach Dessau ging und das Bauhaus-Gebäude sah, beschreibt er selbst als „etwas nie gesehenes: weisse wände und grosse dunkle glasfassaden, dazu im vordergrund das studentenhaus mit den balkontüren als mennigrote akzente.“ Dieses beeindruckende Gefühl, das das Bauhaus in Max Bill auslöste, zeigt sich 2019 in der auf 1.000 Stück limitierten Junghans max bill Automatic. Eine Uhr, die den Bauhaus-Grundgedanken in sich trägt. Das matt versilberte Zifferblatt erinnert an die weißen Wände des Gebäudes in Dessau, das anthrazitfarbene Gehäuse steht für dessen beeindruckende Fassade. Und das graue Band – gestaltet in der Farbe der Architekten – ist angelehnt an das Bau-Element des Bauhauses: Beton.

Die roten Zeiger, die dank ihrer klaren und schlichten Form eine perfekte Ablesbarkeit garantieren, spiegeln die Farbgestaltung der bekannten roten Tür des Bauhauses in Dessau wider. Ein Farbton, der noch auffälliger in der roten Datumsscheibe wiederzufinden ist. Für Liebhaber und Kenner des Bauhauses ist die Rückseite der Uhr eine wahre Zeitreise.

Imposant zeigt sich auf dem Glasboden das Bauhaus-Gebäude mit seiner großen Fensterfront – und ermöglicht zugleich durch diese geschichtsträchtigen Fenster einen Blick auf das mechanische Werk. Auch hier setzt Rot einen farbigen Akzent – so wie auf der bekannten roten Tür des Bauhaus-Gebäudes selbst.

Die Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus – Ausdruck von 100 Jahren Design-Geschichte.

Technische Daten:

Werk: Automatikwerk J800.1 mit einer Gangreserve von 38 Stunden
Gehäuse: Edelstahl anthrazit-matt PVD-beschichtet, Ø 38,0 mm, Höhe 9,7 mm, gewölbtes und beidseitig entspiegeltes Saphirglas, 4-fach verschraubter und mit dem Bauhaus-Motiv bedruckter Sichtboden, der partiell Einblicke auf das Werk gewährt Zifferblatt: matt versilbertes Zifferblatt, Leuchtpunkte
Zeiger: Zeiger mit umweltfreundlicher Superluminova-Leuchtmasse
Armband: raues Kalbslederband mit Dornschließe PVD-beschichtet
Wasserdichtheit: bis 3 bar
Besonderheit: Datumsscheibe und Leuchtmasse in Rot
Limitierung: 1000 Stück
Preis: 1.224,– € UVP

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Die Mühle-Uhr für Grünseher: Die neue Panova Grün

Alles im Leben kann man von zwei Seiten betrachten: Die einen wandern an einem schönen Frühlingstag durchs frisch ergrünte Erzgebirge – doch jeder noch so kleine Stein unter den stabilen Wanderschuhen stört sie. Die anderen sind an einem nebligen Novembermorgen unterwegs und freuen sich daran, wie schön der dichte Nebel das flauschig grüne Moos der Felsen mit feinen Tröpfchen benetzt.

Ein kleines Stückchen Moos, ein stetiger Hoffnungsschimmer für alle Lebenslagen möchte die neue Panova Grün für ihren Träger sein. Dafür sorgt auf den ersten Blick der feine Kreisschliff ihres grünen Zifferblatts. Er spielt mit dem Licht, spiegelt es in verschiedenen Nuancen wider und öffnet dem Betrachter den Blick für die schönen Seiten des Lebens.

Dass dies immer ungetrübt möglich ist, erlaubt das kratzfeste und entspiegelte Saphirglas des hochwertigen Edelstahlgehäuses. Letzteres ist nicht nur bis 10 bar wasserdicht, sondern verfügt auch über eine verschraubte Krone und ein robustes Textilband. Das alles macht die Panova Grün zu einem höchst alltagstauglichen Zeitmesser, dem weder Wind und Wetter noch Gebirgsbäche und Nebel etwas anhaben können.

Damit auch unter dem Zifferblatt alles im grünen Bereich ist, besitzt die Panova Grün ein bewährtes SW 200-1 in der Version Mühle. Dieses wird neben dem Mühle Jubiläums-Rotor mit der patentierten, besonders stoßsicheren Spechthalsregulierung ausgestattet. Nach der sorgfältigen Veredelung und Montage der Werkteile wird das Uhrwerk zudem in sechs Lagen geprüft und so reguliert, dass seine Gangwerte zwischen 0 und +8 Sekunden/Tag liegen. Diese hauseigene Reguliervorgabe orientiert sich zum einen an der Chronometernorm, zum anderen soll so ein Nachgehen der Uhr vermieden werden. Denn kein Träger einer Mühle-Uhr soll aufgrund seiner Uhr zu spät kommen.

Bei allem uhrmacherischen Aufwand und hochwertiger Ausstattung punktet die neue Panova Grün wie ihr Vorgänger mit einer perfekten Watch-Life-Balance. So ist sie für Grünschnäbel in Sachen mechanischer Zeitmessung ebenso interessant wie für routinierte Uhrensammler, die mehr Wert auf ausgedehnte Wanderungen als auf ausgedehnte Überstunden legen. Damit wird die Panova Grün auch ihrem Namen gerecht. Denn sie hilft ihrem Träger nicht nur, den Überblick bzw. den Blick für das Wesentliche im Leben zu behalten – sondern auch den für sich richtigen Weg gehen zu können. Genau das drückt der Name „Panova“ aus, dem die Worte „Panorama“ für den Aus-/Weitblick und „Via“ für den Weg zugrunde liegen.

Technische Daten:

Uhrwerk: SW 200-1, Automatik; Version Mühle mit patentierter Spechthalsregulierung, blau eloxiertem Jubiläums-Rotor und charakteristischen Oberflächenveredelungen. Sekundenstopp. 38 h Gangreserve.

Gehäuse: Edelstahl gebürstet. Entspiegeltes Saphirglas. Verschraubte Krone. Ø 40,0 mm; H 10,4 mm. Wasserdicht bis 10 bar. Textil- oder Lederband mit Dornschließe aus Edelstahl.

Zifferblatt: Farbe Grün. Stundenmarkierungen und Zeiger mit Super-LumiNova belegt.

Armband: cognacfarbenes Lederband oder olivgrünes Canvasband.

Preis: 1.000,- Euro (mit Textil- oder Lederband) UVP

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Junghans mit positivem Geschäftsjahr 2018

Auch im 10. Jahr in Folge nach der Übernahme durch die Familie Steim schreibt die Uhrenfabrik aus Schramberg schwarze Zahlen. In einem bewegten Jahr 2018, das von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt war.

Die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG schreibt auch 2018 schwarze Zahlen und setzt mit einem Umsatz in Höhe von knapp 22 Mio. Euro die stabile Entwicklung der letzten Jahre fort. Auf den für Junghans wichtigen deutschen, österreichischen und schweizerischen Märkten konnte das Traditionsunternehmen aus dem Schwarzwald das positive Vorjahresergebnis im Einzelhandel bestätigen.

Für den mutigen und für die Positionierung der Marke enorm wichtigen Schritt, sich aus den Warenhäusern zurückzuziehen, erhielt das Unternehmen viel Zuspruch aus dem Einzelhandel. Trotz konstant guter Verkaufszahlen des stationären Fachhandels im Jahr 2018 konnten die durch den Rückzug entstandenen Umsatzeinbußen nicht gänzlich kompensiert werden.

In den internationalen Märkten wiederum kann Junghans ein Umsatzplus von 9,4 % verzeichnen. Mit Zuwächsen in den USA, China, Hongkong und den Beneluxstaaten setzt das Unternehmen außerdem die konsequente Internationalisierung fort. Nachdem 2017 eine neue strategische Part- nerschaft für den bedeutenden amerikanischen Markt geschlossen worden war, hat Junghans nun auch in Indien einen neuen Distributor. Die Mitarbeiterzahl in Schramberg lag 2018 bei 114.

Der Tradition verpflichtet

Das Jahr 2018 war für Junghans von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt. Strategisch wichtig für die Stärkung des Fachhandels war im Jahr 2018 die Einführung der Markenbotschafterschulung im Rahmen der Junghans-Akademie. Ein Konzept des Schramberger Traditionsunternehmens, das intensive Verkaufsschulungen für den Fachhandel beinhaltet, um die Handelskompetenz zu erhöhen und das Markenerlebnis im Verkaufsgespräch zu intensivieren. Damit wurde das Vertrauen in die Marke selbst erhöht und die nachhaltige Verbindung zwischen Handel und Marke gefestigt.

Am Standort in Schramberg wurde 2018 der historische Terrassenbau, ein Wahrzeichen von Junghans, als Museum neu eröffnet. In dem neunstöckigen architektonischen Meisterwerk von Philipp Jakob Manz befindet sich heute, nach aufwendiger denkmalgerechter Sanierung, das Junghans Terrassenbau Museum. Es dokumentiert die Geschichte der Uhrenherstellung im Schwarzwald auf einem historischen Rundgang.

Ebenfalls 2018 hat Junghans, nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit, eine neue Funkwerkegeneration vorgestellt. Nachdem man bereits in den 1990er Jahren die erste Funkarmbanduhr der Welt präsentiert hatte, stärkt der Pionier der Funktechnologie erneut die Produktion am Standort in Schramberg und die Kompetenz im Funkuhrenbereich. Mit den neuen Modellen Meis- ter MEGA und max bill MEGA gelingt es Junghans, Uhrenklassiker mit 30 Jahren Know-how in der Funktechnologie zu verbinden. Die neue Technologie ermöglicht zudem in Regionen ohne Funk- empfang die Uhrzeit mit einer App über das Smartphone zur synchronisieren.

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Orange ist das neue Grün – Glashütte Original präsentiert neue Jahresedition der Sixties und Sixties Panoramadatum

Sie setzt das legendäre Design der 1960er-Jahre in Szene und verkörpert die Glashütter Uhrmacherkunst, deren Tradition seit 1845 gepflegt wird. Die Sixties ist jedoch alles andere als ein Zeitmesser für Nostalgiker so lebendig und extravagant, wie sie sich dem modernen Zeitgeist verschreibt. Erst 2018 war die beliebte Linie um eine aufsehenerregende Jahresedition ergänzt worden. Die faszinierenden grünen Varianten begeisterten Uhren- und Designfreunde in aller Welt. Glashütte Original sorgt nun für eine spannende Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte: Als Jahresedition 2019 präsentiert die sächsische Manufaktur die Sixties und die Sixties Panoramadatum in facettenreichem Orange.

Die markanten Dégradé-Zifferblätter der Neuheiten leuchten wie das bewegte Jahrzehnt, das der Uhr ihren Namen gibt. In den 1960er-Jahren veränderte sich die Welt rasant, geprägt von kühnen Visionären, ungekannter Freiheit und mutigen Ideen in Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Bis heute inspiriert diese lebhafte Dekade Künstler, Designer, Musiker und die Uhrmacher von Glashütte Original.

Unverkennbarer Stil dank filigraner Handarbeit

Die neuen orangefarbenen Sixties und Sixties Panoramadatum unterstreichen den unverkennbaren Retro-Chic der Linie. So präsentiert sich das Antlitz der Uhr in der charakteristischen Wölbung, vom Zifferblatt über die Zeiger bis zum beidseitig entspiegelten Saphirglas. Für harmonische Akzente sorgen die arabischen Ziffern, die mit Diamant eingeschnittenen Indexe sowie die von Hand aufgebrachten Stundenpunkte und Zeigermarkierungen aus Super-LumiNova.

Eigenwillig und doch stilvoll das gilt nicht nur für die Details, sondern für das gesamte Zifferblatt. Ausgehend vom goldenen Gelb im Zentrum zieht sich die Farbe über die gewölbte Oberfläche, bevor sie über leuchtendes Orange und Rot bis zum Schwarz des Randes changiert. So strahlt die Uhr Lebendigkeit, Wärme und Energie aus.

Für diesen effektvollen Verlauf verschiedener Schattierungen, genannt Dégradé, sorgen die Experten in Glashütte Originals hauseigener Zifferblattmanufaktur in Pforzheim. Nachdem sie das Zifferblatt zunächst golden galvanisiert haben, lackieren sie es in mehreren Durchgängen behutsam in roter und schwarzer Farbe. Durch diese filigrane Handarbeit entsteht ein individueller Farbverlauf, der jedes Zifferblatt zu einem Unikat macht. Zum Abschluss werden die Zifferblätter im Ofen erhitzt, um die Farben einzubrennen.

Eine einprägsame Geschichte

Die Sixties entfaltet ihre Anziehungskraft jedoch nicht allein durch ihr Farbenspiel. Auch die Struktur ihrer Oberfläche erzählt eine besondere Geschichte. Das reliefförmige Muster entsteht durch originale Werkzeuge und Methoden aus den Sechzigern. Jeder Zifferblattrohling erhält seine Prägung mit Hilfe einer 60-Tonnen-Presse, die bereits zu jener Zeit in der Pforzheimer Zifferblattmanufaktur im Einsatz war. Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lieferte Pforzheim in den 1960er Jahren auch Zifferblätter für die Spezimatic nach Glashütte. Diese Partnerschaft begann vor über 50 Jahren und mündete 2012 in die Eingliederung der Zifferblattmanufaktur in die Manufaktur Glashütte Original. Ihr innovativer Geist prägt die Entwicklung der Sixties-Linie heute wieder maßgeblich auf jedem einzelnen Zifferblatt.

Angetrieben werden die neuen Zeitmesser vom hausintern entwickelten automatischen Manufakturkaliber 39-47 bzw. 39-52. Es präsentiert sich jeweils in einem polierten Edelstahlgehäuse, das im Durchmesser beim Drei-Zeiger-Modell 39 Millimeter und beim Modell mit Panoramadatum 42 Millimeter misst. Ein braunes Louisiana-Alligator-Lederband mit Dornschließe rundet das Design ab. Die Sixties und die Sixties Panoramadatum sind als Jahresedition 2019 nur für einen begrenzten Zeitraum in den Glashütte Original Boutiquen und bei ausgewählten Händlern weltweit erhältlich.

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All eyes on Colors – Dugena bringt die Trendfarben 2019 ans Handgelenk

Auf dem Catwalk tonangebend, am Handgelenk ein absoluter Hingucker – die Uhrenmarke Dugena beweist, dass die Trendfarben für das Frühjahr 2019 nicht nur die Fashionwelt begeistern, sondern auch in Verbindung mit Accessoires hervorragend zur Geltung kommen.

Warm und kühl, intensiv und sanft – leuchtende Töne und zarte Nuancen erinnern an die vielfältige Farbenpracht des Frühlings und wischen die letzen Spuren des Winters aus unseren Gedanken.

Das himmelblaue Armband des Modells Festa Femme verströmt die frische Leichtigkeit eines wolkenlosen Märztags, der auf einen ausgiebigen Spaziergang in der Natur einlädt. Dugena kombiniert das zarte Kolorit gekonnt mit einem weißen Zifferblatt, das von einem silberfarbenen Edelstahlgehäuse umrahmt wird. Den absoluten Wow-Faktor hat auch ein weiteres Modell aus der Festa Femme Familie: Hier schmiegt sich das satte Moosgrün des Armbands an ein Edelstahlgehäuse in Roségold – eine harmonische Farbkombination, die uns nicht nur für eine Saison Freude bereitet.

Temperamentvoll, dynamisch und leidenschaftlich – wer Rot und Orange trägt zieht die Aufmerksamkeit gerne auf sich. Die Modelle der Dessau Color Linie präsentieren sich selbstbewusst und eindrucksvoll mit Armbändern in belebendem Rot und feurigem Orange. Diese Uhren verprühen nicht nur positive Energie, sondern sorgen garantiert auch für den ein oder anderen bewundernden Blick auf das Handgelenk ihrer Trägerin.

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UNION GLASHÜTTE – Seris Kleine Sekunde

Einfach nur für sie: Die Seris Kleine Sekunde ist für selbstbewusste, unabhängige Frauen gedacht, die den edlen Charakter und die Sinnlichkeit einer mechanischen Uhr zu schätzen wissen. Hinter dem femininen Design, das dezent genug ist, um Tag für Tag getragen zu werden, verbirgt sich das Geheimnis der Seris: ein hochwertiges Automatikwerk mit 60 Stunden Gangautonomie. Ein sehr privater Luxus – und das perfekte Geschenk an sich selbst.

Mit der Überzeugung, dass auch Damen das Savoir-faire der Uhrmacherkunst zu schätzen wissen, hat Union Glashütte bereits vor über zehn Jahren die Damen-Kollektion Seris kreiert. Mit einigen behutsamen, aber sehr effektvollen Änderungen wurde diese nun auf ein nächsthöheres, modernes Level gehievt. Das Design der neuen Seris setzt auf einen deutlich verjüngten Sleek Look mit einer feinen Krone, dezenten Indexen und betont schlichtem Glattlederbändern.

Das neu gestaltete Zifferblatt besticht durch die couragierte Positionierung des Datums bei 12 Uhr. Dessen kreisförmige Einbettung verweist in Verbindung mit der runden Anzeige der kleinen Sekunde spielerisch auf die (Glücks-)Zahl 8. Blütenblattförmige Zeiger betonen die feminine Seite der Uhr. Trotz der detailverliebten Gestaltung wirkt die Seris keinesfalls überladen, sondern wie eine ganz selbstverständliche Begleiterin für jeden Tag.

Für das sinnliche Erlebnis sorgt das Automatikwerk UNG 28-01. Es besitzt eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden; d.h. selbst wenn die Uhr am Wochenende einmal nicht getragen wird, läuft sie ohne Bewegung verlässlich bis montags weiter. Doch wer möchte eine solche Uhr schon solange ablegen?

Die Seris Kleine Sekunde startet mit drei attraktiven Modellen, darunter eines mit atemberaubendem schwarzem Perlmuttzifferblatt, eine elegante Variante mit champagnerfarbenem Zifferblatt und Sonnenschliffdekor sowie einer Version, die mit ihrem mattweißem Zifferblatt und dem taupefarbenem Kalbslederband auf subtile Weise raffiniert wirkt.

Die Uhren haben einen Durchmesser von 36mm. Das Edelstahlgehäuse ist bis 5 bar wasserdicht und hat ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Die Version mit dem Perlmuttzifferblatt kostet 1.850,00 €, die anderen Versionen haben einen unverbindlichen Verkaufspreis von 1.700,00 €.

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Defacto Mono, Dialog und Struktur Superluminova

Die Modelle Mono, Dialog und Struktur sind jetzt auch mit Zeigern, die mir Superluminova belegt sind erhältlich. Dies erhöht die Ablesbarkeit dieser puristischen Uhrenmodelle noch mehr.

Defakto Mono Superlumonova

Mit der Einzeigeruhr Defakto Mono mit Leuchtzeiger wird die Zeit zum Freund. Als erstes fällt Ihr klares Erscheinungsbild ins Auge. Durch Ihre besondere Zeitdarstellung ist die Einzeigeruhr sehr aufgeräumt – eine Bewegung des Zeigers ist im Jetzt nicht wahrnehmbar. Dies bewirkt eine gewisse Deutungshoheit gegenüber der Zeit beim Träger. Anhand des allein stehenden, feinen, mit Leuchtmaße beschichtetem Stundenzeigers und der in identischer Strichstärke angelegten, in 5 Minuten skalierten Indexierung des Zifferblatts lässt sich die Zeit intuitiv auf etwa 2-3 Minuten genau ablesen. Die Länge der jeweiligen fünf, fünfzehn und 60 Minuten Markierungen verdoppelt sich im Sinne einer deutlichen Ablesbarkeit nach Rangordnung. Das flache, nur 6,6mm hohe Edelstahlgehäuse gibt der Uhr eine besondere Leichtigkeit, sorgt für einen zurückhaltenden Auftritt am Handgelenk und gibt dem Design den nötigen Platz ohne dick aufzutragen.

Das bewährte Swiss Made Ronda 712 Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar. Störende Reflektionen werden durch das im 40mm breiten Uhrgehäuse verbaute, innen entspiegelte, hochkratzfeste Saphirglas deutlich reduziert. Getragen wird die Uhr am hochwertigen in Deutschland hergestellten Defakto Rindlederarmband.

Die Uhr verfügt über eine Wasserdichtheit von 50m/5 ATM.

Defakto Dialog Superluminova

Die Zweizeigeruhr Defakto Dialog zeichnet sich durch ihre Flachheit, ihr zurückhaltendes, minimalistisches Design und Ihre deutliche Zeitabbildung aus. Durch Verzicht auf einen großen Sekundenzeiger entsteht ein sehr ausgeglichenes und ruhiges Erscheinungsbild. Die fein gezeichnete Indexierung harmoniert perfekt mit den leichten, vorne gerundeten Zeigern – beide bewirken eine hervorragende Ablesbarkeit der Zeit und sorgen für einen ausgewogenen Auftritt der Uhr. Das 6,6mm flache 40mm Gehäuse ist in poliertem Edelstahl sowie in PVD erhältlich. Das bewährte Swiss Made Ronda 712 Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar.

Defakto Struktur Superluminova

Die puristische gestaltete Dreizeiger-Uhr Defakto Struktur mit Leuchtzeigern zeichnet sich durch ihr flaches 6,6mm Gehäuse, ihre minimalistische, aufgeräumte Gestaltung und ihre genaue Zeitdarstellung mit separierter kleiner Sekunde aus. Die fein gezeichnete Indexierung der Sekunden, Minuten- und Stundenskalierung ist in identischer Strichstärke angelegt. Der ausgewogene, klare Auftritt wird durch die schönen vorne gerundeten Zeiger weiter verstärkt. Die herausgelöste kleine Sekunde dient einer noch genaueren Ablesbarkeit der Zeit und verleit der puristischen Uhr im Detail eine gewisse Lebendigkeit. Das bewährte Swiss Made Ronda 6004.D Quartz-Uhrwerk bietet eine hohe Laufzeit und ist äußerst alltagstauglich und belastbar.

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Laco spiegelt die Geschichte der Marineuhr in neuen Modellen wieder

Mit der neuen Marineuhr kombiniert die Laco Uhrenmanufaktur Funktion und  Design zweier Seefahrt-Klassiker: ihrer Taschenuhr aus den 1940er Jahren und eines Modells, das Besatzungsuhren des U-Bootes „U1“ ähnelt. Handaufzug, Zifferblatt und Gehäuse entsprechen in ihren Grundzügen den  Vorgängern, optisch wurde die moderne Armbanduhr „Made in Germany“ jedoch modifiziert. Glanzpunkt der beiden Varianten Cuxhaven und Bremerhaven ist der besonders große Sichtboden, der den Blick auf das veredelte Werk freigibt. Das Werk Laco 98 basiert auf dem Schweizer ETA 6498.1. Seine veredelten Komponenten wie die gebläuten Schrauben oder verschiedene Zierschliffe kommen durch den Saphirglasboden besonders gut zum Vorschein.

Laco bietet die zwei Neuheiten mit einem Durchmesser von 42,5 mm an: Ein weißes Zifferblatt und ein cremefarbenes Lederarmband zieren die helle Variante „Cuxhaven“, während die dunkle Ausführung „Bremerhaven“ mit schwarzem Zifferblatt und ebenfalls schwarzem Band versehen ist.

Die Namen sind an maritime Städte angelehnt – genau wie bei der Taschenuhr „Wilhelmshaven“. Beide Neuheiten spiegeln vergangene Zeiten wider und erscheinen doch in einem zeitgemäßen Maritim-Look.

Mit der neuen Marineuhr schließt Laco den Kreis und präsentiert eine moderne Armbanduhr, die die Qualitäten der beiden Vorbilder zusammenführt. Sie übernimmt zum Beispiel das robuste Edelstahlgehäuse, die kleine Sekunde bei 6 Uhr, die Belegung von Ziffern und Indexen mit der nachleuchtenden Masse Superluminova C3 und das Handaufzugskaliber.

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