Das perfekte Geschenk fürs Leben: NOMOS Glashütte präsentiert auf der BAselworld 2017 luxuriöse und doch erschwingliche mechanische Manufakturuhren für junge Menschen, die Serie Campus.
Eine Uhr zum Abitur, für Karriere, Weltreise, Studium: Campus heißt das neue Uhren-Trio von NOMOS Glashütte, mit dem die Marke jetzt den Neustart ins Leben, in die Zukunft, in die Welt der Erwachsenen feiert. Denn, so fand man in Glashütte: Mechanische Armbanduhren – jung und doch zeitlos schön, aus bester Manufaktur – sind das ideale Geschenk, diese Zeitenwende zu markieren. Und diese NOMOS-Uhren sind besonders schön: Römische und arabische Ziffern und Indizes wechseln sich auf den mal hellen, mal dunklen Campus-Zifferblättern ab und verleihen den Uhren einen hohen Wiedererkennungswert. Dank blau leuchtendem Superluminova sind die Zeitmesser auch auf Partys und sonst wo im Dunkeln gut les- bar; wasserdicht bis 10 atm, also 100 Meter, kann man mit ihnen auch mal baden gehen. Alle drei Modelle sind mit dem bekannten, extrarobusten NOMOS-Club-Gehäuse aus Edelstahl mit gewölbtem Saphirglas und Stahlboden ausgestattet.
Club Campus, die Version für schmalere Handgelenke, wird in der klassischen Größe von 36 Millimetern mit einem weiß versilberten Zifferblatt vorgestellt. Eine rote Kontur um Stundenindizes und -ziffern bringt Frische, das Band aus grauem Kalbsveloursleder macht Club einen Tick eleganter.
Das männlichere Pendant, Club 38 Campus, unterscheidet sich durch die Größe (38 Millimeter) und ein anthrazitfarbenes Band. Die besonders markante Version der Serie: Club 38 Campus Nacht, ausgestattet mit einem dunklen, rutheniumbeschichteten Zifferblatt. Eine blaue Kontur und anthrazitfarbenes Kalbsvelourslederband lassen dieses Modell besonders erwachsen wirken.
Eigentlich müssten solche Uhren viel mehr kosten. Damit der Begleiter fürs Leben aber auch erschwinglich ist, hat NOMOS Glashütte nachgeholfen: „Wir haben diese Uhren ein bisschen subventioniert“, sagt NOMOS-Chef Uwe Ahrendt, selbst Vater zweier Kinder im Abi-Alter. Er freut sich daher besonders über diese neuen Kunden, für die es, wie er sagt, „am Markt bis dato kein Angebot gibt“. Und das Werk? Im Innern der Serie Campus tickt das bewährte, hochgelobte Manufakturkaliber Alpha – robust, präzise und zuverlässig.
Zum Schluss noch ein Geschenk von NOMOS Glashütte: Eine persönliche Gravur auf dem Stahlboden der Uhr gibt es so dazu – was immer Oma, Opa, Papa, Mama einfallen mag.
Alle Modelle von Club Campus sind ab Ende März im Fachhandel erhältlich.
Es war ein gutes Jahr: Die Nachfrage nach mechanischen Zeitmessern der Manufaktur NOMOS Glashütte wächst konstant weiter. 2016 war das umsatzstärkste und ertragreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Angesichts der aktuellen Situation in der Uhrenbranche, die ein Gesamtminus von 15 Prozent verzeichnet, ist dieses Ergebnis enorm. „Dass es uns in diesen Zeiten so gut geht, freut uns doppelt“, sagt CEO Uwe Ahrendt. Niemand in Deutschland baut so viele mechanische Uhren wie NOMOS Glashütte. 2016 konnte das bis dato vor allem für Handaufzugsuhren bekannte Unternehmen einen neuen Marktbereich eröffnen: mit einer Serie von insgesamt 15 eleganten High-End-Automatikuhren, ausgestattet mit dem hauseigenen und extrem flachen Kaliber DUW 3001.
Das wachsende Unternehmen braucht Platz: Im Glashütter Ortsteil Schlottwitz baut NOMOS gerade ein neues Fertigungsgebäude, danach entsteht ein weiterer, größerer Neubau im Zentrum Glashüttes. Platz auch für neue Mitarbeiter: Knapp 300 sind es mittlerweile. Das Unternehmen hat darüber hinaus zahlreiche Stellen ausgeschrieben und erweitert auch seine Standorte in Berlin und New York.
NOMOS Glashütte verkauft weltweit in über 50 Länder. Deutschland ist nach wie vor der Kernmarkt, doch auch international nimmt die Nachfrage nach Uhren der Marke stark zu: Ein gutes Plus erzielte das Unternehmen 2016 etwa in den Märkten Asiens, in Großbritannien und den USA – die Vereinigten Staaten sind inzwischen zweitstärkster Markt für die Glashütter Manufaktur.
Auch 2017 möchte NOMOS Glashütte mit neuen Produkten überraschen. Und den 25. Geburtstag seiner Klassiker feiern – die bekannten Uhren Tangente, Ludwig, Orion und Tetra sind zusammen nun knapp 100 Jahre alt. Und sonst? „Wir wollen gesund weiter wachsen“, sagt CEO Uwe Ahrendt, „vor allem aber bauen wir immer mehr einfach beste und schöne Uhren.“
Rechtzeitig zum Jahresende bringt NOMOS Glashütte eine neue Uhren-Serie heraus: Metro neomatik, Tangente neomatik und Minimatik – allesamt in schönstem Nachtblau. Drei neue Modelle, die gemeinsam mit Tetra neomatik nacht- blau eine konsequente Gruppe innerhalb der neomatik-Familie bilden.
Blau ist die Farbe der Unendlichkeit, des Himmels, des Meeres. Und Blau ist auch jene Farbe, die in der Glashütter Manufaktur immer öfter das Schwarz verdrängt: weil sie poe- tischer ist, eleganter, raffinierter. Das Äußere der neuen Uhren in Nachtblau passt somit perfekt zu ihrem feinen Inneren: Hier tickt DUW 3001 – jenes superflache Automatikkali- ber, welches erst im Frühjahr in Serie ging. Mit einer Höhe von nur 3,2 Millimetern verleiht es den neuen neomatik-Modellen eine äußerst schlanke und elegante Form und bringt trotz geringer Bauhöhe allerbeste Leistung. Es ist bereits das zehnte hauseigene Werk von NOMOS Glashütte.
Die neuen Modelle gibt es von Oktober an; Tetra neomatik nachtblau wurde bereits auf der diesjährigen Baselworld vorgestellt und ist ab
NOMOS Metro neomatik nachtblau
Gehäuse: Edelstahl, zweiteilig; gewölbtes Saphirglas und Saphirglasboden; Durchmesser 35 mm, Höhe 8,06 mm Werk: DUW 3001 – hauseigenes Manufakturkaliber mit Automatikaufzug; NOMOS Swing-System mit temperaturgebläuter Unruhspirale. Zifferblatt: lackiert, nachtblau; grüner Druck Zeiger: rhodiniert; neon-orange lackierter Sekundenzeiger
Wasserdicht: bis 3 atm Armband: schwarzes Horween Genuine Shell Cordovan, rembordiert und handgenäht, Anstoß 17 mm; NOMOS Bügelschließe Referenznummer: 1110
NOMOS Minimatik nachtblau
Gehäuse: Edelstahl, dreiteilig; gewölbtes Saphirglas und Saphirglasboden; Durchmesser 35,5 mm, Höhe 8,86 mm Werk: DUW 3001 – hauseigenes Manufakturkaliber mit Automatikaufzug; NOMOS Swing-System mit temperaturgebläuter Unruhspirale. Zifferblatt: lackiert, nachtblau; perlierte Stundenindexe, roségold; grüner Druck Zeiger: rhodiniert; neon-orange lackierter Sekundenzeiger
Wasserdicht: bis 3 atm
Armband: schwarzes Horween Genuine Shell Cordovan, rembordiert und handgenäht, Anstoß 17 mm; NOMOS Bügelschließe Referenznummer: 1205
NOMOS Tangente neomatik nachtblau
Gehäuse: Edelstahl, zweiteilig; Saphirglas und Saphirglasboden, Durchmesser 35 mm, Höhe 6,9 mm Werk: DUW 3001 – hauseigenes Manufakturkaliber mit Automatikaufzug; NOMOS Swing-System mit temperaturgebläuter Unruhspirale. Zifferblatt: lackiert, nachtblau; grüner und silberner Druck Zeiger: rhodiniert; neon-orange lackierter Sekundenzeiger Wasserdicht: bis 3 atm Armband: schwarzes Horween Genuine Shell Cordovan, rembordiert und handgenäht, Anstoß 18 mm; NOMOSBügelschließe Referenznummer: 177
In der Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH und der Hochschule Furtwangen (HFU) stellt NOMOS Glashütte die erste Smartwatch „Made in Germany“ mit einem innovativen Energiekonzept als Hybrid einer mechanischen Uhr mit intelligenten digitalen Funktionen vor.
Innovatives Energiekonzept
Die Frage „klassische mechanische Uhr oder moderne Smartwatch ?“ kann seit heute mit „JA“ beantwortet werden. Die NOMOS TangoSmart vereint das Beste aus den beiden Welten und weist Innovationen auf, die die Leistungsfähigkeit des Standortes Deutschland unter Beweis stellen. Angetrieben wird die Uhr vom mechanischen NOMOS Kaliber DUW 3001E. Das „E“ steht dafür, dass der mechanische Aufzug auch die Energie für die elektronischen Funktionen der Uhr liefert. „Unser Rotor Aufzug im Kaliber DUW 3001 ist so effizient, dass schon zwei Stunden Tragen am Tag genügen, um die Aufzugsfeder voll zu spannen. In der rein mechanischen Version des Werkes bleibt der Rotor dann stehen. Die Hybridversion des DUW 3001E lässt den Rotor weiterlaufen und nutzt die weiteren 10 Stunden, die man die Uhr normalerweise am Tag trägt, um eine von Bosch entwickelte, und speziell für den Einsatz in unserer Uhr angepasste Solid State Lithiumzelle zu laden“, so Theodor Prenzel, stellvertretender Leiter der NOMOS-Abteilung für Forschung und Entwicklung – und der Vater des Kalibers DUW 3001.
„Damit erzeugen wir genügend Energie, um das NOMOS neomatik Smartmodul, das anstelle des klassischen Zifferblattes in die Uhr eingebaut wird, zu versorgen. Wir benötigen für die TangoSmart also keine Steckdose, kein Netzteil, keine Ladekabel. Einfaches Tragen der Uhr genügt um sie mit Energie zu versorgen. Und im Notfall kann man sie immer noch über die Krone aufziehen, für den Fall dass man sich selbst zu wenig bewegt hat.“
Displaytechnologie „Made in Germany“ und Sensorik von Bosch
Die Uhr hat nach wie vor mechanisch angetriebene Stunden- und Minutenzeiger, nur der Sekundenzeiger wird digital auf dem Display erzeugt. Somit erfüllt sie selbst in dem sehr unwahrscheinlichen Fall, dass der Akku leer sein sollte, ihre ureigene Funktion eines Zeitanzeigers. Das Zifferblatt besteht aber aus einem speziell von dem im Bayrischen Wald ansässigen Unternehmen Interelectronix entwickelten Display. Dieses ist frei programmierbar und ermöglicht mit einer speziellen Glasoberfläche auch Force Touch zur Steuerungen der intelligenten Funktionen. Die besondere Herausforderung dabei war es, die eigentliche Anzeigefläche von der Glasoberfläche zu trennen, da dazwischen die mechanischen Zeiger der Uhr ihre Kreise drehen. Interelectronix verwendet als oberste Schicht des patentierten ULTRA Glas Film Glas, ein 0,1 mm dickes Micro-Glas aus der militärischen und industriellen Anwendung. Dieses ist komplett unempfindlich gegen mechanisches Verkratzen.
Im einfachsten Fall wird auf dem Display dann ein klassisches NOMOS Zifferblatt dargestellt. „Über eine Funktion werden sich eingefleischte NOMOS Fans dabei besonders freuen. Bisher bietet NOMOS keine Datumsschnellverstellung an. Und so muss man in den kurzen Monaten immer kurbeln, um das Datum auf den aktuellen Stand zu bringen. Beim TangoSmart wird das Datum in klassischer Form auf dem intelligenten Zifferblatt dargestellt. Dabei wird das Datum aus dem GPS Signal ausgelesen und somit hat der Träger immer ein aktuelles Datum in der Anzeige, auch Zeitzonen übergreifend, je nachdem, wo er sich gerade aufhält. „Der TangoSmart hat also einen ewigen Kalender!“ sagt NOMOS Chefkonstrukteur Mirko Heyne.
Über zusätzliche Apps kann natürlich auch eine zweite Uhrzeit, z.B. als Digitalanzeige eingeblendet werden.
Die klassischen Benachrichtigungsfunktionen über neue E-Mails, Terminerinnerungen, Nachrichten, Twitter Tweets, … erfolgen auch über das Display.
Die Elektronik im Smartmodul kommt von Bosch Sensortec und beinhaltet neben der CPU den Connected Device Sensor mit Bluetooth, GPS, Barometer und einen 9-achsen „Absolute Orientation Sensor“ (3-Achsen Beschleunigungssensor, 3-Achsen Gyroskop und 3-Achsen Geomagnetischer Sensor).
Diesem Modulkonzept kommt auch die geringe Bauhöhe des Kaliber DUW 3001 entgegen, denn obwohl das Smartmodul natürlich dicker ist, als ein einfaches Zifferblatt, steht genügend Raum in der klassischen Gehäuseform des Tangomaten zur Verfügung. In einem Gehäuse mit 40 mm Durchmesser und 11mm Höhe kann man alles unterbringen. Dies entspricht dem Gehäuse des NOMOS Tangomat GMT.
Das komplette Smartmodul kann zukünftig gegen ein neueres Modul ausgetauscht werden, wenn verbesserte Technologie zur Verfügung steht. Der mechanische Teil der Uhr wird dabei weiter genutzt. „Wir sind der Nachhaltigkeit in unserer Produktion und unseren Produkten verpflichtet. Dafür wurden wir auch schon mit dem Ökoprofit-Siegel ausgezeichnet. Auch mit unserer ersten intelligenten Hybriduhr TangoSmart wollen wir natürlich diesem Anspruch gerecht werden,“ sagt Uwe Ahnend, Geschäftsführer von NOMOS Glashütte.
Eigene Betriebssoftware – NomOS
In Zusammenarbeit mit der Informatik Fakultät der Hochschule Furtwangen (HFU) ist ein eigenes Betriebssystem für den TangoSmart entstanden, das NomOS (Nomos Operating System). Dieses basiert auf der Intel® IoT Platform. Prof. Dr. Friedbert Kaspar, der Leiter des Labors der Fakultät Informatik, sagt dazu: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir an diesem Projekt mitarbeiten konnten. Gerade Furtwangen hat ja auch eine lange Tradition im Uhrenbau. Diese Geschichte wird in dem, an die Hochschule angeschlossene Furtwanger Uhrenmuseum, auch dokumentiert und lebendig gehalten. Deshalb war es uns eine Ehre, mit unserem Beitrag eine Brücke in die Zukunft der deutschen Uhrenindustrie bauen zu können.“
„Durch den Einsatz der Intel® IoT Platform können wir viele Basisfunktionen für ein Connected Device „out of the box“ nutzen und uns darauf verlassen, dass diese immer weiterentwickelt werden und auf den neusten Stand sind. Außerdem haben wir damit automatisch die Unterstützung für die gängigen Smartphone Plattformen wie Apple iPhone, Andorid und Windows Phone. Somit konnten wir uns darauf fokussieren, wie die spezifischen Anforderungen für die Apps in der Uhr umgesetzt werden. Das NomOS ist das modernste Betriebssystem für eine connected Smartwatch,“ so Kaspar.
NOMOS Cloud – der sichere Cloudservice mitten im Nichts Alle Daten der Uhr werden in eine eigene NOMOS Cloud (http://www.nomoscloud.com/) synchronisiert. Diese wird im Telekom Rechenzentrum in Biere bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt betrieben und ist somit auch 100% „Made in Germany“ und außerhalb des Zugriffs der NSA. Die Nutzer können sich darauf verlassen, dass ihre Daten sicher nach deutschem Recht gespeichert werden.
NOMOS neomatik Smart Band
Die NOMOS TangoSmart wird offiziell auf der Munichtime am 28. Oktober 2016 vorgestellt und in einer 1st Edition noch rechtzeitig zu Weihnachten ausgeliefert. Um die neuen Bosch Sensoren, die Akkus und das NomOS zu testen, hat NOMOS ein spezielles NOMOS neomatik Smart Band in einer limitierten Auflage von 500 Stück hergestellt.
Dieses beinhaltet das NomOS und die Sensoren, hat aber kein Display. Es kann z.B. am rechten Handgelenk getragen werden und wird über einen USB Port geladen und synchronisiert. Die Sensordaten werden in der NOMOS Cloud gespeichert.
Das NOMOS neomatik Smart Band kostet 399,– €. Alternativ besteht auch die Möglichkeit eine Apple Watch gegen ein NOMOS Band einzutauschen. Die Käufer des Bandes haben dann die garantierte Option, ein Modell aus der 1st Edition der NOMOS TangoSmart zu kaufen, und dieses noch vor Weihnachten geliefert zu bekommen. Der Kaufpreis für das Band wird dann auf den Preis der Uhr angerechnet. Das NOMOS neomatik Smart Band kann per E-Mail an TangoSmart@clubnomos.de bestellt werden. Unter der Email Adresse werden auch die Tauschangebote gegen eine Apple Watch entgegen genommen.
Fazit
Die NOMOS TangoSmart ist die erste Smartwach mit überwiegend deutscher Technologie. Unter der Führung von NOMOS Glashütte demonstriert die deutsche Industrie, dass digitale Innovation mit Nachhaltigkeit, Handwerk und Historie verbunden werden kann und man das Feld nicht den amerikanischen und asiatischen Wettbewerbern überlassen muss.
Nachtrag 2.4.2016:
Es freut mich, dass mein Beitrag zum 1.4.2016, der natürlich ein Aprilscherz war, gut bei euch angekommen ist. Ich hoffe, dass ich dadurch das eine oder anderen Schmunzeln oder sogar herzhafte Lachen hervorrufen konnte. Aber wie der eine oder andere schon festgestellt hat steckt darin auch die eine oder andere Wahrheit. Wenn man den Links folgt, sieht man, dass es die angesprochenen Formen und Technologien durchaus gibt. Vielleicht ist der Beitrag auch einfach nur ein bisschen visionär, die Zeit wird es zeigen. Mir hat das Recherchieren und Schreiben des Artikels auf jeden Fall viel Spaß gemacht.
Besonders toll finde ich dass mein Beitrag auch in den Medien gut angekommen ist. Denn (und das ist jetzt kein Scherz) sowohl in der Wirtschaftswoche Online als auch auf heise.de und IT-Zoom wurde er erwähnt:
Das Tauschangebot für das NOMOS neomatik Smart Band wurde von mydealz.de aufgegriffen:
Und auch NOMOS hat über Twitter reagiert:
Vielleicht steckt in der ganzen Geschichte also doch ein Kern Wahrheit 😉 …
Den eckigen NOMOS-Klassiker gibt es nun auch für Männer: größer, flacher, automatisch. So ergänzt Tetra neomatik jetzt die neue Serie von Selbstaufzügen
Obgleich Zeiger stets einen Kreis beschreiben: Manchen Handgelenken stehen eckige Uhren besser. Für ebendiese präsentiert NOMOS Glashütte zur Baselworld 2016 die automatische Version von Modell Tetra, ausgestattet mit dem Werk der nächsten Generation, DUW 3001.
Damit reiht sich der quadratische Bestseller in die Serie neomatik ein, die die Manufaktur im Herbst vergangenen Jahres auf den Markt gebracht hat – mit der (rasch vergriffenen) Erstauflage startete NOMOS Glashütte eine völlig neue Automatikklasse. Das Kaliber dieser Uhren misst nur 3,2 Millimeter in der Höhe, ist somit flacher als fast alles, was in der Uhrenwelt mit eigenem Antrieb tickt und in Großserie gefertigt wird.
Durch modernste Forschungs- und Fertigungsmethoden konnten Toleranzen halbiert, Effizienz und Präzision extrem gesteigert werden. Dank DUW 3001 ist nun also auch Tetra neomatik elegant-flach und höchst präzise. Mit einer Kantenlänge von 33 Millimetern und einem modifizierten Zifferblatt erscheint der Klassiker zudem sportlicher, moderner – und auch maskuliner als die bisherigen Handaufzugsmodelle der Familie.
Tetra neomatik gibt es gleich in zwei Varianten: mit cyan-blauen Akzenten auf weiß versilbertem Blatt die eine, mit farblich abgestimmten Details in Grün auf tiefblauem Zifferblatt die andere. Anders als bei den Uhren der 1st edition ist der neomatik-Schriftzug auf den Zifferblättern beider Modelle gold- und nicht neonfarben.
Geblieben jedoch ist das schöne wie äußerst langlebige Armband aus schwarzem Horween Genuine Shell Cordovan: rembordiert und mit der eigens entworfenen NOMOS-Flügelschließe versehen, für sich genommen schon ein Schmuckstück. Tetra neomatik und Tetra neomatik tiefblau sind vom Frühjahr 2016 an im Handel.
PS: In Tetra neomatik und Tetra neomatik tiefblau steckt noch eine technische Neuerung kleineren Kalibers – das DUW-Reguliersystem. Dieses für DUW 3001 optimierte System löst die Triovis-Regulierung ab und bedeutet, dass höchste Ganggenauigkeit einfacher und schneller erreicht werden kann.
Das neue flache NOMOS-Automatikwerk DUW 3001 wird jetzt mit einem ebenfalls sehr flachen, eleganten Reguliersystem gefertigt: dem DUW Reguliersystem.
Dieses System, optimal abgestimmt auf das nur 3,2 Millimeter hohe Kaliber, löst das Triovis-System ab und liefert höchste Präzision in Serie. Es ist ebenso schlank und elegant wie das Werk selbst und erlaubt es den NOMOS-Regleuren, die Position und das Spiel der Unruhspirale äußerst exakt einzustellen – ohne direkten Kontakt zur hauchfeinen Spirale.
Denn die wirksame Länge der Unruhspirale (und damit die Genauigkeit der Uhr) kann nun äußerst effizient und komfortabel von oben justiert werden; bei der kompakten Bauweise des Kalibers ein großer Vorteil. So wird für DUW 3001 dank des neuen Reguliersystems einfacher und schneller die extrem hohe Ganggenauigkeit erreicht, die für NOMOS-Uhren so typisch ist.
Wie jedes Kaliber von NOMOS Glashütte wird DUW 3001 zudem in sechs Lagen reguliert – in einer mehr also, als es die strenge Chronometernorm vorschreibt.
Daher: Es ist nur eine Winzigkeit. Doch das DUW-Reguliersystem ermöglicht höchste Präzision in Serie. Einmal mehr betont die Manufaktur damit ihre technologische Unabhängigkeit, die der hohen Qualität von NOMOS-Uhren zugutekommt.
18 Jahre Goldene Unruh: Auch in diesem Jahr haben das Nachrichtenmagazin Focus, Focus Online und das Uhren-Magazin zur Wahl der beliebtesten Uhren der Welt aufgerufen. Über 21.000 Uhrenbegeisterte stimmten für ihre Favoriten in fünf verschiedenen Preiskategorien ab. Die Verleihung Goldene Unruh findet seit 1998 regelmäßig statt und zählt zu den renommiertesten Publikumspreisen in der Uhrenindustrie.
In vier der fünf Kategorien landeten Uhren „Made in Germany“ auf dem ersten Platz. Besonders beachtenswert ist der Erfolg der kleinen Uhrenmanufaktur D.Dornblüth & Sohn in der Kategorie bis 10.000 €. Dies zeigt, dass echte Handwerkskunst wieder hoch im Kurs steht. Ausnahmslos fallen alles Siegerruhren in die Kategorie „Dreesswatch“ ein Indiz dafür,d as die wilden Zeiten in der Ohrenbranche erst mal vorbei sind und sich die Kunden wieder an klassischem, zeitlosen Design erfreuen.
Theodor Prenzel, 30, ist stellvertretender Leiter der NOMOS-Abteilung für Forschung und Entwicklung – und der Vater des neuen Kalibers DUW 3001. An diesem Werk haben er und seine Kollegen gut 1,5 Millionen Minuten lang gearbeitet
Herr Prenzel, wieso bezeichnen Sie Ihr neues Kaliber als einen „Motor der nächsten Generation“?
Theodor Prenzel: „DUW 3001 ist ein völlig neues Automatikwerk. Es erlaubt uns, NOMOS- Automatikuhren so hauchdünn zu bauen, dass sich diese von den elegant-flachen Handaufzügen unserer Marke in der Höhe so gut wie gar nicht unterscheiden. Unser neues Kaliber misst gerade mal 3,2 Millimeter, ist also deutlich flacher als fast alles, was es bislang am Markt gibt – und gleichzeitig extrem ganggenau.“
Das müssen Sie uns etwas genauer erklären.
„Bisher galt in der Welt der feinen Uhren: je kleiner und flacher ein Kaliber, desto unge- nauer. Unser Werk jedoch ist trotz seiner geringen Höhe hochpräzise, denn wir haben bei der Konstruktion die üblichen Toleranzen halbiert. Und wir hatten ein weiteres Problem: Für ein möglichst genaues Uhrwerk braucht man auch eine möglichst große und schwere Unruh – wie aber bringt man eine große Unruh in einem solchen Werk unter?“
Und zwar?
„Man könnte sagen: Statt Türme zu bauen, haben wir Verstecken gespielt. Fast alle Teile des Kalibers sind zwischen Werkplatte und Dreiviertelplatine montiert. Das Sperrrad musste daher um 50 Prozent flacher werden als üblich: Der Bauraum zwischen Werkplat- te und Dreiviertelplatine ist im Schnitt nämlich nur einen Millimeter hoch. Hier müssen fast alle Teile untergebracht werden, die bei anderen Kalibern zumeist als Modul aufge- baut werden. Möglich ist dies nur mit Unterstützung modernster Fertigungs- und Montagetechnologien – Handwerk und Hightech gehen bei DUW 3001 Hand in Hand. Und auch die NOMOS-Unruh mit Swing-System hat uns bei diesem Kaliber geholfen, sorgt für beste Gangeigenschaften.“
Gab es noch weitere Herausforderungen bei der Konstruktion von DUW 3001?
„Ja, klar. Etwa die zwangsläufig flachere Zugfeder. Diese hat – bedingt durch das Weniger an Material – eine schwächere Zugkraft, die wir ausgleichen mussten. Dass wir jahrelang am eigenen Rädersatz geforscht haben, hat uns hier sehr geholfen: So hatten wir alle Berechnungen im Griff, konnten etwa Anordnung, Winkel und Zahl der Zähne für dieses Kaliber etwas verändern und damit den Wirkungsgrad des Laufwerks um gut 10 auf nun für den Kenner sicherlich fast unglaubliche 94,2 Prozent steigern. Dass das neue Werk so flach ist, haben wir damit mehr als ausgeglichen: DUW 3001 bringt allerbeste Leistung trotz geringer Bauhöhe.“
Fehlt etwas, haben Sie etwas ganz weggelassen?
„In dem neuen Kaliber gibt es keinen klassischen Unruhkloben mehr. Doch dieser fehlt nicht, nein. An seinen Platz ist die NOMOS-Unruhbrücke gerückt: Diese kleine Verbindung sorgt aufs Schönste dafür, dass die Unruh stabil positioniert ist. Außerdem schafft sie zusätzlichen Platz für den Rotor, der im Automatikwerk die Feder aufzieht und schon bei kleinsten Bewegungen für Energie sorgt.“
Klingt nach Arbeit und viel Geduld. Wie lange hat das alles gedauert?
„Gut drei Jahre brauchte unsere Abteilung, um DUW 3001 zu entwickeln. Also etwa 1,5 Millionen Minuten. Die Entwicklung des Swing-Systems davor, insgesamt sieben Jahre, muss man aber an sich auch noch dazurechnen: Die Erforschung des eigenen Assortiments, das Herz einer jeden mechanischen Uhr, war nämlich Voraussetzung für DUW 3001 – und bedeutete gut 15 Millionen Euro Investition. Jetzt freuen wir uns, dass uns dies gelungen ist. Und darauf, dass unser neues Automatikkaliber in der Serie neomatik an den Handgelenken tickt.“
Elegant, superflach, aus Glashütter Manufaktur: Zehn neue Automatikuhren bilden die Serie neomatik – NOMOS Glashütte feiert diese mit einer 1st edition
NOMOS Glashütte präsentiert die Serie neomatik: fünf Mal zwei Modelle einer völlig neuen Automatikkollektion. Es sind Uhren, die es in dieser Dimension bis dato noch nicht gab. Flach und elegant und sehr genau, dabei welt- gewandt, kultiviert, zeitgemäß. Den Start bildet im Herbst eine 1st edition – ein Pau- kenschlag.
Manche der NOMOS-neomatik-Modelle wirken dabei bekannt, andere – allen voran: Minimatik und Minimatik Champagner – völlig neu. Jedes der fünf Grundmodelle
– Tangente, Orion, Metro, Ludwig und Minimatik – gibt es in zwei Varianten: mit cyan- blauen Akzenten auf weiß versilbertem Blatt die einen und mit feinen Zeichnungen in Neon-Orange auf champagnerfarbenem Zifferblatt die anderen. Das Besondere also sind, neben der flachen Eleganz, neben der Chronometerfähigkeit, auch die in homöopathi- schen Dosen eingesetzten, sonst ziemlich wilden Farben; jüngster Streich der NOMOS- Designer in Berlin.
Die Aufmerksamkeit, die diese Uhren auf sich ziehen, ist gewollt: Das Kaliber, das in ihnen arbeitet, Manufakturwerk DUW 3001, ist der Motor der nächsten Generation.
Es ist bereits das zehnte hauseigene NOMOS-Werk, misst nur 3,2 Millimeter in der Höhe und damit nicht einmal halb so viel wie jene Automatikwerke, die sonst in Uhren dieser Preis- klasse stecken. Der Grund: Anders als bei all diesen Kalibern, die fast alle schon in den frühen 70ern konstruiert wurden, wurde DUW 3001 mithilfe modernster Forschungs- und Fertigungsmethoden hergestellt. So konnten Toleranzen halbiert, Effizienz und Präzision extrem gesteigert werden.
„Dieses Werk ist großserienfähig und für NOMOS Glashütte der Start in neue Marktberei- che“, sagt NOMOS-Chef Uwe Ahrendt, 46. Gut drei Jahre hat seine Mannschaft für die Entwicklung gebraucht – dasselbe Team, das auch schon für das Swing-System, den neu- en Taktgeber von NOMOS-Werken, verantwortlich zeichnete. „DUW 3001“, so Ahrendt, „steht für bestes Handwerk, überlegene Technik und für das moderne Glashütte.“
Beibehalten übrigens wurde die klassische Größe, 35 respektive 36 Millimeter Durch- messer. Neu hingegen sind die erwähnten feinen Neon-Akzente auf den Zifferblättern, die besonders hochwertigen Bänder: Wie bei den NOMOS-Golduhren sind auch die Armbän- der der neomatik-Serie rembordiert und mit der eigens entworfenen NOMOS- Bügelschließe versehen – für sich genommen schon ein Schmuckstück.
Zur 1st edition von neomatik zählen übrigens alle Uhren, die NOMOS Glashütte noch 2015 fertigt und ausliefert. Nach einer kleinen neomatik-Pause wird es dann im Laufe des Jahres 2016 weitergehen.
Paarlauf von Friesennerz-Gelb und Friesennerz-Blau: Bei Wempe gibt es den NOMOS Uhrenklassiker Orion jetzt gleich zwei Mal ganz neu in der Serie Wempe 100 – beide Sondermodelle sind streng limitiert
Meist ist es in unseren Breiten ja so: Die Sonne scheint, aber öfter noch lässt sie es bleiben. Jetzt, da der Herbst begonnen hat, sowieso. Für all jene, die trotz Schietwetters gern durchs Watt marschieren oder im Strandkorb einen Grog trinken, gibt es nun die neuen NOMOS-Modelle Orion Friesennerz: in Regenmantel Gelb und, für Wolkenlücken, in Regenmantel-Sonnenseiten-Blau. Die gelbe etwas kleiner (Orion 33), die blaue etwas größer (Orion 38), strahlen beide Uhren so unverschämt elegant um die Wette, dass das Blaue vom Himmel neidisch wird. Und die Sonne sowieso.
Und für alle, die die Herbstwochenenden nicht an der See und nicht im Regen verbringen wollen: Die zwei wunderschönen neuen NOMOS-Modelle schmücken das Handgelenk natürlich auch in der Stadt, in den Alpen, bei Kaiserwetter. Für höchste Präzision sorgt NOMOS-Manufakturkaliber Alpha. Und während die große Uhr am schwarzen Shell Cordovan-Band hängt, kommt die gelbe Orion 33 am Velourslederband in feinem Beige daher. Beide Modelle jedenfalls sind sehr besonders – und auf je 100 Stück limitiert. Die Uhren sind jeweils mit dem NOMOS α (Alpha) – Manufakturkaliber mit Handaufzug ausgestattet und haben einen Stahlboden.
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